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Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Alles über fischen, das sonst nirgends hineinpasst!

Beitragvon Gschitz » 27.06.2007, 15:17

Naturfischer hat geschrieben:...., ich glaube nicht an Gott gemäß unserem christlichen Weltbild, aber in diesen kurzen Momenten der Klarheit des Gedankens spüre ich die Präsenz der Schöpfung. lg Naturfischer


ein bewusst getätigter widerspruch???
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Beitragvon Naturfischer » 27.06.2007, 16:27

Gschitz hat geschrieben:
Naturfischer hat geschrieben:...., ich glaube nicht an Gott gemäß unserem christlichen Weltbild, aber in diesen kurzen Momenten der Klarheit des Gedankens spüre ich die Präsenz der Schöpfung. lg Naturfischer


ein bewusst getätigter widerspruch???



Na das ist ja kein Widerspruch, die Schöpfung kann ja allerlei bedeuten wie z.B. die Gaia-Theorie. lg Naturfischer
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Beitragvon Gschitz » 27.06.2007, 17:31

ich kannte die theorie nicht, hab nur kurz den wiki artikel dazu überflogen und hab rein gar nix in richtung schöpfung gefunden..... und mit mystik, new age usw. hat die theorie ursprünglich auch nix zu tun.
eine schöpfung braucht einen schöpfer (nach meiner kindergartenlogik) ..... und daher meine frage nach dem bewussten widerspruch.
lg
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Beitragvon Naturfischer » 28.06.2007, 07:36

Gschitz hat geschrieben:ich kannte die theorie nicht, hab nur kurz den wiki artikel dazu überflogen und hab rein gar nix in richtung schöpfung gefunden..... und mit mystik, new age usw. hat die theorie ursprünglich auch nix zu tun.
eine schöpfung braucht einen schöpfer (nach meiner kindergartenlogik) ..... und daher meine frage nach dem bewussten widerspruch.
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Hi Gschitz, wer sagt das die Schöpfung einen Schöpfer braucht, Du denkt jetzt nach menschlichem Ermessen, so wie ein Kind eine Mutter braucht, na die Schöpfung geht sicherlich über die menschliche Vorstellungskraft hinaus. lg Naturfischer
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Beitragvon Gschitz » 28.06.2007, 07:45

Naturfischer hat geschrieben:......, Du denkt jetzt nach menschlichem Ermessen,......

sorry, dass ist meine natur, da kann ich nicht aus. :lol: :lol:
ich weis schon was du meinst, nur würd ich dann für mein verständnis das wort schöpfung nicht verwenden.
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Beitragvon Justinas » 28.06.2007, 09:03

haj Gernot,

über die grenzen unseren denkens (und damit auch der ausdrucksmöglichkeiten mittels worte) kommen wir nicht hinaus, aber magst Du selbst nicht darstellen, warum Du fischst?

ich finde etwas schade und auch echt bemerkenswert, dass hierzu sich gar nicht so viele äussern. zu verstecken hat hier sicher kaum jemand was...

servus!
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Beitragvon Scorpio » 01.07.2007, 23:02

Ich habe diesen Thread wohl übersehen, aber habe die Beiträge gerne gelesen, zumal einiges mit meiner eigenen Philosophie übereinstimmt. Ich habe als Junge und junger Mann sehr gerne geangelt, dann bei meinen Reisen auch immer mal eine Angel mitgenommen und einige europäische und außereuropäische Gewässer kennengelernt. Ich habe dann aber jahrelang vielleicht zwei drei Mal im Jahr geangelt, doch 2004 hat es mich wieder gepackt, und die letzten beiden Jahre habe ich auch wieder einige gute Fische gefangen. Das spielt natürlich auch eine Rolle, der Wunsch, einen guten Fisch zu fangen und sich auf seinem eigenen Terrain mit ihm zu messen und ihn unter fairen Bedingungen fangen. Und ein Fisch, für den man sich wirklich angestrengt hat, für dessen Fang man die Sensibilität eines Künstlers und empirische Ausdauer eines Künstlers beflügelt ungeheuer die Phantasie. Man wird sich noch nach Jahren an die Farben, die Gerüche und Geräusche dieses Angeltags erinnern, und wenn ich heute meine Ruten präpariere, dann ist immer noch die erregende Erwartung da, die ich als Junge empfunden habe. Ich liebe die Karpfenangelei und das Spleenig Phantastisch- Skurile, daß diese Fischerei hat, doch muß ich sagen, daß mir dieses Spezialistentum ab- und dieses Fachchinesisch auf die Eier geht. Einige von euch haben ja geschrieben, daß die Fischerei besinnlich macht, bis zu pantheistischen Gefühlen. Ich kann das durchaus nachvollziehen, denn bei all den Geräuschen und Gerüchen der Nacht, bei dem Getier, das in der Dämmerung hervorkommt, spürt man doch recht deutlich, daß homo sapiens weder die Krönung der Schöpfung noch die letzte Antwort der Evolution ist.
Nur wer angeln geht, kann Fische fangen.
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Naturfischer » 13.03.2008, 20:00

Hallo Kollegen, habe dieses herrliche Thema jetzt wieder mal rausgekrammt und bin gespannt auf Eure Einträge. lg Naturfischer
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Re:

Beitragvon Barsch89 » 13.03.2008, 20:52

Danke, Naturfischer, dass du das Thema wieder rausgekramt hast. Habe es letzten Sommer einfach übersehen..

Hier ein Zitat von Henry David Thorean, das sicher zum Denken anregt: "Many men fish most of their lives not knowing it is fish they are not after".
Ich denke auch, dass die Frage, wieso man Fischen geht, sehr komplex ist und gar nicht leicht beantwortet werden kann. Im Mittelpunkt steht aber sicher die Faszination für das Element Wasser und dessen Lebewesen, die Natur runherum, die man sehen, fühlen und riechen kann, und der Nervenkitzel, der bei der Pirsch auf die Flossenträger entsteht.
Naturfischer hat geschrieben: in diesen kurzen Momenten der Klarheit des Gedankens spüre ich die Präsenz der Schöpfung.

Passend dazu Psalm 19: 2-5 über die Schöpfung, die ihren Schöpfer preist: "Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes und das Firnament bezeugt seine wunderbaren Werke. Ein Tag erzählt es dem anderen und eine Nacht teilt es der anderen mit. Ohne Sprache und ohne Worte, lautlos ist ihre Stimme, doch ihre Botschaft breitet sich aus über die ganze Erde."

Gruss, Daniel
The two best times to fish is when it's rainin' and when it ain't.
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Gschitz » 20.10.2008, 13:43

Gestern war ich fischen.
Als ich in der Dämmerung ans Wasser komme, treiben dicke Nebelschwaden über den See. Ich mache mein Boot bereit und fahre raus in den Nebel. Die Köder sind schnell ausgelegt und ich rudere durch ein Nebelmeer, ein Meer der Stille wo alle Wahrnehmungen ganz intensiv sind. Das Plätschern des Wassers, das rhythmische Knarren der Ruder, der Klang der Wellen die gegen den Bootsrumpf schlagen- sonst ist nix zu hören. Die feuchte, kalte Luft strömt angenehm durch meine Nase (und etwas unangenehm unter meiner Sitzbank durch- gut, dann setz ich mich eben auf die Abhakmatte) und hinterlässt diesen typischen Herbstgeruch.
Dann lichtet sich der Nebel an manchen Stellen und Sonnestrahlen zünden ein Meer von Farben an, nur für einen Moment. Blauer Himmel wird sichtbar und verschwindet wieder, ein Möwenschwarm fliegt vorbei. Immer öfter reißt der Nebel auf und erlaubt immer neue Ausblicke auf eine Landschaft, die ich sehr gut kenne, mich aber diesmal richtig verzaubert. Die Sonne wärmt meine klammen Finger und strahlt mir ins Gesicht, der Nebel zieht sich immer weiter zurück und langsam kann man die wunderbare Bergkulisse sehn. Ein sonniger Herbsttag bahnt sich an, einer meiner schönsten Angeltage in diesem Jahr.
Was ich gefangen habe?.... ich hatte nicht einen Biss

p.s.:eigentlich neige ich nicht zu Kitsch :mrgreen:
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Franz » 20.10.2008, 14:01

@Gschitz

Herrlicher Bericht und tolle Fotos eines schönen Herbsttages am Wasser. Mir ist jetzt auch richtig "kalt" geworden :wink: :lol:

PS: Ob Fisch oder nicht.......wäre nur der Punkt auf dem "i" gewesen :wink:
Gruß
Franz
Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!!!
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Köfi » 20.10.2008, 14:06

Hie und da tut ein bisserl Kitsch ganz gut ... ein schöner Bericht :D
LG Fritz
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Aeroplan » 21.10.2008, 00:30

Muskie hat geschrieben:Die Philosopie der Fischerei

Warum gehen wir fischen?
Ist es der Weg in die Natur, verbunden mit Entspannung und Erholung, oder geht es doch um den Fang eines Kapitalen. Oder ist der Kapitale nebensächlich und es zählt jeder Fisch, oder ist es sowieso völlig egal ob man etwas fängt oder nicht.
Ich denke jeder hat da so seine eigene Einstellung dazu.
Doch eines haben wir Fischer sicher gemeinsam, bis auf ein paar Ausnahmen (die es ja in jeglicher Hinsicht und in jedem Bereich gibt) lieben wir die Natur und die damit verbunden Ruhe und das Entkommen von unserem Altagsstress.
Klar, auch bei mir war das nicht von Anfang an so, und als ich mit der Fischerei begonnen habe, war ein Tag ohne Fangerfolg ein verlorener Tag, aber mit der Zeit bin auch ich dazu gekommen das nicht der Fang das wichtigste ist.
So komme ich auch nach Schneidertagen zufrieden und entspannt zurück und das ist mir oft gar lieber. Doch was ist es nun eigentlich wirklich was uns an der Natur so gefällt und uns so entspannen lässt. Ist es das Rauschen des Herbstwindes in den gefärbten Blättern oder das Gezwitscher der Vögel das den einkehrenden Frühling ankündigt oder einfach die Ruhe, fernab des ganzen Lärms von Autos Maschinen und dem Lärm auf der Straße.
Meiner Meinung nach ist es einfach alles.

Ich kann mich noch gut an meinen letzten Italien Urlaub erinnern, ist ja auch erst 2 Monate her, jeden Tag und jede Nacht saßen wir am ruhig dahin fließenden Po. Kein Lärm, nur die Natur, der Fluß mein Bootspartner und ich und die Fische die bekanntlich ja nicht sehr viel Lärm von sich geben. Und so vergingen die Tage, Wels konnten wir zwar keinen überlisten, was in diesem Fall doch etwas an mir nagte. Denn wenn man an den Po fährt erwartet man sich dann doch einen Fisch.
Doch der eigentliche Sinn war erfüllt, ich kam entspannt zurück. Und als ich dann mit meinen Freunden auf ein paar Getränke zu einem Fest fuhr, füllte ich mich restlos überfordert. Der Lärm der Musik, das Gebrülle Betrunkener, das Gedränge, das alles war mir plötzlich zu viel, ich brauchte wieder Ruhe und so saß ich am nächsten Tag schon wieder am Wasser.

Das alles soll sich jetzt nicht so anhören als wollte ich keine Kapitalen Fisch fangen, natürlich deshalb gehen wir ans Wasser, es ist der Fang des Lebens, denn wir alle Suchen, sicher es gibt Fischer denen das egal ist, doch genau die sind es die sich am Meisten über einen Meterhecht, oder einen 20+ Karpfen freuen.

Unter dem Wort Fischen, versteht vermutlich jeder etwas anderes, doch letztendlich gehen wir alle dem gleichen Sport nach.
Und ich kann es überhaupt nicht verstehen das es das Wort Fischneid überhaupt gibt. Ich freue mich über jeden gefangen Fisch egal ob er von mir gefangen wurde oder nicht.
Das beste Beispiel hat jetzt erst ein Freund von mir geliefert. Er befischt über mehrere Monate den Maierteich und nachdem er bereits fünfmal ohne richtigen Erfolg zurückkam wurden schon Stimmen laut, das er vielleicht etwas falsch machen würde und das dort keine guten Fische seien. Doch er glaubt an diesen Teich und sein Können und so kam es wie es kommen musste, er fing seinen Fisch und was für einen. Ein Amur von 17 Kilo und 1,10cm. Und plötzlich verstummten die Stimmen und alle freuten sich mit ihm. Ich muss zugeben, ich war auch schon skeptisch gegenüber diesem Teich und dass er schwer zu befischen ist weiß jeder, doch es hat funktioniert und ich gratuliere Ralf hier auf diesem Wege noch einmal recht Herzlich.

Wenn ich mit befreundeten Fischern spreche, so stelle ich immer wieder fest, das jeder das Fischen gleich begonnen hat. Die älteren Semester haben meist in, in der Nähe liegenden Bächen begonnen mit der Hand den Weißfischen auf den Leib zu Rücken, bei der etwas jüngeren Generation waren es meistens Bekannte die sie mal kurz zum Fischen mitnahmen.
Meiner Meinung nach sind die ersten Versuche die Wichtigsten, dabei ist einzig und allein der Fangerfolg wichtig. Den ein 5 jähriger oder jährige haben noch nicht den Drang sich in der Natur zu erholen.
Somit werde ich es nie wagen so genannte Karpfenpuffs zu verurteilen, klar einen gestandenen Fischer zieht es an Flüsse oder Seen, wir suchen die Herausforderung. Doch wer eine 5jährigen dorthin mitnimmt und sich wundert das es ihn nach 3 Erfolglosen Versuchen nicht mehr interessiert darf sich nicht wundern wenn es ihn dann nicht mehr interessiert.

Ich kann mich noch gut an meine Anfänge erinnern, mein Onkel einer meiner besten Freunde nebenbei nahm mich immer mit an die Raab, und sobald er merkt das ich nach 2-3 erfolglosen Versuchen an der Raab das Interesse verlos nahm er mich mit zu eben so einem Puff und nach 6 Stunden Fischen und 14 Karpfen war das Suchtpotenzial wieder geweckt, und als ich dann meine erste Forelle in der Raab fing war der Bann gebrochen und ich war endgültig süchtig. Ich war zu diesem Zeitpunkt, ein sehr aggressives Kind und zerstöhrungswütig und meine

Doch wo findet man das heute noch, ich sehe immer weniger Junge am Wasser und wenn man dann als Junger am Wasser sitzt und von einem alten Hasen auch noch angeschnauzt wird, so mit den Worten. “So wie du fischt so wird das nichts“, und statt Tipps zu geben einfach missächtlich weiterläuft, verstehe ich die Jungen zu denen ich sicherlich auch noch zähle. Und was machen die meisten dann, sie sitzen vor ihrem Computer und das stundenlang.

Ich danke meinem Onkel, da er mir nicht nur den grossteil meiner fischereilichen Kenntnisse beigebracht hat sonder auch die Liebe zur Natur und den Respekt gegenüber allen Lebewesen, welchen ich oft bei teilweise sogar älteren Semestern vermisse..

Wenn ich jetzt ein Wochenende mit Freunde zum Fischen plane, kommt meistens die Ansage von Nichtfischern,
„Was hat den das mit fischen zu tun, das wird ja nur gesoffen und erholen kannst du dich ja auch nur allein“.
Nun ja um mich zu entspannen muss ich nicht immer allein sein, und ja wenn wir zu dritt unterwegs sind werden auch mal zwei drei Bier getrunken, aber ein Wochenende mit Freunde an einem schönen See in der Natur ist auch entspannend, so sehe ich das zumindest, obwohl auch ich ab und zu alleine unterwegs bin, den hin und wieder brauche ich das.

Ich könnte jetzt noch Stunden so weiter schreiben, doch den Sinn und die Philosopie der Fischerei muss oder hat sowieso jeder auf seine Weise für sich entdeckt.
Somit wünsche ich allen weiterhin viel Spaß, Erholung und natürlich ein DICKES PETRI HEIL für die Zukunft

Euer Alexander Kubica alias Muskie
Team Styrian Sport Fishing


Immer wieder erstaunlich , wie schnell so mancher vom 0 auf 100 kommt . :lol: Kein Jahr her , selbst noch ein "blutiger Anfänger " , und mutiert binnen kürzester Zeit zum philosophen :roll: :roll: Alle ACHTUNG !!!!!!!!!!!!!!!! :? :D :D
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Re: Die Philosopie des Fischen aus meiner Sicht

Beitragvon Lupus » 21.10.2008, 05:11

Aeroplan hat geschrieben:
Immer wieder erstaunlich , wie schnell so mancher vom 0 auf 100 kommt . :lol: Kein Jahr her , selbst noch ein "blutiger Anfänger " , und mutiert binnen kürzester Zeit zum philosophen :roll: :roll: Alle ACHTUNG !!!!!!!!!!!!!!!! :? :D :D

Geh´Kurtl, z´was zerbrichst Dir den Kopf wegen sowas :wink:
Der Typ hatte sich das letzte Mal am 31.8. eingeloggt und scheint es ihn daher auch nicht mehr zu kratzen, ob ihn jemand an seine Anfängerzeit erinnert und somit als nicht für legitimiert zum philosophieren einstuft.
Gruß. Lupus
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Re: Re:

Beitragvon Ragman » 21.10.2008, 05:54

Barsch89 hat geschrieben:Hier ein Zitat von Henry David Thorean, das sicher zum Denken anregt: "Many men fish most of their lives not knowing it is fish they are not after".


Das finde ich für mich sehr passend ... nicht nur beim Angeln. Eigentlich betreibe ich alle meine Hobbys unter ähnlichen Aspekten solcher Philosophie.

Ein Zitat aus dem Bereich Freitauchen von Jaques Mayol: "Freediving is about silence, the silence that comes from within." (Übersetzt in etwa: "Beim Freitauchen geht es um Stille, um die Stille aus dem Inneren.")

Oder auch eines von Umberto Pelizzari: "The scuba diver dives to look around. The freediver dives to look inside." (Übersetzung: "Der Gerätetaucher taucht, um sich umzusehen. Der Freitaucher taucht um einen Blick in sein Selbst zu werfen.")

Beim Motorradfahren denke ich sicher auch ähnlich ... ich hatte noch nie den Drang nach einem schnellen Motorrad, bezeichne mich nicht als Biker, sondern fahre und schraube lieber an meinen eigentümlichen Gefährten mit alter Technik. Meine russische Beiwagenmaschine für den Winter ist extrem geländetauglich, meine Diesel-Enfield extrem sparsam, beide haben kein Plastik an sich und zicken hin und wieder. Ich habe kein Auto.

All diesen Sachen ist eines gemeinsam - man kann, wie beim Angeln, nichts erzwingen und lernt, eine gewisse Gelassenheit an den Tag zu legen. Und man lernt dauernd dazu.
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