Da das Hochwasser im Frühjahr schwere Spuren der Verwüstung im meinen Donaurevier angerichtet hat,und der Treppelweg ab ca.1/3 für Autos unpassierbar wurde,stand ich vor der Entscheidung Zille oder Trolley um meine Ausrüstung an die von mir bevorzugten Plätze zu transportieren.
Da mir die Donau aber schon 5(!) Zillen in 15 Jahren geholt hat,viel die Auswahl diesmal auf ein oben genanntes Vehikel,das ich noch nie vorher in Einsatz gesehen habe.
Von Samstag auf Sonntag stand Nachtfischen an,und da ich immer schon vor der Dämmerung am Wasser sein will,machte ich mich um 15 Uhr auf den Weg.
Auto ausgeräumt und fachmännisch am neuen trolley verteilt,machte sich ein wackerer Fischer bei über 30°C auf dem langen Weg.
Unter den begeisternden Blicken hunderttausender Gelsen
Ursprünglich wollte ich viel weiter unten mein Nachtlager errichten,aber ich suchte mir dann doch einen Platz irgendwo in der Mitte.
Das erste Bier das ich nach einer 15 min.Schnaufpause auf einen Zug leerte,erreichte gar nicht den Magen,da es schon vorher Verdunstet ist
Was soll ich sagen,der Lohn für diese Plackerei waren eine wunderschöne Nacht und einige Barbe und Brachsen.
Petri aus Enns






