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bissanzeiger in der mur?

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bissanzeiger in der mur?

Beitragvon steath » 12.07.2011, 12:27

hallo leute. war vor wenigen wochen in der restwasserstrecke in judenburg zum fliegenfischen.
da ich sonst gerne mit knetbarem bissanzeiger angle (beim nymphenfischen) wollte ich es an der mur auch machen, das scheint allerdings nicht erlaubt zu sein. es ist lediglich eine sichthilfe ohne auftriebswirkung erlaubt.

was kann ich da machen bzw welche hiflfsmittel darf ich da verwenden? ohne erkennungshilfe bin ich momentan als anfänger noch ziemlich überfordert.
danke schon mal.

lg
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon DryFly » 12.07.2011, 13:48

Bissanzeiger sind so unnötig wie ein Kropf - beobachte einfach das Ende der Flugschnur (wenn es sich um eine Schwimmschnur handelt). Ansonsten wirst du es erfühlen müssen.
Gruß, DryFly

"Fliegenfischer haben so etwas wie eine ‚Theorie der Neugierde‘ entwickelt. Die Theorie besagt, daß Fische, wie Menschen, manchmal auf Sachen anspringen, nur weil sie gut aussehen, nicht weil sie gut schmecken." (Norman Maclean)
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon steath » 12.07.2011, 13:55

es geht mir hier darum in wie fern diese erlaubt sind bzw. welche modelle erlaubt sind.
es gibt ja knetbare, welche mit fasern,...

wäre toll wenn mich hier jemand speziell am beispiel mur aufklären könnte, da ich gerne mit diesem hilfsmittel fischen möchte.

lg
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon DryFly » 12.07.2011, 14:28

steath hat geschrieben:es geht mir hier darum in wie fern diese erlaubt sind bzw. welche modelle erlaubt sind.
es gibt ja knetbare, welche mit fasern,...

wäre toll wenn mich hier jemand speziell am beispiel mur aufklären könnte, da ich gerne mit diesem hilfsmittel fischen möchte.

lg

Es hilft alles nichts:
steath hat geschrieben:..... es ist lediglich eine sichthilfe ohne auftriebswirkung erlaubt.....

Das heißt, wenn die Sichthilfe (ist doch bloß eine andere Bezeichnung für Bissanzeiger) schwimmt, ist sie verboten - Punkt.
Somit bleiben dir genau die von mir genannten Möglichkeiten.
Genau genommen, ist die Schnurspitze auch nichts anderes als eine Sichthilfe, aber die kann man dir schwer verbieten ;-)
Gruß, DryFly

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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon red tag » 12.07.2011, 17:38

Hi Steath!
Ich persönlich verwende auch keine Bissanzeiger und habe das Nymphenfischen auch ohne Bissanzeiger gelernt. Ich habe auf meinen Loops so ein rotes Plastikröhrl das man sehr gut sehen kann. Ist daher auch ein Bissanzeiger. Es gibt Bissanzeiger aus syntehtischen Garn (zb Strike indicator yarn) die kaum auftrieb haben und gefettet werden müssen. Mir ist das an und abmontieren immer schon zu mühsam gewesen. Am gescheitersen ist du rufst beim Bewirtschafter oder Aufseher an und fragst die was du verwenden darfst und was nicht. Dann bist du auf der sicheren Seite und kannst es uns hier auch gleich mitteilen.
Wie ist die Mur von der Öfg? Habe sie auch dabei war aber noch nicht dort.
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon Karambesi » 12.07.2011, 21:51

DryFly hat geschrieben:Bissanzeiger sind so unnötig wie ein Kropf - beobachte einfach das Ende der Flugschnur (wenn es sich um eine Schwimmschnur handelt). Ansonsten wirst du es erfühlen müssen.

Dies ist sicherlich nicht so !

Doch wenn eine Sichthilfe mit auftrieb verboten ist , kannst nur an die Spitze oder an die Mendingschlaufe ein Auge drauf werfen.
Es werden vom Handel soviel verschiedene Strike -indikators angeboten , und die Fantasien kennen keine Grenzen , möglicherweise sind da für eure Aufseher auch welche tolerierbaren dabei.
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon steath » 13.07.2011, 10:27

danke leute!

kennt ihr irgendwelche bissanzeiger ohne auftriebswirkung die man in diesem fall verwenden könnte?
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon Hellvis » 13.07.2011, 16:29

Nur so als Anregung, ich bin kein Physiker: Auftrieb und Schwimmen ist doch nicht das gleiche. Unsere Fliegen schwimmen nicht wegen des Auftriebes, sondern wegen der Spannung im Oberflächenfilm. Wie von RedTag erwähnt gibt es solche, die man einfettet. Das ist für mich ein relativ klarer Hinweis, dass kein Auftrieb da ist. Im Zweifel einfach unters Wasser tauchen - wenn er nicht auftaucht, besitzt er keinen Auftrieb im Wasser.
Wenn der Herr Aufseher dann meint, dass das aber "anders gemeint sei", dann verweise einfach auf § 915 ABGB.
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon kunifax » 13.07.2011, 17:22

Hallo !

Roter Wollflusen am Beginn des Vorfaches eingebunden funktioniert doch bestens, alles andere ist Stoppelfischerei.

Wenn der Bissanzeiger den Zweck hat, die Nymphe auf einer bestimmten Tiefe zu halten, ist es ein Stoppel, ganz einfach.

tihgt lines
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon Hellvis » 13.07.2011, 17:50

Genau, ob man jetzt der Oma die Wollflusen entwendet oder ein ähnliches Teil aus der gut sortierten FliFi-Abteilung verwendet, dürfte aber egal sein.
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Re: bissanzeiger in der mur?

Beitragvon doublefish » 02.09.2011, 11:28

kennt ihr irgendwelche bissanzeiger ohne auftriebswirkung


Jein: von RIO: Kahuna LT. Ist kein klassischer bissanzeiger sondern eher ein gut sichtbarer überzugsschlauch fürs vorfach. Die einzig "legale" variante (die mir dazu einfällt) um das verbot zu umgehen wäre z.b: eine spezielle nymphenschnur wie die Rio Indicator DualTone: deren frontschlaufe ist neonorange und erfüllt somit die funktion eines bissanzeigers......


LG,
Matt
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