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Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Gesetze, Vorschriften und Gebote die das Angeln betreffen

Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Mieminger » 01.04.2008, 07:19

Hallo,
Seit nunmehr 3 Jahren lebe ich jetzt in Tirol (geb. aus Wien).
Hier in kurzen Auszügen die Problematik in Tirol.
1)Die Bezirkshauptmannschaft gibt vor wieviele und welche Lizenzen pro Jahr vergeben werden für jedes Gewässer; sind ziemlich knausrig sodass v.a. Jahreskarten Höchstpreise erzielen.
Wenn ich mich an früher Wien/NÖ errinnere; wenn man so ca. 10-20 mal im Jahr zum Fischen an ein Gewässer gekommen ist hat man sich eine Jahreskarte genommen und das hat sich wirtschaftlich
rentiert. An meinem Gewässer würde sich das erst lohnen wenn man 50 mal pro Jahr (= Mitte März bis Ende Oktober!!!) gehen kann. :(

2) Also bleiben Tageskarten: Hier ein echter Leckerbissen. Auch diese werden von den BHs festgelegt also zB 10 Stück/Tag/Gewässer XYZ. Dann gibt es 10 amtliche Karten die physikalisch von einem TK-Fischer an den nächsten weitergegeben werden müssen. Also man holt die Karte entweder am Vorabend vorort ab oder aber in der Früh ab 8:00h. Am Abend muss man die Karte dann bis 19:00h retournieren, weil sie ja dann schon der nächste Fischer abholen kommt, kann also so bis 18:45 h fischen und verpasst somit die beste Beisszeit vor allem im Sommer. :evil:

So was idiotisches ist mir noch in keinem anderen Bundesland untergekommen, aber wie sind Eure Erfahrungen?
Diese Praxis ist mM eine reine Schikane, dient keinerlei Zweck und verdient das PRÄDIKAT HIRNTOT! :!: :?:

Fazit: Das schlechteste Fischereigesetz in Österreich hat sicherlich Tirol und es dürfte aus der k.u.k Zeit übrig geblieben sein.
Nähere Infos:
http://www.tiroler-fischereiverband.at/
Mieminger
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Royal Coachman » 01.04.2008, 07:47

Hallo Mieminger!

Das Tiroler Fischereigesetz hat eine andere Entstehungsgeschichte als die Gesetze in den anderen Bundesländern.

In den 20 bzw 30iger Jahren wurden die Reviere gebildet, der Revierausschuß legt die Menge der Jahreskarten und Tageskarten fest. Die Fischereijahreskarte ist gleichgesetzt mit der Jagdkarte, wird von der Behörde ausgestellt (amtlicher Ausweis mit Lichtbild!) und ist nicht übertragbar. Fast alle Reviere sind in privater Hand oder werden verpachtet. Der Bewirtschafter hat die Möglichkeit zu wählen, zwei Jahreskarten ergeben eine übertragbare Karte. Tirol hat viele Gewässer, die nahrungsarm sind und nur einen geringen Befischungsdruck vertragen.

Dieses Gesetz hat dazu beigetragen, daß in Tirol sich z.T. noch reproduzierende Bestände erhalten haben und wenn wir Tiroler mit diesem Gesetz nicht einverstanden wären, hätten die Verantwortlichen es sicher geändert.

Die sprichst von einem hirnrissigen Gesetz, ich darf Dich daran erinnern, daß Fischereigesetze für die Fische und besonders zu deren Schutz erlassen wurden und nicht zu deren Ausrottung!

Das Tiroler Fischereigesetz ist das Beste für die Fische in ganz Österreich, da es den Befischungsdruck massiv vermindert!

Freundlichst
Royal Coachman

PS: der als geborener Tiroler seit 50 Jahren dort fischt!
Royal Coachman
 

Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Mieminger » 01.04.2008, 08:29

Royal Coachman hat geschrieben:
Der Bewirtschafter hat die Möglichkeit zu wählen, zwei Jahreskarten ergeben eine übertragbare Karte. Tirol hat viele Gewässer, die nahrungsarm sind und nur einen geringen Befischungsdruck vertragen.

Dieses Gesetz hat dazu beigetragen, daß in Tirol sich z.T. noch reproduzierende Bestände erhalten haben und wenn wir Tiroler mit diesem Gesetz nicht einverstanden wären, hätten die Verantwortlichen es sicher geändert.

Die sprichst von einem hirnrissigen Gesetz, ich darf Dich daran erinnern, daß Fischereigesetze für die Fische und besonders zu deren Schutz erlassen wurden und nicht zu deren Ausrottung!

Das Tiroler Fischereigesetz ist das Beste für die Fische in ganz Österreich, da es den Befischungsdruck massiv vermindert!


Mehrere Dinge kann man so nicht stehen lassen.
-Fischbestände werden in der Regel nicht durch Überfischung vernichtet, sondern durch Uferbegradigung, Vernichtung der Laichplätze, "Kanalisierung" von Nebenflüssen, udgl das ist natürlich auch in Tirol (siehe INN!) so, wo es ab Innsbruck kaum natürliches Aufkommen gibt. Also bitte das Prinzip von Ursache und Wirkung beachten !!
In den extrem seltenen Fällen wo es wirklich Überfischung gibt, kann der Bewirtschafter entsprechende Massnahmen veranlassen (Fangbeschränkungen, Lizenzlimitierung).
-Nahrungsarme Gewässer: In diesen ist es dennoch wichtig dass eine effiziente Befischung durchgeführt wird; als Beispiel ein See wo es zigtausende Saiblinge gibt, die mit 7-8 Jahren zwar seit 5 Jahren geschlechtsreif aber trotzdem nur 15 cm gross sind. Also super Vermehrung aber nur Mini-fische!

-Das eigentliche Problem ist aber dennoch der Ausgabemodus der Lizenzen! Das ist wirklich vorsintflutlich und intelligenz-frei!

-Warum wird es nicht geändert? Gute Frage aber falsche Antwort! Es gibt wie vielerorts eine kleine aber einflussreiche Gruppe die sich gegen jede Modernisierung sträubt. Das sind dann Leute die Privatreviere haben keinerlei Lizenzen ausgeben (oder nur Jahreskarten) und aus lauter Justament dagegen sind. Die > 20 Fischereivereine haben dagegen keine Chance!
Mieminger
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Royal Coachman » 01.04.2008, 09:02

Hallo Mieminger!

Warum sollte das geändert werden, nur damit fischgeile Leute an Tageskarten kommen?

Du hast den Sinn dieses Gesetzes anscheinend immer noch nicht verstanden, es wurde zum Schutz der Fische erlassen und in Tirol wirst Du keine Mehrheit dafür finden dies zu ändern, sonst wäre das längst geschehen!

Dazu noch etwas Grundsätzliches: die Pachtpreise sind extrem hoch in Tirol, dazu kommt eine 20 % Landesabgabe und die 20 % Mehrwertsteuer plus Revierausschußgebühren und Pflichtbesatz. Ein gepachtetes Revier ist also in erster Linie eine teure Leidenschaft und da sucht man sich genau aus, wer in seinem Gewässer fischt und wer nicht! Das hat mit einflußreicher Gruppe nichts zu tun, da geht es um Eigentumsrechte, da die Reviere grundbücherlich eingetragen sind und immer mit einem Grundstück zusammen hängen.

Was die Saiblinge betrifft, darf ich Dich auf die Schwarzreuter des Königsees hinweisen, das sind Formen, die durch Nahrungsarmut entstanden sind und haben mit Befischung überhaupt nichts zu tun.

Wir Tiroler waren immer schon sehr mißtrauisch, wenn jemand von auswärts uns erklären wollte, wie denn das Leben so läuft.

Wenn Du in Tirol interessante Gewässer befischen willst, dann mußt Du Dich mit dem Bewritschafter ins Einvernehmen setzen, denn jedes Revier hat auch eine Tageskarte, aber die Einstellung "Hoppla, jetzt komm ich und will hier fischen" funktioniert in Tirol nicht (übrigens in OÖ an den wirklich exzellenten Wassern auch nicht!).

Freundlichst
Royal Coachman

PS: die große Mehrheit der Revierbesitzer und Pächter ist der Meinung, daß diese Regelung in Ordnung ist , darum wird sich da auch nichts ändern!
Royal Coachman
 

Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Mieminger » 01.04.2008, 10:13

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Mieminger!

Warum sollte das geändert werden, nur damit fischgeile Leute an Tageskarten kommen?

Du hast den Sinn dieses Gesetzes anscheinend immer noch nicht verstanden, es wurde zum Schutz der Fische erlassen und in Tirol wirst Du keine Mehrheit dafür finden dies zu ändern, sonst wäre das längst geschehen!

Dazu noch etwas Grundsätzliches: die Pachtpreise sind extrem hoch in Tirol, dazu kommt eine 20 % Landesabgabe und die 20 % Mehrwertsteuer plus Revierausschußgebühren und Pflichtbesatz. Ein gepachtetes Revier ist also in erster Linie eine teure Leidenschaft und da sucht man sich genau aus, wer in seinem Gewässer fischt und wer nicht! Das hat mit einflußreicher Gruppe nichts zu tun, da geht es um Eigentumsrechte, da die Reviere grundbücherlich eingetragen sind und immer mit einem Grundstück zusammen hängen.

Was die Saiblinge betrifft, darf ich Dich auf die Schwarzreuter des Königsees hinweisen, das sind Formen, die durch Nahrungsarmut entstanden sind und haben mit Befischung überhaupt nichts zu tun.

Wir Tiroler waren immer schon sehr mißtrauisch, wenn jemand von auswärts uns erklären wollte, wie denn das Leben so läuft.

Wenn Du in Tirol interessante Gewässer befischen willst, dann mußt Du Dich mit dem Bewritschafter ins Einvernehmen setzen, denn jedes Revier hat auch eine Tageskarte, aber die Einstellung "Hoppla, jetzt komm ich und will hier fischen" funktioniert in Tirol nicht (übrigens in OÖ an den wirklich exzellenten Wassern auch nicht!).


PS: die große Mehrheit der Revierbesitzer und Pächter ist der Meinung, daß diese Regelung in Ordnung ist , darum wird sich da auch nichts ändern!



Jetzt gelte ich anscheinend schon als "fischgeil"?

Was Du anscheinend noch immer nicht verstanden hast ist dass es ja gar nicht mal so sehr um die Preise geht, sondern viel mehr um den Vergabemodus der Tageskarten.

Es gibt keinerlei nachvollziehbaren Grund warum die Tageskarten von einem Fischer auf den nächsten physikalisch übergeben werden müssen?
Dazu darf ich auf 8 weitere Bundesländer hinweisen in denen es sicherlich auch Revier mit limitierten Tageskarten gibt, wo man es jedoch (durch zumindest minimalen Einsatz von Gehirnschmalz?) geschafft hat
den Vergabemodus entsprechend anders (mM besser!) zu gestalten...
:idea:

Wenn für Dich also "fischgeil" bedeutet, dass man gerne dann fischt wenn die Fische auch Beisszeit haben also morgens+abends, bekenne ich mich gern dazu "fischgeil" zu sein.
Für mich ist der Fisch ein relativ wesentlicher Bestandteil des Fischens? :roll:
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Kaindlau » 01.04.2008, 11:30

Royal Coachman hat geschrieben:Die sprichst von einem hirnrissigen Gesetz, ich darf Dich daran erinnern, daß Fischereigesetze für die Fische und besonders zu deren Schutz erlassen wurden und nicht zu deren Ausrottung!

Das Tiroler Fischereigesetz ist das Beste für die Fische in ganz Österreich, da es den Befischungsdruck massiv vermindert!

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PS: der als geborener Tiroler seit 50 Jahren dort fischt!


Servus @Royal Coachman

dann wäre ja die Folge deiner Logik, das Fischen generell zu verbieten :?:

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(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Lupus » 01.04.2008, 12:42

Kaindlau: Wieso? Wenn Royal Coachman doch selber schreibt, dass er seit 50 Jahren dort fischt, zeigt das doch, dass man mit dem Gesetz auch als leidenschaftlicher Angler gut leben kann.....
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Gschitz » 01.04.2008, 12:50

@ lupus: ich glaub du wärst auch nicht begeistert, wennst vorm abendsprung deine tageskarte wieder abgeben müsstest
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Ferdl » 01.04.2008, 13:19

aus zeitgründen hier nur ein kurzer satz von mir:

das gesetz selbst -obwohl es einige wirklich hirnrissige passagen aus grauer höhlenzeit beinhaltet- ist in meinen augen (limitierte karten) nicht das schlechteste. das problem an sich ist der "tiroler fischereiverband" und seine satzungen! anstatt für alle (zahlungspflichtigen!) mitglieder (und das ist theoretisch, jeder, der auch nur 1 mal im jahr in tirol seine schnur wäscht) eine interessensgemeinschaft darzustellen, stellt sich der verband als gottoberster hin und will jeden der nicht mit der fliege an teuren strecken fischt (fischen kann) an teichanlagen sehen! anders geht es nicht in mein hirn! ansonsten könnte ich im "hauseigenen" blatt, (das übrigens aus biologischer sicht nicht mal hauptschulniveau hat!) einerseits alles richtung fliegenfischerei trimmen und auf den selben seiten ein neues karpfen- und forellenpuff vorstellen (kilopreise.....)!!! dort soll der pöbel mal hin......

die vom @mieminger angesprochenen kartenrückgabezeit am plansee resultiert übrigens (laut verein dort) auch aus dem "willen" des verbandes! rein gesetzlich gesehen dürfte an diesem wasser sogar nachtfischen erlaubt werden! (muss ja nicht sein, aber 19.00h ist verdammt ärgerlich)


dass mir seitens dieses verbandes nach 30 aktiven fischerjahren eine unterweisung (für anfänger!!!) nahegelegt wurde hingegen, sorgt inzwischen unter bekannten in ganz tirol für lacher! mehr dazu vielleicht morgen (muss heute noch aus einem buch den unterschied zwischen äsche und karpfen lernen, um auch künftig noch in tirol fischen zu dürfen.... :evil: :twisted: :mrgreen: :twisted: :evil: )

ferdl

ps: sind kormorane fische? :roll:



:twisted:
peta darf kommen - mein eisloch ist groß genug für alle!
Ferdl
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Mieminger » 01.04.2008, 14:22

Ferdl hat geschrieben:muss heute noch aus einem buch den unterschied zwischen äsche und karpfen lernen, um auch künftig noch in tirol fischen zu dürfen
ferdl


Also da kann ich Dir auch nicht richtig helfen. Ich weiss nur dass äsche ein Baum und karpfen eine Süssspeise ist... :mrgreen: :D
Mieminger
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Royal Coachman » 01.04.2008, 15:03

Hallo Freunde !

Da sieht man wieder, wie wichtig doch solche Prüfungen oder Anhörungen sind :roll: :mrgreen:


Viel Spaß beim Lesen, vielleicht sieht man sich ja auf der EWF!

freundlichst
RC

PS: jetzt weiß ich endlich wo der alte Ausdruck "Äschenski" herstammt :mrgreen:
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Tiroler » 01.04.2008, 17:04

Hallo :D

@ Mieminger: Du schreibst -Wenn ich mich an früher Wien/NÖ errinnere; wenn man so ca. 10-20 mal im Jahr zum Fischen an ein Gewässer gekommen ist hat man sich eine Jahreskarte genommen und das hat sich wirtschaftlich
rentiert. An meinem Gewässer würde sich das erst lohnen wenn man 50 mal pro Jahr (= Mitte März bis Ende Oktober!!!) gehen kann.

Warum muss sich das Fischen rentieren??

Warum muss das Fischen wirtschaftlich sein??

Ich gehe fischen weil es mein Hobby ist und ich gerne in der Natur bin!

Wenn ich in Tirol ein Fischrecht hätte, würde ich auch keine Tageskarten ausgeben.


Grüße aus
Innsbruck
Herbert :D
Tiroler
 

Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon chrispichler1 » 01.04.2008, 17:49

Das mit dem rentieren meint er vermutlich so das man bei 20 mal Fischen im Jahr mit einer Jahreskarte billiger kommt als mit 20 Tageskarten.

mfg
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Willst du dein leben lang glücklich sein,
GEH FISCHEN!!!!!!
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Ragman » 01.04.2008, 19:22

Also das mit der physikalischen Kartenrückgabe bzw. -übergabe ist ja wohl das dümmste, das ich jemals gehört habe ... bei uns werden die Tages- und Wochenkarten mit Gültigkeitsdatum ausgegeben, fertig ... wo liegt denn da das Problem? Kann man genauso in der Anzahl beschränken, nachdem es ja eh nur eine Ausgabestelle gibt.

Ansonsten begrüße ich Gesetze, die zum Bestandsschutz (der Fische, nicht der Sesselfurzer) beitragen ... bei uns würde ich mir das eine oder andere wünschen (vor allem geringere Tagesfangmengen ... aber das ist Vereinssache, nicht Landessache).
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Re: Das schlechteste Fischereigesetz ?: Tirol?

Beitragvon Royal Coachman » 01.04.2008, 20:45

Hallo Ragman !

Vielleicht solltest Du den Thread nochmals genau durchlesen.

Eine Gastkarte in Tirol ist eine übertragbare Jahreskarte!

Das ist ein offizielles, amtliches Dokument von der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft ausgestellt , die Jahreskarte (mit Lichtbild und offiziellem Prägestempel des Landes Tirol) wurde sogar an der Grenze (als es die noch gab!) anerkannt, da die Staatsbürgerschaft vermerkt war (im Gegensatz zum Führerschein!).
Das muß zurückgegeben werden, das geht nicht anders!

Der Bewirtschafter hat kein Recht irgendwelche Gastkarten für irgendwelche Fischer aus zu stellen !

Freundlichst
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