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Das werfen mit schweren Nymphen

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Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon die Fliege » 21.01.2008, 20:54

Hallo

Ich wollte mal fragen wie ihr euch mit dem werfen mit schweren Nymphen tud. Ich hab da immer so ein seltsames Gefühl. Nicht Angst oder so, aber es hemmt unheimlich. Man merkt doch schon so ein 10er Ding mit mehreren Wicklungen Blei an der Rute.

Mfg Alex
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Ferdl » 21.01.2008, 20:58

hab da kein problem damit, weil bei mir unter der nymphe ein tiroler hölzl baumelt ..... :mrgreen: :oops: :mrgreen: :oops:
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon die Fliege » 21.01.2008, 21:02

:D :D :D

Das würd mir aber das Werfen nicht gerade erleichtern. :D :D
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Ferdl » 21.01.2008, 21:10

die Fliege hat geschrieben::D :D :D

Das würd mir aber das Werfen nicht gerade erleichtern. :D :D


doch, du hast nur die "falsche" rute...... :wink:

im ernst, kann dir leider NICHT weiterhelfen, sorry.

trotzdem petri, ferdl

ps: bevor es wer anderer tut: stelle manchesmal die sinnhaftigkeit meiner posts SELBST in frage......
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon die Fliege » 21.01.2008, 21:30

Dachte mir schon fast das es nicht ganz in die Rubrik Flifi passt.
Is schon klar wie du es gemeint hast.
Meine Vereinskollegen würden mich lünchen wenn ich mit dem Tirolerhölzl auf Fischwaid gehn würd. :D :D :D
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Ferdl » 21.01.2008, 21:49

die Fliege hat geschrieben:Meine Vereinskollegen würden mich lünchen wenn ich mit dem Tirolerhölzl auf Fischwaid gehn würd. :D :D :D


das wär dann eher ein thread für "jäger und hund".....
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon die Fliege » 21.01.2008, 21:57

Hehe die rümpfen zum Teil die Nase wenn man mit nem streamer angelt :D wenn ich dann auch noch das Wasser mit Blei bombardiere währs vorbei. *g*

Obwohl ich das tirolerhölzl eigentlich mag. Ist garnet so einfach da nen vorsichtigen Biss zu erkennen.
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Lupus » 22.01.2008, 06:13

Ich bin zwar kein Meister im Angeln mit sehr schweren Nymphen, da ich überwiegend an kleineren Flüssen bis Bächen unterwegs bin und dort schwere Nymphen eher "mit Kanonen auf Spatzen" bedeuten.
Aber es gab doch Situationen, wo ich bei Frühjahrshochwasser wenn überhaupt eine Fangchance bestehen sollte, darauf zurückgreifen musste, entweder auf schwere Nymphen oder kleine Streamer. Zumal es sich nur um eine Notlösung handelt, gehe ich beim Werfen anders vor als bei normaler "leichter Munition", wo man es eh "im kleinen Finger" hat: Die Schwünge setze ich wesentlich langsamer an und mache (ich weiß jetzt nicht ob das schulmäßig richtig ist....aber es klappt!) "instinktiv" die Bewegungen mit dem Oberkörper etwas mit. Dann habe ich nämlich das Gefühl, mich eher "in die schwere Nymphe hineinlegen" zu können, weil die Züge langsam und kontinuierlich werden, und so nicht die Gefahr besteht, dass einem womöglich die Nymphe gegen die schöne lackierte Rute klatscht. Natürlich kommt für entsprechende Weite auch der Doppelzug zum Einsatz.
Ich hoffe, mit dieser sicher etwas bescheidenen Ausführung doch ein wenig helfen zu können.
Gruss. Lupus.
P.S.: Zu der Zeit, als ich selber nicht aktiv die Fliegenfischerei betrieb (so Mitte, Ende der 80er Jahre), hörte ich immer wieder von Fliegenfischern, dass sie als "schwere Munition" eine "Fliege" verwendeten, die sie "Tschick" nannten. Ich sah mal sowas und es gefiel mir nicht, sieht aus wie ein Bleikopfsystem (Tirolerhaken). Selber hatte ich es zum Glück nie probiert, und es soll ausserdem eh praktisch an allen Gewässern verboten sein.
P.P.S.: Bei schweren Nymphen noch etwas: Vergiß ja nicht auf ein genügend starkes Vorfach....auch wenn nicht mit zu schweren Fischen zu rechnen ist. Zu dünnes Vorfach an größerer schwerer Fliege führt sicher zum Vorfachknotenbruch!
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon posti » 22.01.2008, 08:48

Werfen mit schweren Nymphen ist kein Problem, wenn man ein paar Grundsätze beachtet:
1. es muss die Schnurklasse der Fliegenrute ausreichend sein - wenigstens Schnurklasse 5 - 6 (mit einer 3er wirst du Probleme bekommen)
2. das Timing muss sauber sein - wer sonst schon nicht sauber werfen kann, soll die schweren Nymphen gleich bleiben lassen, oder sich rechtzeitig von seiner Rutenspitze verabschieden ;-)
3. schwere Nymphen werden geworfen wie Streamer: der Rückschwung muss vollständig erfolgen, die Schnur muss sich strecken und die Rute muss sich aufladen. Mit dieser Energie setzt du dann RUHIG(!!!) den Vorschwung ein. Achtung: gleich nach dem "schießen lassen" die Rute senken, sonst kannst du dich von der Rutenspitze verabschieden!
4. zu bevorzugen - wenn möglich - ist bei schweren Nymphen der Rollwurf
5. ein Kurs schadet nie - im Internet kann man das schwer erklären.
6. und nun noch last but not least: ÜBEN .... ÜBEN.... ÜBEN.... ....

@Lupus:
Lupus hat geschrieben:....... "instinktiv" die Bewegungen mit dem Oberkörper etwas mit. Dann habe ich nämlich das Gefühl, mich eher "in die schwere Nymphe hineinlegen" zu können, .....

die Bewegung soll aus der Schulter kommen, und nicht aus dem Oberkörper! Das Gefühl für's Timing ist einfach besser so. Allerdings setzt das ausreichende Übung voraus.
Für Weite ist der Doppelzug sicher eine gute Möglichkeit, und man spürt damit den Einschlag der Tungstenbombe im Hinterkopf viel deutlicher ;-)
Zuletzt geändert von posti am 22.01.2008, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Royal Coachman » 22.01.2008, 10:01

Hallo Gerhard !

Einen kleinen Tip habe ich auch, wenn Du einen extremen Gebetrsoither wirfst, den Du aber am hinter Dich ziehst, sodaß der Bogen schräg hinter Dir entsteht, schwingt die schwere Nymphe herum, sodaß bei gleichmäßigem, weichem Beginn des Vorwurfes die gefürchteten Querschläge nicht auftreten.
Man könnte das als Rundwurf bezeichnen. :wink:

Diese Methode empfiehlt sich besonders, wenn man die längste Zeit trocken mit einem 3er Gerät gefischt hat und nun zu einem tiefen Wehrkolk kommt, wo man auch mal wissen möchte, was da unten so rumgeistert.

Wichitg bei solchen Geschossen, Kappe tief in den Nacken ziehen! :D

freundlichst
Gebhard
Royal Coachman
 

Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Wolfgang » 22.01.2008, 10:19

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Gerhard !

Einen kleinen Tip habe ich auch, wenn Du einen extremen Gebetrsoither wirfst, den Du aber am hinter Dich ziehst, sodaß der Bogen schräg hinter Dir entsteht, schwingt die schwere Nymphe herum, sodaß bei gleichmäßigem, weichem Beginn des Vorwurfes die gefürchteten Querschläge nicht auftreten.
Man könnte das als Rundwurf bezeichnen. :wink:

Diese Methode empfiehlt sich besonders, wenn man die längste Zeit trocken mit einem 3er Gerät gefischt hat und nun zu einem tiefen Wehrkolk kommt, wo man auch mal wissen möchte, was da unten so rumgeistert.

Wichitg bei solchen Geschossen, Kappe tief in den Nacken ziehen! :D

freundlichst
Gebhard


Dieser Wurfstil wie eben geschildert, eignet sich auch hervorragend zum Werfen kleiner Plastikschweine!

Bild
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Also, wenn ich nicht auf der Schur gestanden hätte, dann........................wäre das weit gegangen.........
Wolfgang
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Lupus » 22.01.2008, 10:36

@Gebhard!
Danke für den Tipp mit dem Rundwurf :wink:
@ Wolfgang: Das sieht aber schon gefährlich aus. Da regnet´s dann mal ausnahmsweise nicht junge Hunde, sondern eben Plastikschweine :D
Gruss. Lupus
P.S.: Der "Fliegenfischer", mit dem ich damals sprach in den 80er, meinte auch, seine "Tschicks" für tiefe Gumpen anzuwenden......sind das jetzt nun diese Dinger, die etwas mörderisch aussehen (mir nicht gefallen)? Das Wort klingt irgendwie schon so blöd.....
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon Royal Coachman » 22.01.2008, 10:50

Hallo Wolfgang !

Da regnete es nciht nur Plastikschweine, sondern wirklich junge Hunde und das mit starkem Wind. :D

Daß Du der heimliche Sieger warst, :roll: wurde aber von den Verantwortlichen sträflichst verschwiegen.

freundlichst
Gebhard
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon red tag » 22.01.2008, 13:30

hallo fliege!
auch wichtig wenn man nicht so viel übung hat mit den schweren teilen: polbrillie,kapperl oder hut und keine wiederhaken. können manchmal ganz schön wehtun die teile. wenn du an der pitten fischt wirst du eigentlich mit nicht zu schweren fliegen auskommen.
mfg red tag
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Re: Das werfen mit schweren Nymphen

Beitragvon posti » 22.01.2008, 14:22

Lupus hat geschrieben:.....P.S.: Der "Fliegenfischer", mit dem ich damals sprach in den 80er, meinte auch, seine "Tschicks" für tiefe Gumpen anzuwenden......sind das jetzt nun diese Dinger, die etwas mörderisch aussehen (mir nicht gefallen)? Das Wort klingt irgendwie schon so blöd.....

Die "Tschicks" :lol: im Sinne von Fliegenfischen sind eigentlich Jigs Im Grund genommen sind Jigs Goldkopfnymphen, bei denen der Goldkopf abgeknickt ist. Beim Jig schaut der Haken nach oben und das Öhr mit dem Goldkopf zeigt auch nach oben - somit kann ein Jig extrem tief gefischt werden, ohne dass sich der Haken ständig irgendwo festsetzt.
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