Es ist schon das 4te mal das wir und trafen. Wir das ist Udo (als Elbangler bei uns im Forum angemeldet und als Erfinder des Anglersongs bekannt), Max in der Anglerwelt nur „einssiebig“ genannt –länger ist er nun einmal nicht- und Ich.
Am Freitag war es dann so weit gegen 13:00 Uhr traf Udo bei mir zu Hause ein; Max der den weitesten Anfahrtsweg hatte verspätete sich aufgrund diverser Staus auf der Autobahn um mehrere Stunden. Erst kurz nach 18 Uhr meldete sich Max und ich musste ihn mit dem Wagen abholen, weil er über Land kam und den Weg nicht mehr fand. Dann aber gab es frisch gebrühten Kaffee und von meiner Regierung selbstgebackenen Topfkuchen (Gugelhupf). So gestärkt fuhren wir in unser Hauptquartier dies war mein Schrebergarten, wo wir ungestörte Gemütlichkeit ausleben konnten.
Max hatte außer seinen persönlichen Sachen noch eine Bierspezialität mitgebracht;
da half ich ihm natürlich gern beim Tragen
Geschlafen wurde in der Laube
hier ein Blick in die Bärenhöhle
geredet, gegessen und so weiter
in der Pergola, welche ich mit Gewebeplanen relativ Winddicht abgehängt hatte, denn es wurde
trotz des hervorragenden Wetter abends empfindlich kalt. Ein Bauheizstrahler aber sorgte für angenehme Wärme.
Pergola- Udo präpariert seine Angel
Nach dem wir nun Quartier gemacht hatten ging es zum nur 80 m entfernten Vereinsheim. Wir hatten einfach Appetit auf ein frisch gezapftes Pils und einen Verteiler -Quzo. Die Preise dort sind mehr als bürgerlich anständig.
Außerdem wollte ich den Schlüssel für die dortige Dusche abholen.
Das Vereinsheim war mit ca. 12 Personen ungewöhnlich gut besucht.
Irgendwie hatten Beide, ich weiß nicht warum ihre Musikinstrumente mitgenommen. Udo seine Gitarre und Max zu seiner Größe passenden Kleine-Ukulele.
Während wir so beim Bierchen saßen fingen die Beiden an zu klampfen und kurze Zeit
später war eine Stimmung in dem Laden wie sie selbst bei so manchen Gartenfest nicht zu finden
war. Udo gab sein Hamburger Stammrepertoire und einiges mehr zum Besten und Max begleitete ihn spontan auf seiner Uke. Das waren Klänge.....! Was die weiteren Getränke angeht, so kann ich nur sagen -der Abend war gerettet.
Normalerweise schließt das Vereinsheim um 22:00 Uhr –dieses mal wurde es Mitternacht.
Nun ja es war ja nicht weit zum Hauptquartier.
Noch ein Mitternachtsmahl eingenommen, es gab Nudelsalat (selbstgemacht)mit Kassler noch ein oder waren es 2 Bierchen und dann ab in die Bärenhöhle denn wir wollten ja am andern morgen angeln.
Am Sa. -ja wir schafften es, ich weiß nicht wie um 06:00 Uhr aufzustehen. Nach ein paar Tassen
frisch gebrühten Kaffee noch eine Kanne voll davon in eine Kühltasche gestellt. Brot, Butter, Wurst, Käse und Fleischsalat dazu gepackt und ab ging es zum nahen Forellenteich. Die Damen der Herren
so ihr ausdrücklicher Wunsch und der ist nun einmal Befehl, wollten Forellen haben.
Dort gegen 07:00 Uhr eingetroffen war er schon richtig gut besucht –na ja kein Wunder bei diesem
herrlichen Wetter.
So bekamen wir mit etwas Glück noch 3 nebeneinander liegende, aber nicht die gerade fängigsten Plätze.
Am Teich
Ich legte eine Montage auftreibend auf Grund. Die 2te Rute wurde mit Wasserkugel und Pilot bestückt. Max versuchte es ebenfalls auf Grund und bestückte die 2te Rute mit einer leichten Pose.
Udo dagegen verlegte sich ganz aufs Schleppen mit Sbirolino.
Kaum hatte ich die Montagen ausgeworfen erfolgte bei mir auch schon der erste Biss. Kurzer Drill
und die Trutte war gelandet. So kann es weiter gehen. Aber denkste !!! Obwohl der Teich gut besetzt wurde und die Forellen nur so sprangen, hatte Ich und Udo jeder 2 Stück .Max war immer noch Schneider. Sie wollten einfach nicht beißen und wenn dann äußerst vorsichtig.
Zum Anschlag bereit
Zwischen durch tauchte meine Regierung noch am Teich auf und versorgte uns mit einer weiteren Kanne Kaffee.
Dann hatte Max endlich einen Biss und konnte nach langem Drill endlich seinen ersten Fang landen!
Danach war wieder warten angesagt.
So kämpften wir dann bis 18:00 Udo hatte zum Schluss7, Max 4 –eine davon in DK-Qualität ich
6 Forellen auf die Schuppen gelegt.
Die Beute
Ich finde dieses Foto auch nicht besonders schön -aber da ich nicht fotografiert habe mußte ich nehmen was da war
Dänemarkqualität
Kaputt aber Zufrieden fuhren wir zum Garten. Die Fische waren bei einem Bier schnell ausgenommen.
Der größte Teil des Fanges wanderte in den Räucherofen und der Rest kühl gelagert.
So gab es dann zum Abendessen frisch geräucherte Forellen mit dem Rest des Nudelsalates vom Vortag.
Ich kann nur sagen sie mundeten auch ohne das sie vorher eingelegt waren vorzüglich. Fisch pur!
Ein altes Sprichwort heiß Fisch muss schwimmen, dass duften sie dann auch. Bis Mitternacht
bekamen sie noch genug Flüssigkeit. Jetzt war es an der Zeit die vom Vortag verpassten Nachtstunden nachzuholen.
Nachdem wir dann ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt hatten fuhren die Beiden gegen
13:00 Uhr nach Hause.
Ich kann nur sagen: Viel zu schnell verging die Zeit. aber wir werden das Treffen wiederholen.
Ich habe jetzt noch Bauchschmerzen vor Lachen.
Gruß Herbert






