Seit nunmehr 3 Jahren lebe ich jetzt in Tirol (geb. aus Wien).
Hier in kurzen Auszügen die Problematik in Tirol.
1)Die Bezirkshauptmannschaft gibt vor wieviele und welche Lizenzen pro Jahr vergeben werden für jedes Gewässer; sind ziemlich knausrig sodass v.a. Jahreskarten Höchstpreise erzielen.
Wenn ich mich an früher Wien/NÖ errinnere; wenn man so ca. 10-20 mal im Jahr zum Fischen an ein Gewässer gekommen ist hat man sich eine Jahreskarte genommen und das hat sich wirtschaftlich
rentiert. An meinem Gewässer würde sich das erst lohnen wenn man 50 mal pro Jahr (= Mitte März bis Ende Oktober!!!) gehen kann.
2) Also bleiben Tageskarten: Hier ein echter Leckerbissen. Auch diese werden von den BHs festgelegt also zB 10 Stück/Tag/Gewässer XYZ. Dann gibt es 10 amtliche Karten die physikalisch von einem TK-Fischer an den nächsten weitergegeben werden müssen. Also man holt die Karte entweder am Vorabend vorort ab oder aber in der Früh ab 8:00h. Am Abend muss man die Karte dann bis 19:00h retournieren, weil sie ja dann schon der nächste Fischer abholen kommt, kann also so bis 18:45 h fischen und verpasst somit die beste Beisszeit vor allem im Sommer.
So was idiotisches ist mir noch in keinem anderen Bundesland untergekommen, aber wie sind Eure Erfahrungen?
Diese Praxis ist mM eine reine Schikane, dient keinerlei Zweck und verdient das PRÄDIKAT HIRNTOT!
Fazit: Das schlechteste Fischereigesetz in Österreich hat sicherlich Tirol und es dürfte aus der k.u.k Zeit übrig geblieben sein.
Nähere Infos:
http://www.tiroler-fischereiverband.at/






