Werfen mit schweren Nymphen ist kein Problem, wenn man ein paar Grundsätze beachtet:
1. es muss die Schnurklasse der Fliegenrute ausreichend sein - wenigstens Schnurklasse 5 - 6 (mit einer 3er wirst du Probleme bekommen)
2. das Timing muss sauber sein - wer sonst schon nicht sauber werfen kann, soll die schweren Nymphen gleich bleiben lassen, oder sich rechtzeitig von seiner Rutenspitze verabschieden

3. schwere Nymphen werden geworfen wie Streamer: der Rückschwung muss vollständig erfolgen, die Schnur muss sich strecken und die Rute muss sich aufladen. Mit dieser Energie setzt du dann RUHIG(!!!) den Vorschwung ein. Achtung: gleich nach dem "schießen lassen" die Rute senken, sonst kannst du dich von der Rutenspitze verabschieden!
4. zu bevorzugen - wenn möglich - ist bei schweren Nymphen der Rollwurf
5. ein Kurs schadet nie - im Internet kann man das schwer erklären.
6. und nun noch last but not least: ÜBEN .... ÜBEN.... ÜBEN.... ....
@Lupus:
Lupus hat geschrieben:....... "instinktiv" die Bewegungen mit dem Oberkörper etwas mit. Dann habe ich nämlich das Gefühl, mich eher "in die schwere Nymphe hineinlegen" zu können, .....
die Bewegung soll aus der Schulter kommen, und nicht aus dem Oberkörper! Das Gefühl für's Timing ist einfach besser so. Allerdings setzt das ausreichende Übung voraus.
Für Weite ist der Doppelzug sicher eine gute Möglichkeit, und man spürt damit den Einschlag der Tungstenbombe im Hinterkopf viel deutlicher

Zuletzt geändert von posti am 22.01.2008, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.