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Brachse - was ist damit anzufangen?

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Brachse - was ist damit anzufangen?

Beitragvon Batman » 21.02.2007, 14:47

Da ich erst seit kurzem wieder auf dem Angeltrip bin (berufsbedingt leider fast 8 Jahre auf Eis gelegt :cry: ) hab ich mich in den letzten Wochen wieder mit der "alten Materie" beschaeftigt und ich muss zu meiner Erleichterung feststellen, dass die Faszination Natur und Fische erhalten blieb wenn nicht sogar gesteigert wurde :D
Ich fischte frueher an einem Teich (ca. 5 ha), wo es Karpfen, Hecht, Zander, Wels, Barsch, Schleie und auch Brachsen gab - damals gingen mir die laestigen Brachsen ziemlich auf den Geist, da die sich ueber jeden Friedfischkoeder hermachten - nachdem ich mich (wie eingangs schon erwaehnt) nun wieder vermehrt mit der Angelei beschaeftige und auch meine alten Blinker Zeitschriften durchgeblaettert hab und dort die Brachse als quasi Edelfisch dargestellt wird wuerd mich nun interessieren was die Faszination an diesen Fischen (Geraet, Technik,...) ausmacht bzw. was man mit ihnen kochmaessig anstellen kann?
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Beitragvon Schaulie » 21.02.2007, 18:04

Hallo Batman...
Schön das du zu deinem alten Hobby zurück gefunden hast.

Ja die Brachsen sind teils ne große Plage.Nicht sellten gingen sie mir im letzten Jahr sogar auf Gummifisch und diverse andere Köder die nicht für sie betimmt waren. :roll:
Doch paar mal im Jahr ist für mich ein gezieltes angeln auf Brachsen ein muß.Ich Pesönlich laße sie aber immer wieder zurück in ihr Element.

Mein Kumpi hat die manchma geräuchert.Sollen ganz gut schmecken.
Nun und die Russischen Angler erzählten mir sie machen da Bouletten
draus.Quasi durchn Wolf gedreht.
zwei hochhäuser sitzen im keller und sägen benzin. kommt nen sturm die treppe runter. was schliessen wir daraus???? joghurt hat keine gräten....
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Beitragvon posti » 21.02.2007, 20:42

Ich hab bisher alle gefangenen Brachsen zu Fischlaibchen verarbeitet. Gibt keinen besseren Fisch dafür!
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Beitragvon Polsi » 21.02.2007, 22:14

Ja, und wenn du eine Katze hast, kanns du ihr ab und zu mal einen Leckerbissen mitbringen...

Sind die Gräten eigentlich gefährlich für Katzen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
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Beitragvon Muskie » 22.02.2007, 00:55

Na sicher nicht Polsi da brauchst du dir keine Sorgen um dein Vieh machen

Petri und Mahlzeit der Katz
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Beitragvon Lupus » 22.02.2007, 06:09

Ich sah vor kurzem in NDR einen Dokufilm über die Landschaft jenseits der Oder, also bereits in der Volksrepublik Polen, und da wurde sehr anschaulich ein Brassenrezept gezeigt, dass mir ehrlich gesagt das Wasser im Mund zusammenlief. Obwohl ich nicht mitnotiert hatte, weiß ich nur, dass die Brassenstücke erst 2 Stunden lang in Salz, Zitrone, Zwiebel und Tomaten zugedeckt liegenblieben, dann noch mit etwas Currypuder bestreut wurden , in Mehl gewälzt und rausgebraten, wobei dann auf jedes Fischfilet, sobald eine Seite angebraten war, umgedreht wurde, und auf das bereits angebratene oben eine Tomatenscheibe gelegt wurde. Dazu wurden Bratkartoffeln oder Pommes serviert. Es sah echt sehr appetitlich aus, und wenn bei uns nicht der Karpfen Speisefisch Nummer eins wäre, würde ich schon geneigt sein, so ein Brassenrezept auszuprobieren.
Ich sehe übrigens den Brassen keineswegs als lästig an, sondern freue mich über ihn als Bereicherung und Kurzweil beim Angeln.
Ja, und Polsi: Wegen der Gräten brauchst Du Dir für Katzen keine Sorgen machen. Ich habe unlängst auch einen Döbel, also bekanntlich sehr grätenreich an meinen Kater verfüttert. Dem Kater ist es egal, welche Fische er zum Fressen bekommt, er mag sie alle, aber am meisten bekommt er bei mir das, was vom Karpfenfiletieren übrigbleibt, bzw. das Schwanzstück, welches wir mit seinem rötlichen und grätenreichen Fleisch nicht so mögen und welches ich gerne in kleine Würfelchen zerteilt, meinem Haustieger serviere.
Gruss. Lupus
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Beitragvon Schaulie » 22.02.2007, 10:42

@Lupus

Bei mir beweisen sich Brasse und Blei Jährlich beim Zanderangeln als Plage.
Denn bei jedem 5-6 Wurf hängt einer von den beiden am Haken.Gerissen versteht sich.
Mann merkt dann richtig wie der Gufi durch einen Schwarm taucht.Kaum ist der Schwarm weiter gezogen kommt auch schon der nächste.
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Beitragvon Lupus » 22.02.2007, 11:15

@Schaulie: nun, das ist dann natürlich schon krass. Nun ja, wir haben zumindest in den Gewässern die ich bislang befischte, nicht so große Brassenbestände, dass ich sie von aussen hake. Mir ist das in 37 Angeljahren erst 3 mal passiert.1 mal war´s ein kleiner Brassen, und zweimal ein Karpfen. Und das in einem Gewässer, wo ich gar nicht mehr fische.
Aber noch eine Frage: Ich dachte, Brassen und Blei ist auch bei Euch ein und dieselbe Fischart, nur dass mancherortens der Fisch eher als "Blei" bezeichnet wird. Dagegen wird der nahe Verwandte, die Güster, mancherortens als Pliete bezeichnet (bei uns als Pleinze).
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Beitragvon Allrounder » 22.02.2007, 11:24

Ich hab prinzipell kein Problem mit Brachsen.

Fische sogar recht häufig auf sie. Nachdem ich letztes Jahr zwei 40+ landen konnte .

Zum kulinarischen Genuss kann ich ncihts sagen. Da ich bis jetzt noch keine Brachse gegessen habe. Fall's es sich ergibt werde ich das jedoch heuer nachholen.

@ schaulie

klingt ja ziemlich schlimm bei euch.
Petri Heil und LG Christoph
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Beitragvon Schaulie » 22.02.2007, 11:47

@Lupus

Nun das passiert mir auch nur in der Unterwarnow(Mühlendam)
und in der Havel (Potsdam,Brandenburg).In Seen ist mir das in diesem Außmaß auch noch nicht vorgekommen.

Ja bei uns in Rostock nennt man ihn auch Brassen und die Güster Pliete.
Doch in Potsdam,Brandenburg wo ich im letzten Jahr sehr oft angelte nennt man den Brassen Blei.
Je nach dem wo ich auf Zander Fische habe ich einen von beiden am Haken.
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Beitragvon Christian791973 » 22.02.2007, 13:18

ICH AN DEINER STELLE WÜRD DIE BRASSEN SCHRÖPFEN - DANN KANNST SIE ESSEN WIE EIN SCHNITZERL :-)
**** PETRI HEIL ****
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Beitragvon Floater » 22.02.2007, 13:44

Polsi hat geschrieben:Ja, und wenn du eine Katze hast, kanns du ihr ab und zu mal einen Leckerbissen mitbringen...


Bei uns in der Steiermark haben die Kärntner aber ehe den Ruf, dass sie Fischloaberl draus machen... :lol:

Braxen zählen für mich zwar net zu den Edelfischen, aber ich hab früher viel mit Picker und unberingter Stippe drauf gefischt! Kleine Braxen waren außerdem immer ein weltklasse KÖFI - wie er noch lebendig erlaubt war... Aber a recht schleimige Angelegenheit... D.h. die Brassen aus der Drau waren da immer die Ausnahme, die waren weniger schleimig und haben härter gekämpft - wie kleine Karpfen! Ansonsten eher a fader Fisch...
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Beitragvon Renkenflüsterer » 22.02.2007, 19:09

Schreibt's bitte nicht zuviel über Brassen grillen,Fischlabal und Brassen selchen,denn im Forum ist ein Wettfischer unterwegs(faps-man)und dem zerplatzt das Herz,wenn er liest,wie mit seinen Brotfischen umgegangen wird :twisted:
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Beitragvon 003Wuffi » 22.02.2007, 19:31

@ Lupus
Serwus Lupus ich würde an deiner Stelle das Rezept schon mal ausprobieren.Wie du weist ist meine Frau eine Polin die jede gute Brachse mampft :D Und wenn du sie schön schröpfst und im Zitronensaft ein bar Stunden liegen läst lösen sich die Gräten auf da sie ja aus Kalk bestehen.
Gruss Wolfgang
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Beitragvon Polsi » 22.02.2007, 19:40

Also, ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie versucht hab, Fischleiberl aus Brachsen zu machen.

Die Brachsenbestände in meinem Gewässer sind enorm. Standartgröße liegt bei 45 - 50 cm, 10-20 am Tag sind kein Problem, und darum werde ich es heuer probieren!

FRAGE: hat jemand ein gutes, detailliertes Rezept für Fischlaiberl mit Brachsen? Sowas bräuchte ich nämlich! Bitte postet eins rein oder schickt mirs per PN!
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