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Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

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Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon doublefish » 12.12.2011, 15:27

Hallo zusammen!

Obwohl im moment zwar nur die äschen in frage kommen, möchte ich dennoch das thema in den raum stellen. Verwendet ihr bissanzeiger beim nymphen? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?

Ich selber, obwohl ich hie und da welche verwende, bin mir irgendwie nicht sicher ob ein bissanzeiger nicht doch ein wenig wie "schummeln" beim fliegenfischen ist..... :roll:


Irgendwie dazupassend wäre auch die frage ob ihr nymphen-rigs verwendet wenn das erlaubt ist in unseren gefilden (ist es das?)?


LG,
Matt
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon red tag » 12.12.2011, 16:04

Hi Matt!
Schönes Winterthema hast du da aufgemacht. :D Also ich selber verwende eigentlich nie welche. Mir ist die fummelei zu blöd. Ich möchte einfach flexibel sein und schnell auf Trockenfliege oder ev auch Streamer umsteigen können. Das ich ohne Bissanzeiger nicht alle bisse mitbekomme ist auch ein fakt aber es sind auch ohne noch mehr als genug :D Bin aber auch kein wirklicher Gegner von Bissanzeigern, wer soetwas braucht, kein Problem. Es dürften aber sehr viele Leute Bissanzeiger verwenden. Die von dir so geliebte Öfg erlaub ab 2012 in ihren Classic Revieren die Verwendung von Sichthilfen wenn sie den Spitzenring passieren können. Da haben sicher einge Druck gemacht die nicht ohne können. :up2:
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon DryFly » 12.12.2011, 16:13

doublefish hat geschrieben:Hallo zusammen!

Obwohl im moment zwar nur die äschen in frage kommen, möchte ich dennoch das thema in den raum stellen. Verwendet ihr bissanzeiger beim nymphen? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?

Kommt jetzt ganz darauf an, was als Bissanzeiger zählt. Wenn nur die ganzen Wuschel, Knetmassen, etc... als Bissanzeiger gelten, dann kann ich sagen:
Nein, ich verwende keine.
Sämtliche als Bissanzeiger deklarierten Sichthilfen verwende ich nicht, da FÜR MICH das irgendwie ein wenig wie Stoppelfischen ist.

Wenn die (färbige) Schnurspitze auch schon zählt, dann schon. Beim Nymphen fette ich die färbige Schnurspitze gerne ein wenig ein. Das ist aber auch schon alles.

Irgendwie dazupassend wäre auch die frage ob ihr nymphen-rigs verwendet wenn das erlaubt ist in unseren gefilden (ist es das?)?
...

Dieses Thema stellt sich für mich nicht, da mehrere Anbissstellen (das ist doch damit gemeint? ) an meinen Gewässern verboten sind.

Ich sehe aber keinen von der Seite an, wenn Bissanzeiger verwendet werden - wenn's erlaubt ist, und man glaubt, diese Hilfen zu brauchen....jeder wie er glaubt.
Gruß, DryFly

"Fliegenfischer haben so etwas wie eine ‚Theorie der Neugierde‘ entwickelt. Die Theorie besagt, daß Fische, wie Menschen, manchmal auf Sachen anspringen, nur weil sie gut aussehen, nicht weil sie gut schmecken." (Norman Maclean)
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon Schloma » 12.12.2011, 17:06

Sämtliche als Bissanzeiger deklarierten Sichthilfen verwende ich nicht, da FÜR MICH das irgendwie ein wenig wie Stoppelfischen ist.



... sehe das genau gleich. Für mich ist das einzige mein Finger und die Schnur

Alles andere kommt nicht zum Einsatz, wenn dann ein Biss übersehen wird, ist es Glück für den Schuppenträger.

SY
Petri Heil und fette Beute!!!
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon Nixon » 12.12.2011, 19:07

Hab die Knotmasse und ÖFG Revier, aber noch nie verwendet. Wär wohl im ersten Jahr nicht schlecht gewesen damit ich mehr Bisse bzw. Bisse mal besser erkenne.
Ich bin da auch hin und her gerissen zwecks Stoppelfischen. Fliegenfischen bedeutet für mich nicht, dass der einzige Unterschied ist, wie man wirft.
Deswegen will ich auch ab dem Frühjahr mehr mit dem Entomologiebuch dann (muss erst bestellen) arbeiten und wie gesagt den Fischfangdruck abbauen und mehr auf das "Wie" gefangen eingehen, obwohl es Tage des Fangfieber nach wie vor gibt.

Gehts nicht darum "so schwer" wie möglich bzw. zu edel wie möglich zu fangen.
Ich hab eine weiße Keule, die find ich nicht so ideal hätt da gerne schon die ersten 2-3m was "leuchtenderes" grad jetzt am Anfang.
Ich verurteile aber auch niemanden, kann ich aber auch schwer, weil ich bin wohl das größte Nackerpatzl das daweil noch rumläuft.

Finds irgendwie schade, dass es da eine Lockerung gibt, auch wenn ich selber noch nie ein reines Classic Revier gehat habe.
die ÖFG sollte mal wirkliche Schonhakenpflicht einführen, auch wenns 90% tun bin ich mir bei manchen leuten die ich so kennen gelernt hab sicher, dass sie
eher aufs reine Fische-Fangen aus sind... Aber auch nicht sehr viele.

Ich persönlich finde es schon spannend auch potentielle Schneidertage zu haben. Und daher seh ich es auch so, übersehe ich den Biss, was solls.
Letztens hab ich eben einen in einem Laden, der schon ewig und 5000 Jahre ("do wos die Nussbam nu gfreat hot") fischt, "getroffen" (solche leute reden ja meist von selbst) und der meinte damals wars so: Wurf-Fisch-Wurf-Fisch usw... Worauf ich erwiderte, ich habe mit Sicherheit keinen Vergleich und als Newbie will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, aber spannend ist dann so eine Fischerei nicht und einen wirklichen Unterschied zum Forellenpuff hab ich dann auch nicht, auch wenns "Fliegenfischen" ist.
Sicherlich sind 5-10 Fische am Tag toll und für mich sehr gut (also auch geladet) und dazu noch paar mehr Bisse, aber wennst dann 30 sein sollten.

Uninteressant.
Nixon
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon doublefish » 12.12.2011, 19:30

Die von dir so geliebte Öfg


Hat sich das etwa schon rumgesprochen?? Dann werd ich sicher bald von denen selber als elendiger nestbeschmutzer "exmatrikuliert" werden :155:

mehrere Anbissstellen (das ist doch damit gemeint? )


Ja, ich meinte solche hopper/dropper montagen u.ä.

Knetmassen


Ja, habe auch ein döschen Loon Biostrike. Taugt mir aber nicht besonders weil der bissanzeiger mit der zeit verrutscht. außerdem ist das zeug meiner meinung nach zu schwer.

ich verwende gelegentlich die kleinste größe von bobbern (falls die jemand kennt).

LG,
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon koppenkitzler » 12.12.2011, 19:34

Manchmal nehm ich sie,wenn es sehr tief ist.

Marke:wie immer weiß ich nicht.....

Es sind diese kleinen Stopperln mit Schlitz und Gummizug zum Festmachen(Rot,Neongelb).

Zu 95 %verzichte ich auf sie weil sie mich einfach anzipfen.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon kunifax » 12.12.2011, 19:59

Hallo Matt!

Für mich ist ein Bißanzeiger ok, wenn er nicht mißbräuchlich verwendet wird und zwar dazu, eine Nymphe in einer bestimmten Tiefe zu halten, das wäre meiner Meinung nach Stoppelfischerei und hat beim Fliegenfischen nichts verloren.

Die Variation mit mehreren Fliegen und Bißanzeiger wäre dann French-Nymphing und da kann man auch gleich mit einem Sbirolino fischen.

Lustig wird es, wenn ein Springer erlaubt ist, dann verwendet man einfach eine größere Trockenfliege als Bißanzeiger, meistens hängt dann, sehr zum Erstaunen des überraschten Anglers, was an der Trockenfliege! :oops: :applaus:

P.H.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon FrankHund » 12.12.2011, 20:33

http://www.pro-guides.com/2934_DE.evo

Also Sichthilfen verwende ich schon. Dort wo es erlaubt wäre, würde ich auch ne buschige Trockenfliege einbinden.
Finde es gerade im unruhigen Wasser extrem schwer ohne (zumindest) Sichthilfe zu fischen. Setzt eine enorme Kenntnis seiner Nymphen voraus.Und auch die nötigen Skills ind Wurf und Präsentation. Man sollte ja immer ein möglichst gestrecktes Vorfach fischen. Am besten auch die Vorfachlänge anpassen. Dann noch die richtige Nymphe. Gewicht noch einkalkulieren usw... Zumindest würden diese Faktoren die Bissanzeige um einiges erleichtern. Denke ich. Setzt jedoch ein extrem geduldiges Gemüt voraus. Also ich hab enormen Respekt von Fischern welche ohne Sichthilfe, in größeren Flüssen ein halbwegs gutes Ergebnis hinbekommen. Ein Distanzfischen wäre für mich undenkbar. Im ruhigen Wasser finde ich es gar nicht so schlecht. Bzw. auf Sicht. Klar :up2: . Hab ne Äsche auf Sicht angefischt. Die schwimmen ner furchenden Nymphe (schei* Präsentation) 1 1/2 Meter auch nach wenn sie hungrig sind. Glück gehabt^^.

Lieber Gruß
PS: http://www.wobbler.tv ist extrem gut. Geht um Jagd und Fischen. Wer etwas stöbert kann super Gustos entdecken.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon Nixon » 12.12.2011, 21:57

@frank: welche verwendest du?
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon Hanso » 13.12.2011, 18:49

hallo,

ich verwende, auch ab und an sichthilfen. Gerade an tiefen Gumpen ist es eine enorme Erleichterung und ohne würde ich sicher eine Vielzahl der Bisse übersehen....

@ Bernhard, du meinst denke ich die: http://www.aos.cc/live/catalog/bissanze ... 8-l-2.html

Ich verwende Sie in 12mm...

Ein Punkt, der denke ich auch eine Rolle spielt ist das Wurfverhalten. Da dieses bei mir bei weitem noch nicht perfektioniert ist, tu ich mir mit den Bissanzeigern da schon etwas schwerer...
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon koppenkitzler » 13.12.2011, 19:52

Ja genau diese :D

Ich finde auch alleine schon das Werfen damit deppert,aber in gewissen Situationen greif ich halt auch zu ihnen,obwohl sie mich anzipfen.

Ich will keinen Schwimmer,damit fisch ich eh seit mehr als 30 Jahren auf Karpfen,Hecht oder Zander(wenn ich einmal nicht spinnfische).
Das wollen wir alle halt nicht gerne,aber für Manche ist es ein notwendiges Übel. :wink:

Ähnlich leidlich ist das Thema zusätzliche Vorfachbebleiung bei Streamern oder Nymphen.

Wer hat schon einmal erlebt,dass ein kapitaler Salmonide sich den Bißanzeiger holt(ich schon mehrmals),aber die Nymphe verschmäht... :lol:

Bernhard
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon FrankHund » 13.12.2011, 19:56

Hey.
Das mit dem Bissanzeiger/Sichthilfe attackieren kenne ich ganz gut. Oft sogar 2 Mal. Aber wenn man dann ne buschige Trockenfliege anbietet, nach langer Umbauarbeit, rührt sich gar nichts...
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen: Pro und Contra?

Beitragvon gue » 13.12.2011, 20:53

koppenkitzler hat geschrieben:Zu 95 %verzichte ich auf sie weil sie mich einfach anzipfen.


schön gesagt. das unterschreib ich so. bei mir sind es allerdings wahrscheinlich 98 % ;-)

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