Hallo Freunde!
Hand auf´s Herz, am liebsten fischen wohl die meisten von uns am liebsten "klassisch", ohne zusätzlichen "Firlefanz" . Ausserdem gibt es ja Reviere, wo solche Bissanzeiger strikt verboten sind, selbst wenn sie manchmal von Vorteil sein könnten.
Gerade als relativ neugebackener Fliegenfischer (richtiger "Fixpunkt" neben meinen sonstigen anglerischen Aktivitäten ist die Fliegenfischerei ja bei mir erst seit 2005) bin ich natürlich bestrebt, alles möglichst richtig und "ästhetisch" zu betreiben, so mir dies gelingt, aber ich möchte einfach einmal fragen, wie Ihr das mit "Controller" in bestimmten Situationen - wo erlaubt - handhabt.
Vorrausgesetzt, die Fische sind nicht steigefreudig und die Nymphe kommt zum Einsatz, die Sichtverhältnisse sind eher schlecht (Wasser "angestaubt", Lichtverhältnisse etc.) : Ich bediene mich dann als Not in der Tugend ganz gerne dieser Knetmasse, die nach Belieben geformt verwendet werden kann. Sind die Sichtverhältnisse so, dass ich selber genau sehe, ob der Fisch die Nymphe nimmt, brauche ich diesen "Firlefanz" natürlich nicht. Riesenfreude hab ich eh nicht damit, denn die Würfe gelingen schöner "ohne". Aber in den geschilderten Situationen ist es doch wohl angebracht, und Riesenspass macht es ja sicher auch nicht, mit dem Gefühl zu fischen, zu einem größeren Prozentsatz einfach "Kost - und Ausspuckaktionen" der Fische zu fördern, ohne dass man es selber mitbekommt.
Natürlich kann man auch an der Schnur mitverfolgen, ob es einen "Reisser" gibt. Aber wenn die Fische vorsichtiger sind oder man einfach das gelbe/orange Knetmassenbatzl besser sieht als Bissanzeige, wie sieht es dann aus?
Bin gespannt auf Eure Antworten.
Gruss. Lupus






