von Polsi » 15.02.2011, 18:26
Nur bleibt die Frage: Müssen Boilies eigentlich rund sein?
Ich denke nach Jahren und Jahrzehnten des massiven Angelns mit runden Ködern in fast allen karpfenträchtigen Gewässern, wo es kaum Fische gibt, die noch keine schlechten Erfahrungen mit den runden Knödeln haben, könnte es durchaus ein Vorteil sein, auf alternative Formen zurück zu greifen. Der einzige Vorteil runder Boilies, den ich sehe, ist, dass sie am besten und am weitesten fliegen, weshalb sie zum Füttern mit dem Wurfrohr wohl unumgänglich sind, aber wo es nur um kurze und mittlere Distanzen geht, würde ich mir das gut überlegen.
Eine Möglichkeit wäre es, von der gerollten Teigwurst gleich große Stücke abzuschneiden und diese zu kochen/dämpfen, pellets-mäßig. Ich verwende seit der vorigen Saison Dumbbells mit Erfolg. Große, runde Boilies, schneide ich gerne eckig.