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Bootsmotor

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Bootsmotor

Beitragvon karpfiger » 12.12.2010, 19:30

Hallo Gemeinde
Da ich ab nächstes Jahr von Ruder auf Elektrobetrieb umstellen werde, da ja der Markt gross ist an Bootsmotoren würde ich euch einen mal Vorstellen und eure Meinung lesen wollen.
Endura 30 von Minn Kotta
Batteriespannung: 12 V
Leistung :min 96 Watt max 360Watt
Stromaufnahme: min 8A maximal 30 A
Schubkraft in kp:min 1,80 kp max 13,60kp
Teleskopgriff ausziebar auf 80 cm
Stufenschaltung: 5 Vorwärts +3 Rückwärtsgänge
Schaftlänge :91 cm
Gewicht :6.8 kg
Probeller: MKP 2
Dazu eine Neue Batterie : Banner Energy Bull12 V 100Ah (Gelbatterie) :danke:
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Re: Bootsmotor

Beitragvon WiM » 12.12.2010, 19:39

Den Minn Kotta Endura verwende ich auch zum Schleppen. Ich würde dir allerdings einen Motor mit Stufenlosen Antrieb empfehlen. Mit meinem Boot schleppe ich meist mit der 3er Stufe. Da komme ich auf eine Geschwindigkeit von 2,5 km/h. Das ist mir eigentlich eine Spur zu langsam. Aber die 4er Stufe ist dann wieder zu schnell - da lösen die Sideplaner oft unfreiwillig aus.
tight lines
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Pike-Killer » 12.12.2010, 19:53

Motor ist sicher nicht schlecht,zählt aber eher zu den teureren seiner zunft,selbiges gilt für die gelbatterie,wobei ich eine normale verwenden würde wenn ich diese ausschliesslich für den motor(nicht für radio,funk usw.)benutzen würde!
lg
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Re: Bootsmotor

Beitragvon karpfiger » 12.12.2010, 20:14

hallo Pike Killer
Du meinst eine normale Batterie die du auch im Auto hast,die Batterie kostet neu 139,-Euro der Bootsmotor kostet 159,- kenn mich ja net aus mit dem zeug deshalb möchte ich mir ein paar Infos hier holen.hab mir sagen lassen das man keine Normale Batterie für Bootsmotoren verwenden sollte warum weis ich nicht.und gelbatterien leben länger als herkömmliche Batterien.
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Pike-Killer » 12.12.2010, 20:59

also,gel-batterien wurden eigentlich für yachten oder ähnliches entworfen wo über einen längeren zeitraum kein lade/entladevorgang passiert weil einfach eine gewisse stehzeit vorkommen kann(winter oder so).und damit dann ein startvorgang oder radio usw immer noch funktioniert,verwendet man keine normalen blei akkus da die sich schneller selbst entladen(darum springen z.b. autos im winter nicht an).
aber wenn du die batterie zuhause auflädst,dann zum boot mitnimmst und am abend nach dem fischen wieder mit nach hause nimmst ist eine "normale" autobatterie vollkommen ausreichend,wenn nicht sogar besser!
ich z.b. habe batterien mit jeweils 100 Ah in verwendung und komme damit locker einen tag beim schleppen durch (bei normalem tempo*g*).
und der motor passt auch für dieses geld,aber es gibt eben leistungsstärkere und billigere,aber für den alltäglichen fischereigebrauch ist es sicher ein top-motor.
mfg
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Re: Bootsmotor

Beitragvon BertvomBerg » 13.12.2010, 01:20

Die notwendige/sinnvolle Motorleistung ist von der Verdrängung Deines Bootes bestimmt, auch ob 12V oder 24V für den reinen Motorbetrieb sinnvoll sind (als Bordnetz würde ich nie 24V nehmen, da der Großteil der möglichen Verbraucher mit 12V arbeitet) hängt davon ab. Die Angaben der Hersteller sind bezüglich der durchschnittlichen Reichweite und Pfahlzugkraft, so ist meine Erfahrung, meist etwas zu optimistisch. Bei einem nicht krängenden Boot gibt es auch keinen zwingenden Grund für eine Gelbatterie, da ein Auslaufen bei normalem Gebrauch wohl nicht passieren wird. Wie der bekannte Segler Bobby Schenk immer zu sagen pflegt, die beste Batterie ist die billigste. Die Tiefe der Entladung bestimmt die Lebensdauer, eine Entladung von mehr als 50% schädigt die (Blei-) Batterie dauerhaft, unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Ah der Batteriebank zu wählen, lieber zu groß als zu klein, auch wenn das eine deutliche Gewichtszunahme bedeutet, aufgrund der längeren Lebensdauer rechnet sich der Mehraufwand bald. Das Magazin "Palstek" hat oftmals sehr gute und ausführliche Artikel dazu, wenn ich vor Weihnachten wieder zu Hause bin schlage ich gerne nach, sofern Du das möchtest.
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Zanderheli » 13.12.2010, 08:12

Auch ich würde Dir einen stufenlosen Motor empfehlen. D. h. nicht daß es nicht mit einem normalem auch geht, aber in gewissen Situationen (Wind, Wellen, Strömung) ist ein stufenloser Motor ein Werkzeug, daß das vernünftige Fischen erst ermöglicht. Ich habe keinen stufenlosen Motor und bin dann andauernd mit zurück und nachvorschalten beschäftigt um die richtige Geschwindigkeit halten zu können. Dies gilt besonders im Fluß!

Früher war es für mich ein Quantenschritt nicht mehr rudern zu brauchen und ich hielt einen stufenlosen für total unnötig. Würde ich heute investieren wäre es ein Stufenloser.

Bei der Batterie seh ich es ähnlich wie oben beschrieben. Vorsicht. Eine Batterie braucht Pflege: Ich lade sofort und immer mit einem Batterie Refresher.

alles liebe
heli
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Re: Bootsmotor

Beitragvon hgb » 13.12.2010, 09:00

E-Motore mit Stufenschaltung haben Widerstände einegbaut, die die überschüssige Energie in den einzelnen Fahrstufen zum Teil vernichten. Das heißt man fährt praktisch in jeder Stufe in Vollast und die eingebauten Widerstände wandeln die Energie zum Teil in Wärme um und geben diese an das Wasser ab. Ist daher absolut ungeeignet zum Schleppen, weil die Widerstände bei häufiger Verwendnung durchbrennen und die Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist.

Für einen E-Motor sollte man unbedingt Verbraucherbatterien nehmen, da diese für eine dauerhafte konstante Stromabgabe konzipiert sind. Starterbaterien kann man nur zu 30% entladen, Verbraucherbatterien zumindest zu 50%. Starterbatterien sind geeignet in kurzer Zeit hohe Ströme abzugeben, wie beim Starten eben und danach sollten sie sofort geladen werden.

Ich empfehle AGM Batterein, weil diese auslaufsicher, wartungsfrei und etwas leichter als Gel Batterien sind.
2 Stk. mit 72 AH sind ideal zum Tragen und Transport und reichen für einen ganzen Tag.
Als Motor bietet sich Minnkota oder MotorGuide an.
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Re: Bootsmotor

Beitragvon r6austria » 13.12.2010, 09:13

Hallo

Ich würd mir einen MinnKota Traxxis 45 oder einen Motorguide Varimax 40 nehmen wobei der Motorguide etwas billiger ist.
Zur Batterie würd ich sagen kommt aus die Größe deines Gewässers an bei mir am Traunsee geht unter 180 Amp nix denn wenn ich von der Slipstelle zu meinem Angelplatz fahre brau ich schon die halbe Batterie mit einem Traxxis 55
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Schloma » 13.12.2010, 09:14

Hey Karpfinger,

welches Boot willst du damit antreiben und in welchem Gewässer??

Ich habe den MinKota Endura 30 für meine 3,4m Nussschale am Inn.
Dort ist er gerade noch ausreichend, für mein größeres 5,1m brauche ich jetzt aber einen stärkeren da man mit dem Gegendruck der Strömung kaum noch vom Fleck kommt.

Ich bin noch am überlegen ob es der MAXXUM 55 oder schon der Traxxis55 wird.
Bei der Batterie würde ich aber trotzdem zu einer Gel-Batt raten.
Bleiakkus sind nicht für Dauerbelastungen über lange Zeit ausgelegt, sondern für den Startzyklus bei einem PKW.
Du wirst nie so lange Entnahmezyklen haben wie bei Gelbatts.
Weiters kommt es zu einer starken sulfierung was dir die Kapazität zusammen haut.

Nächster Punkt was gegen die Bleiakkus spricht ist, der Flüssigkeitsaustritt wenn du sie immer hin und her schleppst und das Absetzen des Bleis am Batterieboden.
Deine Klamotten werden es dir danken.

Gelbatterien haben den Ladungsträger im Gel gebunden und sind nahezu auslaufsicher, sind über längeren Zeitraum Spannungsstabiler was mit unter die Erwärmung deiner Kabel bzw. des Motors verringert.
usw.usw.

SY
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Polsi » 13.12.2010, 09:20

Ich benutze den Minn Kota endura 30 für alle meine Boote (Schlauchboot, Hartschalenboot) sowohl im stehenden Wasser als auch in leichter Strömung. Komme damit locker aus und bin mit dem Motor zufrieden.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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Re: Bootsmotor

Beitragvon karpfiger » 13.12.2010, 10:00

:danke: für die schnellen antworten mein boot ist 3,40 m lang ,vom gewicht weiß ich es leider nicht es ist aus gfk vom gewässer her befahre ich den wallersee und die fischach
M.f.G. Karpfiger
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Re: Bootsmotor

Beitragvon Schloma » 13.12.2010, 10:39

karpfiger hat geschrieben::danke: für die schnellen antworten mein boot ist 3,40 m lang ,vom gewicht weiß ich es leider nicht es ist aus gfk vom gewässer her befahre ich den wallersee und die fischach


Da wirst du mit dem 30er MiKo dein auskommen finden.
Wenn du nicht unbedingt Schleppen willst damit......

Nur so ne Frage am Rande, ist die Fischach nicht etwas zu seicht um da mit nem Boot rumzueiern??

@hgb

Bruno, das mit den Wiederstandsgeregelten Motoren ist ein zu überwindendes Problem.
Die Antriebe von MinKota verfügen (bei den Stufenlos geregelten) über eine Pulsweitenmodulation, so wie bei einem Frequenzumformer.
Dadurch hast du nicht die unnötige Energieabgabe an Wiederstände und somit weniger Entladung der Batterie
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Re: Bootsmotor

Beitragvon hgb » 13.12.2010, 11:50

@Schloma
Das habe ich eh gemeint, dass er einen stufenlosen Motor nehmen soll, damit er nicht die Energie in den Widerständen verbrennt, wie es eben bei den Motoren mit Stufen der Fall ist.

Ich hatte in meinem Bootsverleih früher einige MinnKota Endura im Einsatz und da sind dann immer nach 1 bis 2 Jahren die Widerstände durchgebrannt. Jetzt habe ich die Maxxum im Einsatz, mittlerweile gibt es ja das Nachfolgermodell Traxxis. Ich habe auch noch ein paar MotorGuide Varimax, die sind billiger aber gleich gut wie die MinnKota. Für die größeren Boote habe ich Torqueedo Motoren mit 2 KW und 4 KW.
Batterien verwende ich AGM von Varta und Optima, die sind leistungsmäßig gleich mit den GEL Batterien, nur eben ein bißchen leichter. Da muß man natürlich die Modelle nehmen, die für eine Dauerbelastung geeignet sind und keine Starterbatterien.

Für mein Boot habe ich einen 15KW E-Motor mit LiOn Batterien von Thundersky.
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Re: Bootsmotor

Beitragvon moerti » 13.12.2010, 12:29

Ich habe mir vor kurzem einen Zebco Rhino T4 gekauft - konnte ihn aber erst für 2 Stunden an meinem 3,6m Aluboot testen. Obwohl der Zebco mit 199 Euro+Versand einer der günstigsten stufenlos regelbaren Motoren ist, macht er auf mich keinen schlechten Eindruck. Auch in anderen Foren wird den stufenlosen Motoren von Zebco nachgesagt, dass sie den Minn-Kotas qualitativ nicht wirklich großartig unterlegen sind.

Ein :danke: gilt hier "hgb" der mich bereits vor einiger Zeit durch diese Widerstands-Geschichte von den stufenlosen Motoren überzeugen konnte.

Jetzt bin ich mal gespannt wie sich der Motor nächstes Jahr - wenn der Lipno mal wieder eisfrei ist - an meinem neuen 3,9m Aluboot (welches sich gerade im Anfangsstadium des Baus befindet) verhält.
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