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Bolies - Welchen Teig in die Spirale?

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Bolies - Welchen Teig in die Spirale?

Beitragvon Katzi » 26.04.2010, 20:20

Hallo Leute!
Bin ein "Neueinsteiger" bei den Bolies.

Hab am Samstag das erste mal mit 20 mm Erdbeerbolies gefischt. 5 Runs, 5 gelandet; 4,5 -3, und 3 x 2 kg. Den "Großen" lass ich mir am Wochenende schmecken.

War OK!
Nun meine Frage:
Die Bolies haben locker die 6 Std. Nachtfischen durchgehalten, aber der Teig war nach ca. 2 Stunden aufgelöst.
Bisher mit Brot war das nicht das Thema, da dies auch nach 2 Std. abgegangesn ist.

Welchen Teig verwendet ihr für die Spiralen der länger hält, der auch fängig ist?
Oder habt ihr einen anderen Tipp für mich?

Danke!!

Katzi
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Re: Bolies - Welchen Teig in die Spirale?

Beitragvon Lupus » 27.04.2010, 05:40

Hallo Katzi!

Futterspiralen werden bei der Boilie-Angelei eher selten verwendet, weil der Boilie-Angler damit eher das Gegenteil von dem erreicht, was er will: Nämlich das Anlocken von Horden von Kleinfischen
Daher wird es beim Boiliefischen wohl besser sein, nur mit dem anzufüttern, was Du am Haken hast, also einen kleinen Futterteppich dort anlegen, wo der Köder hinkommt.
Das Fischen mit Boilie ist nämlich auf Langzeit angelegt und das typische Fischen mit der Spirale eher eine Kurzzeitmethode, wo man eben dann, wenn die Spirale leer ist, wieder „nachlegt“.
Daher wird die Spirale beim Boiliefischen nicht so viel bringen mit herkömmlichem Anfüttermaterial und ich würde sie weglassen.
Es gibt nur eine Spiralenmethode mit wirklich hartem Futter, und die haben die Engländer entwickelt und nennen sie „the method“. Hier wird ein fast gummiartiger „Lutschteig“ in die Spirale geknetet und der Haken am extrem kurzen Vorfach wird mit dem Köder ins Futter geknetet. So wird der Haken erst dann frei, wenn der Karpfen vom Futter genügend abgelutscht hat und schließlich an den beköderten Haken kommt. Mir selber ist diese Methode allerdings nicht sehr symphatisch und ich fische nicht damit.

Gruss und Petri Lupus
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Re: Bolies - Welchen Teig in die Spirale?

Beitragvon Hellvis » 27.04.2010, 07:42

Ich bin wohl auch alles andere als ein Karpfen"profi" - ich gehe ein paar Mal im Jahr meinen Kindern zuliebe auf einen kleineren Vereinssee, an dem wir meist auf Karpfen angeln (sehr selektiv mit Boilies :D ). Die Fangchancen meiner Söhne erhöhe ich durch ein paar Boilies und Lockfutter in einem PVA-Beutel. Welcher gestandene Kaprfen könnte da widerstehen...? Ausserdem "verbessere" ich die Boilies mit einem Dip (für einen bestimmten Erzeuger möchte ich hier gar nicht Werbung machen, ich habe auch nur mit einem Erfahrung). Seit einem einschneidenden Erlebnis mit Schwänen glaube ich auch an die "Lockwirkung" dieser Stoffe. Und wenn nach ein paar Stunden Angeln ein paar Karpfen auf der Fangliste stehen, während die Jahreskartenkollegen (die durch die Bank mit Kukuruz ihr Glück versuchen) vorbeikommen und sich überlegen, ob wirklich die Besatzpolitik für ihren Schneider verantwortlich ist, glaubt man auch an so eine Primitivmethode (ohne tagelange Anfütterei...).
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