faps hat geschrieben:der see kann nicht mehr als 4 grad bekommen da die wasserdichte bei 4 grad am höchsten ist.
Da wär die Tourismusbranche aber arm dran.
Worauf faps hinauswill: Wenns arschig kalt ist, ist die höchste mögliche Temperatur im See 4 Grad. Und diese Wasserschicht befindet sich aufgrund ihrer hohen Dichte am Grund. Und dort sind dann auch die Fische.
Am gscheitesten wärs, ein Thermometer dabeizuhaben: Miß das sonnenbeschienene Wasser in Ufernähe. Ists deutlich wärmer als vier Grad, dann kann es Sinn machen, dort zu angeln, besonders, wenn man bisserl anfüttert.
Das Gros der Fische wirst du im Winter aber IMMER in den tiefen Regionen finden.
In der warmen Jahresezeit kann Wärme dagegen sogar kontraproduktiv sein: Weil kühles Wasser mehr Sauerstoff bindet!
Wenns also im Sommer richtig heiß wird, gilt es, die sauerstoffreichen Bereiche ausfindig zu machen. Das ist entweder bewegtes Wasser (Einlauf, Wehr,...), oder, in stehenden Gewässern, die schon angesprochende Sprungschicht, die "Trennlinie" zwischen im Sommer wärmererm (!) Oberflächen-, und kühlem Grundwasser. Die ist allerdings nur in Großgewässern tatsächlich vorhanden, im Baggerweiher sucht man die vergeblich. Da spielen im Sommer besonders Schattenspender über (Boote, Stege, Bäume) und unter Wasser (Kanten, Pflanzen) eine Rolle.
A float tip is pleasant in its appearance, and even more pleasant in its disappearance!