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Catch & Release

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Re: Catch & Release

Beitragvon DA ZANDLER » 11.01.2012, 19:57

Hallo Jungs kommt zu uns,da gibts diese Wasserl noch,ich versprech euch ihr werdet glückliche Angeltage im Mühlviertel (Dreileändereck Ö,D,CZ) haben !!!Man sagt das unsere Forellen der Irischen Brown-Trout am Artverwantesten sind und das wir Österreichisches Spitzenbier zu Verkosten haben !!!!
Bin selber auf diesen 2 Strecken Fischereischutzorgan also der Link anbei verrät mehrhttp://www.boehmerwald.at/de/boehmerwald/sport-freizeit-boehmerwald/fischen/friedgewaesser.html Tight Lines Bernd :la ola:
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Re: Catch & Release

Beitragvon Sedge » 11.01.2012, 20:03

DA ZANDLER hat geschrieben:Hallo Jungs kommt zu uns,da gibts diese Wasserl noch,ich versprech euch ihr werdet glückliche Angeltage im Mühlviertel (Dreileändereck Ö,D,CZ) haben !!!Man sagt das unsere Forellen der Irischen Brown-Trout am Artverwantesten sind und das wir Österreichisches Spitzenbier zu Verkosten haben !!!!
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Besten Dank für den Tip! :la ola: :la ola:
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Re: Catch & Release

Beitragvon Sedge » 11.01.2012, 20:05

Das nennen ich noch moderate kartenpreise,und sehr faire fangbestimmungen!
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Re: Catch & Release

Beitragvon ssnake14 » 11.01.2012, 22:31

Sedge hat geschrieben:Das nennen ich noch moderate kartenpreise,und sehr faire fangbestimmungen!


Da kann ich mich nur Anschließen hört sich wirklich gut an :la ola:
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Re: Catch & Release

Beitragvon fario » 16.02.2012, 15:35

habe gerade eben in einem anderen thread was gepostet, - zu einem großen Teil gehört das aber wohl auch hier herein, deshalb an dieser Stelle noch mal die Info mit dem Link :

wenn man sich dies hier ansieht :

http://www.dryfly.ch/content/view/26/35/lang,/

so gibt es eigentlich nur nur 2 Möglichkeiten :

1. keschern, abschlagen und in Ruhe fotographieren
2. im Wasser aushaken und releasen, eventuell ein ganz kurzes Foto wenn ein Fotograf mit dabei ist und die Forelle / Äsche kaum aus dem Wasser
gehoben wird

3 Viertel der Forellen sind nach 30 - 60 Sekunden an der Luft eingegangen ! - ein vernichtendes Urteil für die Bilder die ich eigentlich sehr gerne mache

wenn man also konsequent danach handeln würde und ohnehin nur Fische keschert die man auch entnimmt kann man ruhig ein grobes Netz verwenden um dem Strömungsdruck wenig Angriffsfläche zu verwenden, sogar eines mit Knoten.

............... gilt natürlich vorrangig für´s Fliegenfischen auf Salmoniden
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Re: Catch & Release

Beitragvon steath » 16.02.2012, 16:20

danke, toller link!

ich bin so frei und kopier gleich den text rein, weil das sollte jeder mal gelesen haben:

Längst fischt man in den Industrienationen nicht mehr aus Notwendigkeit, sondern aus Spass und um sich zu entspannen.
So mancher Fliegenfischer setzt einen gefangenen Fisch wieder zurück. Das ist jedoch nicht ungefährlich für den Fisch. Viele wissen nicht, dass ein zurückgesetzter Fisch auch Stunden später noch eingehen kann.


Hier ein paar nützliche Tipps für richtiges Zurücksetzen:


Richtig releasen
In immer mehr Revieren für die Fliege steht in den Bestimmungen auf der Angelkarte „nur Catch and Release“. In den USA gehört das Catch and Release schon lange zur Fliegenfischerei, und wie es amerikanische Art ist, wurden die Auswirkungen dieser Art des Fischens gründlich untersucht. Die meistgelesene amerikanische Fliegenfischerzeitschrift Flyfisherman hat in ihrer Januar-Ausgabe das Ergebnis einer der Untersuchungen über das Catch and Release veröffentlicht. Die Ergebnisse dürften selbst für einen erfahrenen Fliegenfischer sensationell sein! Ich möchte sie Ihnen daher einmal in einer Zusammenfassung darlegen.

Tod im Verborgenen
Bei den Untersuchungen wurden drei Gruppen von Forellen mit einem Gewicht von einem Pfund und einer Wassertemperatur von 15 Grad untersucht. Die Fische der ersten Gruppe wurden nach dem Drill unter Wasser abgehakt, die der zweiten und dritten Gruppe wurden innerhalb von 30 bis 60 Sekunden außerhalb des Wassers vom Haken befreit. Anschließend wurden alle Fische zur Beobachtung in frisches Wasser gesetzt. Das erstaunliche Ergebnis: Von den unter Wasser abgehakten Forellen überlebten 88 Prozent, bei den Fischen, die 60 Sekunden außerhalb des Wassers waren, jedoch nur 28 Prozent! Dabei zeigte sich, daß die Fische nicht unbedingt kurz nach dem Abhaken starben, sondern teilweise erst nach 4 bis 12 Stunden. Davon waren übrigens auch die Fische betroffen, die sachgemäß behandelt wurden. Diese verzögerte Sterblichkeit führt oft zu einer falschen Beurteilung des Zurück - setzens, denn sie kann den Eindruck erwecken, daß ausgelassene Fische immer überleben. Warum wir dann nicht mehr tote Fische im Wasser sehen? Weil die zurückgesetzten Fische oft zum Grund schwimmen oder sinken, von hungrigen Räubern wie Hechten und Huchen gefressen werden oder auch kilometerweit abtreiben und dann am Grund verenden.

Gefährliche Milchsäure
Die Frage ist nun: Warum sterben selbst Fische in der Kontrollgruppe, die sehr schonend direkt im Wasser abgehakt wurden? Die Antwort liegt im Stoffwechsel des Fisches: Wenn ein gehakter Fisch im Drill kämpft und flieht, baut sich hauptsächlich im Muskelgewebe Milchsäure auf, die in hoher Konzentration tödlich sein kann. Die Forelle wird müde, und manche Fische sterben, weil sie beim Drill den ganzen Sauerstoffvorrat im Körper verbraucht haben und in diesem äußerst kritischen Zustand wieder zurückgesetzt werden. Besonders drastisch wird es, wenn die Forelle nach dem Drill aus dem Wasser gehoben wird. Um zu verstehen, was dann passiert, muß man die Anatomie des Atemsystems der Forelle betrachten: Die Forelle hat an beiden Seiten des Kopfes vier Kiemen. Sie bestehen aus einem roten Geflecht. Mit diesem Geflecht sind Tausende mikroskopisch kleiner, feiner Lamellen verbunden, die so genannten Sekundär Lamellen. Diese tauschen im Wasser das giftige Kohlendioxyd gegen den lebenswichtigen Sauerstoff aus. Diese zarten Sekundärlamellen, in denen der Gasaustausch stattfindet, werden durch den Wasserdurchfluß in der Schwebe gehalten. Sobald die Forelle an der Luft ist, fallen diese Sekundärlamellen in sich zusammen, und die Forelle beginnt zu ersticken: Nimm keinen erschöpften Fisch in dem Moment aus dem Wasser, in dem er Sauerstoff am nötigsten braucht!

10 Punkte für den Fisch
Wenn Sie Fische zurücksetzen möchten, sollten Sie folgende Punkte beachten, die die Überlebensrate der Fische drastisch erhöhen:

1.
Benutzen Sie einen Haken ohne Widerhaken. Das macht das Abhaken leichter und schneller.

2.
Benutzen Sie Gerät und Vorfachmaterial, das zu der zu erwartenden Fischgröße paßt. Mit zu leichtem Gerät kann man den Fisch nicht schnellstmöglich landen und riskiert, daß er zuviel Sauerstoff verbraucht.

3.
Landen Sie den Fisch so schnell und vorsichtig wie möglich.

4.
Wenn Sie den Fisch im Drill nicht näher bringen, ist es weniger schmerzvoll, einen Vorfachbruch zu riskieren als den Fisch bis zur Erschöpfung zu drillen.

5.
Führen Sie den Fisch ins seichte Wasser (nicht zwischen Steine), knien Sie nieder (wenn es nötig ist), und entfernen Sie den Haken mit der Hand, ohne die Forelle überhaupt zu berühren. Manchmal fällt ein widerhakenloser Haken allein dadurch heraus, daß man die Schnur locker läßt.

6.
Bleiben Sie mit Ihrer Hand vom Maul des Fisches weg, und berühren Sie niemals die Kiemen.

7.
Wenn der Haken tief sitzt, führen Sie den Fisch ins seichte Wasser, und benutzen Sie einen Hakenlöser. Wenn der Haken extrem tief sitzt, dann schneiden Sie das Vorfach so dicht wie möglich am Öhr des Hakens ab. Der Haken wird entweder ausgespuckt (oft innerhalb weniger Stunden), oder er wird mit der Zeit aufgelöst.

8.
Vermeiden Sie den Gebrauch einesKeschers. Das Netz kann die Schuppen und die Schleimschicht über den Schuppen beschädigen, die den Fisch vor Infektionen und Krankheiten schützt. Falls man einen Kescher benutzen muß, sollte das Netz knotenlos sein und vor dem Keschern naß gemacht werden. Halten Sie bei einem kleinen Fisch einen langen Keschersack gegen den Griff, um dessen Tiefe zu verringern. So können Sie den Fisch anschließend leichter auslassen.

9.
Wenn Sie Ihren Fang fotografieren möchten, sollten Sie jemanden dabei haben, der für Sie das Foto macht. Lassen Sie den Fisch im seichten Wasser, bis der Fotograf die Kamera bereit hat. Machen Sie dann Ihre Hand naß, halten Sie den Fisch an der Schwanzwurzel und unter dem Bauch. Halten Sie dann den Fisch nicht mehr als 15 Sekunden für ein schnelles Foto hoch.

10.
Beleben Sie den Fisch wieder, wenn es notwendig ist. Halten Sie ihn mit dem Kopf voran in schnelleres Wasser, beispielsweise an der Strömungskante hinter einem Stein, damit mehr Wasser durch die Kiemen fließt und der Fisch schneller und mehr Sauerstoff aufnehmen kann. Warten Sie dann, bis der Fisch von alleine wegschwimmt. Wenn Sie diese Punkte beherzigen, können Sie beim nächsten Mal Ihren Fisch unbeschädigt zurücksetzen. Sie haben dann auf jeden Fall eine Erinnerung für Ihr ganzes Leben – und die Genugtuung, ein kostbares und begrenztes Gut für künftige Generationen zu erhalten.

Quelle; http://www.dryfly.ch/content/view/26/35/lang,/
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Re: Catch & Release

Beitragvon carpio83 » 16.02.2012, 17:55

@steath

Beim nächtsten mal bitte die Quelle angeben! :danke:
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Re: Catch & Release

Beitragvon korsikaphil » 16.02.2012, 19:35

Top Artikel, das nenn ich mal brauchbare Infos! :danke:
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Re: Catch & Release

Beitragvon Karambesi » 16.02.2012, 21:28

steath hat geschrieben:Gefährliche Milchsäure
Die Frage ist nun: Warum sterben selbst Fische in der Kontrollgruppe, die sehr schonend direkt im Wasser abgehakt wurden? Die Antwort liegt im Stoffwechsel des Fisches: Wenn ein gehakter Fisch im Drill kämpft und flieht, baut sich hauptsächlich im Muskelgewebe Milchsäure auf, die in hoher Konzentration tödlich sein kann. Die Forelle wird müde, und manche Fische sterben, weil sie beim Drill den ganzen Sauerstoffvorrat im Körper verbraucht haben und in diesem äußerst kritischen Zustand wieder zurückgesetzt werden. Besonders drastisch wird es, wenn die Forelle nach dem Drill aus dem Wasser gehoben wird. Um zu verstehen, was dann passiert, muß man die Anatomie des Atemsystems der Forelle betrachten: Die Forelle hat an beiden Seiten des Kopfes vier Kiemen. Sie bestehen aus einem roten Geflecht. Mit diesem Geflecht sind Tausende mikroskopisch kleiner, feiner Lamellen verbunden, die so genannten Sekundär Lamellen. Diese tauschen im Wasser das giftige Kohlendioxyd gegen den lebenswichtigen Sauerstoff aus. Diese zarten Sekundärlamellen, in denen der Gasaustausch stattfindet, werden durch den Wasserdurchfluß in der Schwebe gehalten. Sobald die Forelle an der Luft ist, fallen diese Sekundärlamellen in sich zusammen, und die Forelle beginnt zu ersticken: Nimm keinen erschöpften Fisch in dem Moment aus dem Wasser, in dem er Sauerstoff am nötigsten braucht!
Quelle; http://www.dryfly.ch/content/view/26/35/lang,/


Treffender hätte der schreiber dieser zeilen es nicht ausdrücken können.
Speziell in den wärmeren zeiten, der sauerstoff im ruhigeren gewässer weniger wird , der erfolgreiche angler voll freude sich mit dem abgedrillten fisch spielt, dort eine foto, da ein foto, und zum schluß noch ein bild in den händen - glücklich er ist .
Des fisches ende es bedeutet.
Wieviele, nicht nur sensible äschen sind damit umgekommen - 0.08er vorfach im hochsommer, und 50er gelandet.
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Re: Catch & Release

Beitragvon ssnake14 » 17.02.2012, 11:10

Toller Bericht ich das das jetzt alles mit anderen Augen :la ola:
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Re: Catch & Release

Beitragvon fuschlsee0 » 17.02.2012, 11:51

Es überleben also nur 88% derjenigen Fische die im Wasser noch abgehakt werden und lediglich 28% derjenigen, die über Wasser (30-60 sec.) waren. Für ich ein Argument mehr, nur dann fischen zu gehen (und nur diejenigen Fische zu beangeln), wenn man grundsätzlich auch einen passenden Fisch mitnehmen will.
Ganz abgesehen von der moralischen Dimension.....
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Re: Catch & Release

Beitragvon korsikaphil » 17.02.2012, 11:56

fuschlsee0 hat geschrieben:Für ich ein Argument mehr, nur dann fischen zu gehen (und nur diejenigen Fische zu beangeln), wenn man grundsätzlich auch einen passenden Fisch mitnehmen will.
Ganz abgesehen von der moralischen Dimension.....


Das sowieso! Beim Angeln auf schmackhafte Fische gehe ich auch mit genau dieser Intention ans Wasser! Oft genug tut mir der Fisch dann aber leid, ist nicht groß genug, oder auch schon wieder zu groß..... Deshalb ist fundiertes Wissen übers Zurücksetzen so willkommen. Ich hab zB nicht gewußt, daß man maximal eine halbe Minute Zeit fürs Foto hat. Scheint aber auch von Art zu Art unterschiedlich zu sein, sonst würden ja überall tote 50-Pfund-Karpfen herumtreiben.
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Re: Catch & Release

Beitragvon Gschitz » 17.02.2012, 12:00

In dem Bericht geht es speziell um Forellen und es sagt rein gar nichts aus wie die Mortalität bei anderen Fischarten ist. Also bitte keine Verallgemeinerungen nur weil es einem gerade ins Weltbild passt.
Zuletzt geändert von Gschitz am 17.02.2012, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Catch & Release

Beitragvon hesi » 17.02.2012, 12:01

korsikaphil hat geschrieben:Scheint aber auch von Art zu Art unterschiedlich zu sein, sonst würden ja überall tote 50-Pfund-Karpfen herumtreiben.


Auf jeden Fall! Wenn man mal ein Abfischen und den anschließenden Lebendtransport von tonnenweise Karpfen zu einem anderen Gewässer gesehen hat, und die anschließende Mortalität (auch innerhalb der nächsten Tage) bei Null liegt - kann man das mit Salmoniden überhaupt nicht vergleichen.
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Re: Catch & Release

Beitragvon korsikaphil » 17.02.2012, 12:09

DIe Karpfen haben echt sieben Leben. Als ich das erste Mal einen Küchenkarpfen mit genommen habe, bin ich am Heimweg vor lauter Schreck fast vom Radl gefallen, wie der ausgenommene Karpfen in meinem Rucksack zum Strampeln angefangen hat :shock: ! Im ersten Moment hab ich gedacht, ich hätte den Ausgenommenen zurückgesetzt, und einen Lebendigen eingepackt!
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