von Lupus » 22.02.2007, 06:09
Ich sah vor kurzem in NDR einen Dokufilm über die Landschaft jenseits der Oder, also bereits in der Volksrepublik Polen, und da wurde sehr anschaulich ein Brassenrezept gezeigt, dass mir ehrlich gesagt das Wasser im Mund zusammenlief. Obwohl ich nicht mitnotiert hatte, weiß ich nur, dass die Brassenstücke erst 2 Stunden lang in Salz, Zitrone, Zwiebel und Tomaten zugedeckt liegenblieben, dann noch mit etwas Currypuder bestreut wurden , in Mehl gewälzt und rausgebraten, wobei dann auf jedes Fischfilet, sobald eine Seite angebraten war, umgedreht wurde, und auf das bereits angebratene oben eine Tomatenscheibe gelegt wurde. Dazu wurden Bratkartoffeln oder Pommes serviert. Es sah echt sehr appetitlich aus, und wenn bei uns nicht der Karpfen Speisefisch Nummer eins wäre, würde ich schon geneigt sein, so ein Brassenrezept auszuprobieren.
Ich sehe übrigens den Brassen keineswegs als lästig an, sondern freue mich über ihn als Bereicherung und Kurzweil beim Angeln.
Ja, und Polsi: Wegen der Gräten brauchst Du Dir für Katzen keine Sorgen machen. Ich habe unlängst auch einen Döbel, also bekanntlich sehr grätenreich an meinen Kater verfüttert. Dem Kater ist es egal, welche Fische er zum Fressen bekommt, er mag sie alle, aber am meisten bekommt er bei mir das, was vom Karpfenfiletieren übrigbleibt, bzw. das Schwanzstück, welches wir mit seinem rötlichen und grätenreichen Fleisch nicht so mögen und welches ich gerne in kleine Würfelchen zerteilt, meinem Haustieger serviere.
Gruss. Lupus