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Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon posti » 08.10.2008, 17:42

Servus Lupus,
Lupus hat geschrieben:Hallo Freunde!
Ich wusste bislang nicht, dass lediglich die Frage Bissanzeiger ja oder nein eine Diskussion über Fliegenfischen elitär oder nicht elitär auslöst.
Gruss. Lupus

mich überraschen diese Reaktionen (Fliegenfischer = elitäres Subjekt, schöne Ausrüstung = dekadent, usw....) auch immer wieder. Das ist schade, aber wohl nicht zu ändern.
Vielleicht solltest du in Zukunft mit der Wahl deiner Fragen etwas vorsichtiger sein? 8) :lol:
posti
 

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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Ragman » 08.10.2008, 17:55

Lupus hat geschrieben:Hallo Freunde!
Ich wusste bislang nicht, dass lediglich die Frage Bissanzeiger ja oder nein eine Diskussion über Fliegenfischen elitär oder nicht elitär auslöst.
Gruss. Lupus


Die Frage nicht ... manche Antworten schon.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Lupus » 09.10.2008, 05:16

Ragman hat geschrieben:
Die Frage nicht ... manche Antworten schon.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Denn wenn Du schreibst, Du fängst mit Deiner Frau mit dem Fliegenfischen (wieder) an, dann ist das schön und freut mich für Euch, aber dafür hättest Du doch selber ein Thema aufmachen können, wo sicher viele geantwortet hätten und auf Wunsch Tipps gegeben hätten (kannst ja noch nachholen).
Aus dem Titel meines Themas geht eigentlich schon hervor, dass ich Leute frage, die in der Regel mehr vom Fliegenfischen verstehen als ich selbst, und deren Meinung ich hören wollte zu einem kontroversiellem Thema.
Schau: Wenn wo ein Thema ist über ein ganz bestimmtes Carp-Tackle der neuesten Generation, oder vielleicht gar übers Welsfischen, einfach über etwas wo ich soviel davon versteh wie die Kuh vom Trommeln, dann komme ich gar nicht auf die Idee, dort etwas einzuwerfen.
Alles eben an seinem Platz. OK. Lupus
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Ragman » 09.10.2008, 06:01

Lupus hat geschrieben:Denn wenn Du schreibst, Du fängst mit Deiner Frau mit dem Fliegenfischen (wieder) an, dann ist das schön und freut mich für Euch, aber dafür hättest Du doch selber ein Thema aufmachen können


Sehe ich keinen Grund dazu ... aber wenns dich stört - du bist Mod und kannst alles löschen, was deiner Meinung nach stört, kein Problem.

Und zum Thema war ja eh schon alles gesagt ... ich habe ja länger gewartet, bis ich was schreibe.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Lupus » 09.10.2008, 06:09

Hallo Ragman!
So schnell lösche ich nicht. Soferne es sich nicht um nonsens-Beiträge handelt (wir hatten schon solche wie "boah, oink oink" oder nur aus smilies), diskutieren wir Sachen lieber in Ruhe aus.
Gruss. Lupus
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Royal Coachman » 09.10.2008, 09:39

Hallo Gerhard !

Die Bißanzeiger oder "Strike-indicators" wie sie auf gut "neudeutsch" heißen sind sicher nützliche Dinger, wenn man den Fangerfolg maximieren will.

Mit der Zeit verzichtet aber fast jeder darauf, man kriegt nämlich ins Gespür, wann und wo der Biß erfolgt und nimmt hier einfach Fühlung auf.

Das gleiche kann ich allerdings einfacher mit einer Matchrute haben, deswegen verwende ich ihn nicht, ich will Fliegenfischen.

Viel wichtiger als der Bißanzeiger ist die richtige Präsentation der Nymphe ( Vorhalt, Vorfachlänge, richtiges Menden, der Lift usw).

freundlichst
RC
Royal Coachman
 

Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Lupus » 09.10.2008, 09:49

Hallo Gebhard!
Vielen Dank für Deine Antwort. Natürlich habe ich speziell beim Nymphenfischen noch einiges zu lernen. Ich betreibe es eigentlich eher als "Plan B", wenn die Trockene wirklich nicht geht :wink: .
Freundlichst. Gerhard
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Teichlfischer » 09.10.2008, 20:45

Ich verwende den Bissanzeiger immer mit gemischten Gefühlen.Einerseits wie RC bereits richtig gesagt hat kann man es als Fangerfolgmaximierung betrachten andererseits verwende ich ihn manchmal aus Gründen der Waidgerechtigkeit, da bereits das Pech hatte, dass eine Forelle in einem langsam fließenden Abschnitt bei Gegenlicht die Nymphe inhalierte. Erschwerend kommt in meinem Fall hinzu dass meine Fliegenschnur dunkelgrün ist. In diesem besagten Fall wäre ein Bissanzeiger sicherlich nützlich gewesen.Ich wundere mich nur manchmal über so manchen Kollegen der verächtlich auf jegliche art von "Sichthilfe" blickt jedoch mit grellgelber Fliegenschnur den Gewässergrund beleuchtet.Aber ich bin auch hier wie RC der meinung dass man das durch die richtige Technik sicher in den griff bekommt.

Mfg
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Oswald 40 » 10.10.2008, 05:55

Hallo
Ich fische jetzt auch schon fünf Jahre mit der Fliege (Nymphe .......), der Gedanke an einen Bissanzeiger ist mir nie gekommen.Ich vertrau lieber meinem Feingefühl in den Fingern und der Rute. Nichts gegen Neuheiten in der Angeltechnik aber ich glaube das Fliegenfischen kommt ohne aus. Besonders wenn ich mit der Fliegenrute auf Pirsch gehe, dann gehe ich wegen dem Genuss des fischens und nicht der Maximierung des Fangs.
Gruß Ossi

Fliegenfischen ist das schönste was es gibt.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Ragman » 24.10.2008, 19:56

Gädda hat geschrieben:Wünsche dir enorm viel Vergnügen beim Fliegenfischen und freu mich schon auf deine Erfahrungen und Fangberichte


Jo ... heute wars soweit. Vor drei Wochen haben meine Frau und ich mal eineinhalb Stunden auf einer Wiese verbracht ... erste Würfe, gegenseitig zugesehen und korrigiert ... klappt schon mal.

Heute haben wir uns die Tageskarten geholt und sind an die Gail gefahren ... zuerst an einem Abschnitt mit Felsbuhnen ... war zum Werfen ganz angenehm, gefangen haben wir dort allerdings nichts ... vermutlich sind wir nicht tief genug gekommen.

Nach der Mittagspause waren wir dann einen Kilometer weiter flußaufwärts im flachen Wasser unterwegs ... abwechselnd mit Trockenfliege und Nymphe ... auf eine Trockenfliege konnte ich dann eine schöne, silberne Bachforelle fangen, natürlich schonzeitgemäß wieder schwimmen lassen. Kurz danach sah ich auch meine Frau mit einem Fisch an der Schnur ... auch eine schöne Bachforelle, schwimmt auch wieder.

Sehr schön war dann noch, daß meine Frau ihre erste Äsche gefangen hat ... leider untermaßig (35er) aber ein schönes Tier und große Freude bei meiner Holden. Bei mir biß dann noch ein kleiner Barsch ... einige Bisse konnte ich nicht verwerten, weil ich in dem Moment nicht genau wußte, wo meine Fliege ist.

War ein schöner Tag, die Gail heute zwar etwas überlaufen von einem Trupp Italiener ... trotzdem genug Platz und Fische für alle.

Nächstes Jahr werden wir wohl auch wieder ein oder zwei Tageskarten kaufen.

Die Ausrüstung (Balzer-Set vom Askari) hat sich bewährt, die Rute könnte für meinen Geschmack etwas härter sein, andererseits achtet man so besser auf das Timing beim Werfen. Eine sinkende Schnur (zumindest sinkende Spitze) wird evtl. noch dazukommen und ein paar schwerere Nymphen.

Und Rollwurf ... geht nicht auf der Wiese ... am Wasser schon ... das macht Mut, denn an der Drau fehtl meistens hinten der Platz, zum Waten ists zu tief aber manchmal steigen Fische, die dann auf nichts anderes beißen. Am See ist das Problem mit dem Werfen noch schlimmer (und jegliche Schwimmbehelfe verboten), aber vielleicht teste ich da mal kleine Streamer im Frühjahr auf Barsche. Sollten sich über den Pflanzengürteln schön langsam führen lassen ... zumindest ein paar Köderfische werden schon herausschauen.

Somit wird das Thema Fliegenfischen sicher weiterbetrieben ... aber immer noch auf der einfachen Schiene ... als Ergänzung zum leichten Spinnangeln oder zur Köderbeschaffung.
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Gädda » 25.10.2008, 17:36

Seawas Ragman,

nau bitte - freut mich dass ihr so einen schönen Tag an der Gail hattet :D Schön dass du dabei bleibst - wenn auch nur auf der "einfachen Schiene" wie du sagst. Hauptsache du findest Freude daran...

Bin selber im Moment leider handicapped da ich nach einer OP im Krankenhaus liege - und mit anschließender Reha ist die Saison dann auch schon vorbei. Aber die nächste Saison steht ja quasi schon vor der Tür...

Gruß nach Kärnten
Gerhard

PS: und kauf nicht zuviele Nymphen und Schnüre für unterschiedliche Tiefen - sonst bleibts nicht bei der einfachen Schiene :wink:
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Gädda » 25.10.2008, 17:39

Was mich noch interessieren würde: was zahlst für eine Tageskarte an der Gail?

Gruß und Petri,
gerhard
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Re: Bissanzeiger beim Nymphenfischen ja oder nein?

Beitragvon Ragman » 25.10.2008, 17:57

Die Tageskarte kostet 40,-
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