Hallo hgb!
Ja, Du sagst es.
Nur auch das DS ist sicher vom Boot aus effektiver. Wenn Du am Ufer stehst und rechts und links Schilf und/oder Seerosen hast, und alles voll von „Astln“ ist, wird es auch da schwer sein zum Fisch zu kommen. Das sind Nüsse, die eben nicht leicht zu knacken sind.
In „die Heftln“ liest es sich eben immer so schön sauber.
Verfeinern der Technik hört sich natürlich super an. Aber in meinem Fall sprechen 2 Dinge dagegen:
a) Gewässerspezifisch/Hindernisse, Stahlvorfachpflicht wegen starkem Hechtnbestand, unerwartete Überraschungen: Muß nur ein halbstarker Waller oder ein „übriggebliebener Alt-Aal“ anbeissen, das ganze vom Ufer mit recht und links und ober und unter Dir Hindernissen, und schon ist „Holland in Not“.
b) naja, das betrifft eigentlich nur mich selber: Wenn man „dreigeteilt“ ist, also Friedfisch/Raubfisch/Fliegenfischerei ungefähr das selbe Gewicht beimisst, ist Spezialisierung schwer. Da schaut dann Zanderangeln an meinem Gewässer meistens so aus: 35er Peryl, Stahlvorfach, totes Fischl am Grund oder knapp drüber, und nicht lange fackeln. Nach 2 oder 3 solchen hoffentlich erfolgreichen Kurzbesuchen ist dann das Kapitel Zander für mich meistens dankbar wieder für Wochen erledigt.
Eine Zeitlang hat es mich eh „gewurmt“. Ich wollte so wie beim Hecht auch beim Zander die Taktik auf Kunstköder oder „schlimmstenfalls“ aktiv am System präsentierten Fischl umsatteln, damit ich sagen kann OK: Rauber fang ich mi´m Spinnzeugl, und auf Fettflossenträger „wedle“ ich, und das Stockerlsitzen bleibt für Karpf/Schlei. So muss ich leider beim Zander auch beim Stockerlsitzen bleiben, glaube ich fast.
Gruß. Lupus





