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czech-Nymphing

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czech-Nymphing

Beitragvon flyfisher » 21.07.2011, 11:10

Interessanter beitrag zum Czech Nymphing

http://www.g-feuerstein.com/czech-nymphing.html
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon WiM » 24.07.2011, 10:25

Interessante Sache. Hab mir noch nie Gedanken über die Definition vom Fliegenfischen gemacht.
Was muss eigentlich erfüllt sein um an einem Fly only Gewässer zu fischen? Reicht es eine Fliege/Nymphe als Köder zu verwenden?
tight lines
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Nixon » 24.07.2011, 12:00

WiM hat geschrieben:Interessante Sache. Hab mir noch nie Gedanken über die Definition vom Fliegenfischen gemacht.
Was muss eigentlich erfüllt sein um an einem Fly only Gewässer zu fischen? Reicht es eine Fliege/Nymphe als Köder zu verwenden?


FÜr mich ist FLy only mal die Verwendung einer FLiegenrute und Rolle mit Flugschnur. Dazu nur Küstliche Fliegen, das können Streamer, Nass- und Trockenfliege, sowie Nymphe sein.
Aber das ist oft Sache des Vereins, Eigentümers usw! Klassik-Revier wie bei der ÖFG sind dann nochmal spezieller definiert! Hier gibts dann nur max. 20mm Hakenlänge und nur Fliege oder Nymphe!

Ich finds ja schon toll, dass man überhaupt viel auf Fliegenfischen setzt, dieses Dogma mit der Trockenfliege usw kann ich nur teilweise nachvollziehen, vielleicht fehlen mir da die Jahre, hab mal in einem anderen Forum eine wirklich fachlich gute Diskussion mit einige Zitaten aus "Lehrbüchern" und alten englischen "Fanatikern" verfolgt!
Und in den Kreideflüssen mit dem vielen Bewuchs ist mit klar, dass die Trockene die bessere Wahl ist. Sonst schafft die Nymphe, wenns 1m im Wasser ist entweder ein Hänger oder ein Krautpacket!
Das nächste ist das ausschließlich Fluss aufwärtsfischen und natürlich das FIschen ausschließlich auf steigende Fische! Man muss nicht alles immer ins Extreme bringen!
Ich find einfach Lupus Posting in dem Punkt extrem passend: 1. so viele Fische wie möglich 2. so groß als möglich und 3. so "schwer" zu fangen bzw. so "edel" als möglich zu fangen". Ich würd aber behaupten nicht jeder (FLiegen)fischer durchlebt alle Stadien.

Czech-Nymphing ist vielleicht nicht das heiligste Mittel, das stimmt schon!

Grüße
Nixon
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon flyfisher » 24.07.2011, 15:11

Und genau das ist "Czech Nymphing". Das extreme ausbeuten eines Gewässers unter dem Deckmantel des Fliegenfischens.
Mit einer Stipprute und 3 Meter Schnur funktioniert diese Angelart auch, nur kann man da nicht an einem Fliegengewässer fischen. Das würde auffallen.
Um das zu umgehen nimmt man eine Fliegenrute mit einer Spule und Fliegenschnur.
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 15:15

So ist es.
Czech Nymphing hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun ,ultraschwere Nymphen werden über den Grund geschleift.
Hat mich sowieso nie interessiert.

L.G.Bernhard
Zuletzt geändert von koppenkitzler am 24.07.2011, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Lupus » 24.07.2011, 15:17

Hallo!
Ich mache vielleicht eine Variante von "Cseh Nymphing" an manchen "unmöglichen Stellen". So befische ich auch einen kleinen Bach mit einigen Stellen von unterwaschenen Ufern. An einer solchen Stelle wollte ich es probieren. Regelrechtes klassisches Werfen ist dort nur eingeschränkt möglich, ich versuchte von gebührendem Abstand die Nymphe über die flache Rieselstrecke vor dem Gumpen hineintreiben zu lassen, aber die Kreiselströmung trieb sie nicht dort unter das unterspülte Ufer, wo ich sie haben wollte, auch von abwärts stromauf war es kaum zu machen.
Irgendwann war "mir alles wurscht" und ich stellte mich ganz leise vor diese Rinne, und liess die Nymphe praktisch nur am langen Vorfach, also ohne eigentlichen Einsatz der Wurfschnur hinunterhängen und knapp vor dem unterspülten Ufer gleiten, und schon schoss eine schöne Regenbogenforelle heraus und ich konnte sie auch landen.
Ich habe diese Technik dann an ähnlichen STellen praktiziert und sie klappt.
Man muß eben flexibel sein.
@WIM
So wie ich Dich einschätze als eher aktionsreicher Fischer (also weniger auf Ansitz fixiert) wärst Du sicher für Fliegenfischen prädestiniert, also ich würde es an Deiner Stelle auch anfangen.
Gruß. Lupus
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 15:22

Lieber Lupus!

Meinst du gar das im Salzatal berühmte "Nymphenschleifen" ,das man an wurftechnisch aussichtslosen Stellen mit ultralangem Vorfach praktizieren kann? :up2:

Liebe Grüße Bernhard
Zuletzt geändert von koppenkitzler am 24.07.2011, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Lupus » 24.07.2011, 15:30

Lieber Koppenkitzler!
Du wirst lachen: Ich hatte jetzt an ein anderes Gewässer gedacht, wo ich das im April gemacht hatte (mein "Lulu-Bacherl"), aber ich erinnere mich an einen schönen Mai-Vormittag, als zwei mutige Herren loszogen und die Zeit, als noch nichts stieg nützten, und eine tiefe Drehströmung einige schöne Fische bot,und der jüngere von den beiden es dem Älteren vormachte, der das gleich auch ausprobieren mußte.
Zweier-Drill und fachgerechte Bemerkungen über die "Echtheit" der Regenbogenforellen waren die dramatische Folge dieses Treibens.
Mit ganz lieben Grüßen. Lupus
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 15:39

Ja Lupus!

Das waren halt noch "echte Regenbogenforellen"!

Sehr schönes Erlebnis,vor allem auch die nachfolgenden Misthaufophilen-Echten-Regenbogenforellen,welche dann die Trockene inhalierten.

Nein,Czech Nymphing haben die zwei Herren dann wirklich nicht mehr dazu gebraucht um zum Erfolg zu kommen..............

Mit ebenfalls lieben Grüßen

Bernhard
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Lupus » 24.07.2011, 15:46

koppenkitzler hat geschrieben:Ja Lupus!

Das waren halt noch "echte Regenbogenforellen"!

Sehr schönes Erlebnis,vor allem auch die nachfolgenden Misthaufophilen-Echten-Regenbogenforellen,welche dann die Trockene inhalierten.

Nein,Czech Nymphing haben die zwei Herren dann wirklich nicht mehr dazu gebraucht um zum Erfolg zu kommen..............

Mit ebenfalls lieben Grüßen

Bernhard

Misthaufophilen.....echt genial, genial!
Übrigens aber eigentlich war das vorher auch kein richtiges Czech Nymphing, worüber manche die Nase rümpfen, denn es war einfach nur kurz geworfen und tief gesunken, die Bisse erkannten wir ja doch an der Flugschnurspitze, oder?
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 15:48

Du sagst es,Lupus wir würden das niemals tun.

DAS WAR ECHTES FLIEGENFISCHEN!(Was sonst?)

Liebe Grüße Bernhard
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Lupus » 24.07.2011, 15:55

Das war es, es war einfach alles ECHT!
Ich bin ja eigentlich über das regelrechte Czech Nymphing nicht einmal richtig im Bilde. Werden da nicht sogar mehrere Nymphen verwendet.
Bei der "unmöglichen" Stelle vor den Füßen war es einfach so, dass ich gar nicht dazu gekommen wäre, da viel Flugschnur rauszulassen, weil der Raum dazu einfach fehlte. Wären ein paar Meter Entfernung gewesen, hätte ich gar nicht so nah herangehen müssen sondern einfach mit Rollwurf knapp vor die Kante hin "rolliert".
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 16:01

Unterm Strich bedeutet Czech Nymphing überschwere Nymphen unter der Rutenspitze über den Grund rattern zu lassen,auch mit mehreren Nymphen.

Das würde ja am besten auch mit einer normalen-oder Stipprute gehen,da das Ganze aber in Fliegengewässern passiert(auch die Meisterschaften),wurde es sozusagen "fliegenfischtechnisch adaptiert".
Einfach um die Fangchancen bei Meisterschaften entsprechend zu erhöhen..............
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon Lupus » 24.07.2011, 16:05

Also....Meisterschaften brauch ich ned...
Ein Fischtag soll alleine oder noch schöner mit einem sehr guten Freund absolviert werden.
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Re: czech-Nymphing

Beitragvon koppenkitzler » 24.07.2011, 16:08

Der Meinung bin ich auch.....

Ich muß beim Fischen nicht der Beste sein,sondern a Freud` haben.

Und wenn die Freud` dann noch mit einem Freund geteilt werden kann,ist das wunderbar.
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