Polsi hat geschrieben:Ob Karpfen dumm sind oder nicht, sei dahingestellt.
Die Erfahrung zeigt aber, dass Karpfen in sehr stark befischten Gewässern schwieriger zu fangen sind als in vergleichbar besetzten jungfräulichen Gewässern.
Dass Karpfen Formen von Boilies erkennen und einige nach gewisser Zeit davor zurückschrecken, wurde bewiesen und auch auf Video festgehalten. Wenn es die Menge erlaubt, schneide ich meine Kugeln immer zu unrunden Formen bzw. lass sie mir gleich zylinderförmig rollen.
Karpfen in klaren, stark befischten Gewässern verhalten sich völlig anders als ihre "wilden" Verwandten in Naturgewässern.
Ich habe es oft genug erlebt, dass Stellen, auf denen man wie der Teufel fängt, nach ein paar Wochen "tot" sind. Bestes Beispiel, lieber Thomas, sind die von dir genannten Plateaus. "Auf die Schotterbänk musst fischen" hab ich 100 mal gehört und das auch gemacht. Resultat nach 8 Nächten: 1 Fisch. Heuer fische ich im extra tiefen Schlamm und mitten ins Kraut, wo sonst niemand fischt, und siehe da: Teilweise 4 Fische pro Nacht. Warum? Auf einem harten Plateau findet der Karpfen vielleicht bis auf ein paar Muscheln keine Nahrung, Larven und sonstiges Getier lebt im Kraut und Schlamm. Auf den Plateaus werden die Fische immer nur gehakt. Die Karpfen hatten einfach keinen Grund mehr, auf die Plateaus zu kommen und schreckten davor zurück. Sie lernen definitiv aus Fehlern.
Aber natürlich verstehe ich es, wenn manche der Meinung sind, man macht hier viel Wirbel um nix, weil Karpfen kann man auch mit Drilling und Kartoffeln fangen.
was du sagst klingt einleuchtend, nur wars bei mir damals mehr eine untiefe, es war keine schotterbank.
hast du so ein video mit dem zurückschrecken für mich? das würde mich interessieren







