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Die dritte Phase?

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Die dritte Phase?

Beitragvon Lupus » 14.07.2011, 06:36

Hallo Freunde!

Ich hatte in einem anderen Beitrag, gewissermaßen in Form von Reminiszenzen einen meiner Mentoren, den hochverehrten Gebhard alias Royal Coachman erwähnt und vor kurzem kam es dazu, dass ich über eine seiner Thesen sinnierte, die da in etwa so lautete:

Der (Fliegen)fischer macht in seiner Karriere 3 Phasen durch:
In der ersten Phase will er so viele Fische fangen wie möglich.
In der zweiten Phase will er einen möglichst großen Fisch fangen.
In der dritten Phase will er einen ganz bestimmten Fisch (unter ganz bestimmten Umständen) fangen.


Als ich vorige Woche an einem glasklaren, sehr sehr verwachsenen Bächlein mein Glück versuchte, fiel mir beim vorsichtigen Durchblicken durch das fast undurchdringbare Weidendickicht der Uferbereiche eine recht schöne Äsche auf. Aus Erfahrung wußte ich, dass es unmöglich gewesen wäre, an einer leichter zugänglichen Stelle einfach hinzuwaten und sie anzufischen, da jedes Waten unter diesen Bedingungen in dem außerdem recht langsam fließenden Bächlein jeden Fisch sofort verscheucht hätte.

Nicht, dass „mein Leben davon abhing, diesen doch recht normalen Fisch zu fangen“! Aber ich wollte unter den gegebenen Bedingungen wissen, wie weit ich gehen kann bei der Taktik. Wie werde ich werfen? Wie werde ich durch experimentieren draufkommen, welche Fliege den Fisch zum steigen bringt? Vor allem, weil er ja nicht stieg!

Also zwängte ich mich ganz vorsichtig irgendwie zwischen die Büsche und „hing“ mehr oder weniger in der Böschung, mich mit der linken Schulter irgendwie an einem dünnen Weidenstamm fixierend, um nicht kopfüber in´s Wasser zu fallen. Irgendwie gelang es mir, die Rute in Richtung Fisch zu bringen und schon kam die nächste Schwierigkeit: Es war nämlich völlig unmöglich, einen Wurf im normalen Sinn zu tätigen, weil hinter mir gar kein Platz war, auch rechts und links nicht. Also zog ich einige Klänge Schnur von der Rolle ab, und brachte die Schnur durch schnelles hin und her wippen in Schlangenlinie vor mich auf die Wasserfläche hinunter, um genug Schnur für einen Rollwurf zur Verfügung zu haben.

Irgendwann (nachdem sich auch die Fliege oder das Vorfach um einen Ast gewickelt hatte und erst wieder vorsichtig gelöst werden mußte) passte die Situation für einen zaghaften Rollwurf und schon trieb meine Fliege knapp neben der Äsche vorbei. Nach drei Driften wusste ich, die Äsche reagiert nicht. War ja auch zu erwarten. Lesebrille raus, neue Fliege angebunden, wieder nichts. Wieder Brille auf, andere Fliege, was schon schwieriger wurde, weil ich inzwischen schon so schwitzte, dass mir die Brille anlief. Zwischen Versuchen, die Brille zu säubern, den Schweiß von der Stirne zu wischen und leisem Fluchen schaute ich immer wieder auf´s Wasser. Die Äsche stand immer noch am selben Platz.
Bei einem hellbrauen Palmer wurde sie schließlich etwas aufmerksamer, sie schien kurz das Angebot „anzuschnuppern“.
Letztendlich knüpfte ich eine braune Sedge an, die ich sonst eher zum Abendsprung nehme und wirklich: Die Äsche nahm völlig arglos mit ihrer typischen Drehung und dem typischen „Schmatzer“ die Fliege und hing. Es war faszinierend, so von der Nähe und im klaren Wasser die Anfangsphase des Drills zu sehen, wie sie zunächst noch an der selben Stelle blieb und sich mehrmals um die eigene Achse drehte, bevor sie energisch flußabwärts flüchtete und in die Tiefe strebte.
Ich habe sie nicht fotografiert, weil ich solche Aktionen nicht für nötig halte, vor allem wenn es ein empfindlicher Fisch ist und jeder eh weiß, wie eine Äsche aussieht.
Es war zwar mit geschätzten 42 cm nicht meine Größte, aber ein Fisch, der mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Was die eingangs erwähnten Zeilen betrifft, so habe ich in den paar Jahren, seit die Fliegenfischerei fest in mein anglerisches Programm gehört, oft an diese Theorie von Gebhard denken müssen.
Die erste Phase hatte ich ja ganz gut überstanden. Die zweite schien ich ausgelassen zu haben, denn irgendwie fehlte mir bis jetzt der Virus, einen „personal record“ aufzustellen und „für´s Forum“ (oder gar identisch in mehreren Foren?) fotomäßig recht weit vorgestreckt zu präsentieren (womöglich noch „cool“ mit Fliegenrute zwischen den Zähnen – Schock!).
War das geschilderte Erlebnis dann so etwas wie „die dritte Phase“? Rückfälle in die erste Phase sind aber nicht ausgeschlossen, hängt wohl von der Tagesverfassung ab.

Gruß. Lupus
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon carpio83 » 14.07.2011, 06:55

Hallo Lupus!

Tolle Geschichte!! Ich bin zwar kein Fliegenfischer aber ich denke, dass ich gerade zwischen Phase 2 und 3 bin! Einerseits möchte ich meine 2 Ziele ereichen, andererseits auf jeden Fall gezielt und auf keinen Fall als Beifang!! Fange ich zB. einen Waller, sagen wir mit 1,30m, mit der Karpfenrute als Beifang bin ich schon fast angefressen. Wenn ich ihn aber mit der Welsspinnrute überliste ist die Freude riesig obwohl es nicht gerade der Größte ist!
In meiner Jugend war es mir eigentlich egal wie und mit was ich einen Fisch fange.
Zuletzt geändert von carpio83 am 14.07.2011, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon DryFly » 14.07.2011, 08:11

Hallo Lupus,
Lupus hat geschrieben:Hallo Freunde!

Ich hatte in einem anderen Beitrag, gewissermaßen in Form von Reminiszenzen einen meiner Mentoren, den hochverehrten Gebhard alias Royal Coachman erwähnt und vor kurzem kam es dazu, dass ich über eine seiner Thesen sinnierte, die da in etwa so lautete:

Der (Fliegen)fischer macht in seiner Karriere 3 Phasen durch:
In der ersten Phase will er so viele Fische fangen wie möglich.
In der zweiten Phase will er einen möglichst großen Fisch fangen.
In der dritten Phase will er einen ganz bestimmten Fisch (unter ganz bestimmten Umständen) fangen.
...

vielen Dank für deine nette Geschichte!
Zu den Thesen vom RC (den ich persönlich sehr schätze):
Ich bin sicher, dass diese Aufzählung stimmt, wenngleich auch bei mir die Phase 2 nie so wirklich eingesetzt hat.
Allerdings ist sie nicht wirklich vollständig, denn es gibt (wenigstens beim Fliegenfischer) noch eine Phase 4:
Dabei steht nicht mehr der Fang eines Fisches im Vordergrund (ganz ohne ist es allerdings auch fad ;-) ) sondern da geht's um den Zauber des Fliegenfischens an sich. Sozusagen um die "Langsamkeit des Seins", bei der man sich ganz dem (langsamen) Wurfrhythmus hingibt, und seinen eigenen Rhythmus anpasst. Wo die Freude über DEN perfekten Wurf alles andere übertrifft.
Mel Krieger beschreibt dieses Gefühl in "die quintessenz des fliegenwerfens" ganz treffend, wo er (sinngemäß wiedergegeben) hofft, dass kein Fisch durch einen Anbiss diese Harmony des perfekten Werfens unterbrechen möge.

Zitat aus dem Buch (Mel Krieger, die Quintessenz des Fliegenwerfens):

"Die Farben und der Zauber des Werfens wurden in diesem Moment noch intensiver. Jubelnd und mich ganz alleine fühlend begann ich laut Lieder zu singen, gedankenlos und ein bisschen wild, während ich durch den Gumpen fischte. Ich wusste, dass ich nicht von einem Fisch bei meiner Angelei gestört werden wollte."


Besser kann man die Phase 4 nicht erklären.
Gruß, DryFly

"Fliegenfischer haben so etwas wie eine ‚Theorie der Neugierde‘ entwickelt. Die Theorie besagt, daß Fische, wie Menschen, manchmal auf Sachen anspringen, nur weil sie gut aussehen, nicht weil sie gut schmecken." (Norman Maclean)
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon RandyAndy » 14.07.2011, 08:31

Lupus und DryFly, wunderschön geschrieben, da kann man sich richtig verlieren und ganz vergessen, dass man ja im Büro noch so manches zu arbeiten hätte.

Wer weiß, vielleicht erwischt auch mich das Fliegenfischfieber irgendwann einmal in der Zukunft - aber die Ruhe am Wasser an sich kenn ich gut und manchmal beruhigt es so sehr, dass ich vergesse meine Rute tatsächlich auch auszubringen und mich nicht nur in den sanften Wogen zu verlieren.
Be the change!

Wer Rechtschreibfehler fängt, darf sie (ungeachtet ihrer Größe) behalten.
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon Kaindlau » 14.07.2011, 11:24

Servus

:155: jetz weiß ich warum aus mir nie ein Fliegefischer werden wird "mir fehlt das Esoterische"

Nein im Ernst wunderbare Ausführungen, sdie ihr da zum besten gebt. :up2:

Petri aus Enns
"Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und euch umdreht, könntet ihr´s verpassen"
(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon Lupus » 14.07.2011, 12:44

Hallo Freunde!
Es freut mich, dass Euch meine doch etwas lang geratene Geschichte gefallen hat.
Hallo Kaindlau: Keine Sorge. Genau so geht es mir auch. Ich glaube, die Phase 4 wäre für mich "zu hoch". Da bin ich zu "erdig" und zu sehr der alte Fisch-Fuchs, als dass ich immer mehr vom Fisch losgelöst die Dinge, etwa gar die Würfe oder gar die "Langsamkeit des Seins" erfassen könnte. Ich muss schon bei der Arbeit so schnell sein, dass ich alles schaffe, muss so schauen, dass ich auch meinen ganzen fischereilichen "Flohzirkus" da irgendwie unterbringe, dass ich gar nicht anders könnte.
Und für allzu philosophische Betrachtungen fehlt es auch mir. Ich schreibe zwar ganz gern und habe mir da einen gewissen Stil angelegt, aber wenn ich ganz selbstkritisch bin, bin ich entweder der große Primitive, der ein wenig Intellektueller sein will, oder umgekehrt, je nach Laune und Stimmung "grins".
Danke nochmals für alle Beiträge.
Lupus
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon Lahnfischer » 14.07.2011, 15:54

Hallo Lupus,

es ist mir immer wieder eine Freude und ein Genuss, deine Beiträge lesen zu können :D
Ich habe mir zwischenzeitlich beim Lesen vorgestellt, wie die dünne Weide, an der du dich mit der Schulter abgestützt hast, nachgab und du ins Wasser gefallen bist, allerdings nicht mit Schadenfreude, sondern weil ich ein solches Unheil immer wieder magisch anziehe :wink:

Digges Petri zur feinen Äsche, die unter dieen Umständen doppelt oder gar dreifach zählt :up2:

Ich habe ja mit dem Fliegenfischen nichts am Hut, aber so ähnliche Phasen wird es wohl in jedem Anglerleben geben, ist das Angeln nicht aus der Not heraus geboren zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung, wie das früher ja recht oft der Fall war.

Obwohl ich schon durchaus recht viele Fische gefangen habe, strebt es mich noch immer dazu, auch weiterhin viele Fische zu fangen und dann möglichst auch große. Wenn dabei ein neuer PB herausspringt, dann um so besser, aber ich jage dem nicht mehr hinterher wie früher.

Man ist auf der Arbeit heute schon so getrieben, da lasse ich es beim Angeln mittlerweile lieber gemütlich angehen. Die Angeltage werden langsam weniger, Erholung von der Arbeit steht an allererster Stelle und so werde ich moich nun gleich für 1-2 Stündchen einfach auf die Couch legen und mit etwas Glück von dicken Fischen träumen. Man wird halt einfach älter... :wink:
Gruß Thomas

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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon red tag » 14.07.2011, 16:35

Hallo Lupus!
Eine schöner Fangebericht wiedereinmal von dir. Ich kenne das nur zugut mit den komplett zugewachsenen Stellen. Ich selber fische auch am liebsten auf schwierige Fische. Das kann durch schwieige Würfe sein oder aber auch Fische die schon einiges an Fischern und Fliegen kennen doch noch fangen oder häufiger nicht. :up2:
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon Lupus » 14.07.2011, 16:41

Hallo Lahnfischer!
Ich möchte mich sehr herzlich für Deine nette Antwort bedanken.
Ich hatte bei diesem (oder war es das andere Thema, wo die Frage ist, wer sich zum Nur- Fliegenfischer spezialisiert?) Thema sowieso ganz speziell auch auf Dich zurückkommen wollen.
Warum, wirst Du jetzt fragen, wo Du selber kein Fliegenfischer bist?
Deshalb, weil ich eben der Universalangler bin, der auch Spinnfischen und Friedfischangeln geht.
Von Anfang an, seit ich hier im Forum bin, haben mich - unbeschadet eines gewissen Grades an Erfahrung, die ich schon logischerweise mitbrachte, einige Leute geformt, oder mitgeformt, und da gehörst Du dazu.
So wie mich indirekt Royal Coachman durch seine fesselnden Beiträge zur Fliegenfischerei (zurück)brachte, haben mich Deine Berichte und Erklärungen nach Jahren des Sitzangelns auf Raubfische wieder das Spinnangeln entdecken lassen. Du hast meine Begeisterung für die Vielseitigkeit des Kunstköderangelns geweckt, mich ermutigt, und die Erfolge stellten sich ein.
Genauso wie @Polsi mich für Karpfen und Schleie zu immer neuen, tieferen Einblicken anleitet, und viele andere auch.
Ihnen allen gebührt mein Dank.
Gruß. Lupus
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon Eastpark » 14.07.2011, 17:01

Lupus hat geschrieben:

Die erste Phase hatte ich ja ganz gut überstanden. Die zweite schien ich ausgelassen zu haben, denn irgendwie fehlte mir bis jetzt der Virus, einen „personal record“ aufzustellen und „für´s Forum“ (oder gar identisch in mehreren Foren?) fotomäßig recht weit vorgestreckt zu präsentieren (womöglich noch „cool“ mit Fliegenrute zwischen den Zähnen – Schock!).
War das geschilderte Erlebnis dann so etwas wie „die dritte Phase“? Rückfälle in die erste Phase sind aber nicht ausgeschlossen, hängt wohl von der Tagesverfassung ab.

Gruß. Lupus



Dieser Satz gefällt mir Besonders. Der erinnert mich, an das gespräch das wir im Schwechater Schlosspark geführt haben.

Deine Geschichte is sowieso wieder einmalig, aus diesem Grund bekommst du jetzt auch von mir Uralubsverbot.

Deine Postings haben die letzten wochen eindeutig gefehlt!
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Lasst mich 1 Woche Mod sein :D

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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon hesi » 14.07.2011, 18:45

Danke Lupus (und auch den anderen Antwortenden) für diesen Beitrag.
Bei mir waren die Phasen 1,2 u. 3 wohl eher in der Kindheit - heute als Erwachsener vermischt sich das alles und ich könnte nicht behaupten momentan in einer der Phasen zu stecken. Oft kommen an einem Angeltag alle genannten Phänomene vor, auch die von DryFly genannte 4. Phase. Genug oft kommt es auch bei mir so dass ich mir wünsche "möge jetzt ja kein Fisch beissen". Meistens werde ich erhört :wink:
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Re: Die dritte Phase?

Beitragvon doublefish » 30.08.2011, 15:18

Hallo!

Der (Fliegen)fischer macht in seiner Karriere 3 Phasen durch:
In der ersten Phase will er so viele Fische fangen wie möglich.
In der zweiten Phase will er einen möglichst großen Fisch fangen.
In der dritten Phase will er einen ganz bestimmten Fisch (unter ganz bestimmten Umständen) fangen


Also ich denke ich befinde mich zwischen 2 und 3, wobei ich mit 3 nicht unbedingt einen ganz bestimmten fisch meine, den ich sozusagen schon "persönlich kenne" weil ich ihn schon desöfteren beobachtet/observiert habe sondern in erster linie eine bestimmte fischspezies die ich zuvor noch nie gefangen habe. Heuer im april waren das z.b. steelheads. Auf meiner wishlist stehen da auch noch z.b. hecht, chinook, sockeye, chum, coho, pink sowie atlantischer lachs und das übliche salzwasser dreiergespann (bone, tarpon, permit)..... :D

Nichts desto trotz kann ich aber auch der phase 4 einiges abgewinnen bzw. mich darin, zumindest ab und zu, wiederfinden. Einen fisch mit einem wirklich gelungenen wurf (der genau so abläuft wie man das zuvor geplant hatte), der noch dazu harmonisch abläuft zu überlisten, das kann schon was!!

Fliegenfischen ist meiner meinung nach ohnehin eine meditative tätigkeit die einen harmonisch in einklang mit dem gewässer bringen kann.

Matt
"To him, all good things, trout as well as eternal salvation, come by grace and grace comes by art and art does not come easy." -Norman Maclean, A River Runs Through It, 1976
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