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Biotop als Mini-Fischzucht?

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Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Romario » 10.03.2009, 16:27

Liebe Gemeinde
Ich habe im Garten ein kleines (zur zeit leeres und kaputtes) Biotop
Es wird ca. 3m Durchmesser haben und etwa 60cm tief sein.
In den letzten Jahren war es eine Idylle für Molche, Frösche, Libellen und kleine Käfer. Jede Menge Wasserpflanzen sind am Rand gewachsen und auch Seerosen sind aufgetaucht. Den Rest hat der Regen gemacht, Ich habe in den Trockenperioden immer etwas Wasser aus dem nahem Bach eingeleitet und so meiner Meinung nach ein recht ökologisches Gleichgewicht geschaffen.
Leider ist die Folie letzes Jahr gerissen und das Wasser war nach einem Urlaub ausgelaufen - alles kaputt.
jetzt zu meinem Plan:
Ich baggere das Biotop etwas tiefer aus, kaufe mir eine neue Teichfolie, jede Menge Wasserpflanzen und befülle es erneut mit dem Wasser aus dem nahen Bach. Dann warte ich bis sich die ersten Tiere (s.o.) einfinden und dann:
Mach ich eine kleine Fischzucht :)
Vorallem für Köderfische und vielleicht den einen oder anderen Jungkarpfen.
Jetzt meine Fragen:
Hat jemand schon sowas versucht oder gemacht?
Kennt sich jemand aus damit?
Brauch ich einen Zu/Abfluss oder sogar eine Pumpe wie im Aquarium?
Please help
danke
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon kainzi » 10.03.2009, 17:52

Ja ich hab ein Biotop im Garten und meine Erfahrungen sind die:

Wennst vor hast, dass du die Fische auch im Biotop überwintern willst muss es mindestens 80 cm tief sein und keine Eisfläche sollt drauf sein (oder es gibt auch so Styroporkasten zu kaufen die Sauerstoff zum Wasser führen, ich glaub Frostwächter heißen die)
Bei Wasserpflanzen ist es wichtig, dass du drauf schaust welche viel Sauerstoff produzieren (Unterwasserpflanzen)
Ich hab schon a Pumpe drinnen, weiß nicht obs ohne auch geht.

Ich hoff ich konnte dir a bissl weiterhelfen!

lg kainzi
Lass dich nie auf eine Diskussion mit einem Vollidioten ein, zuerst zieht er dich auf sein Niveau herab und dort gewinnt er dann durch seine Erfahrung!

Petri Heil aus dem Waldviertel!
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Polsi » 10.03.2009, 18:40

Verstehe ich das richtig, dass du Karpfen in einem Becken von drei Meter Durchmesser züchten (d.h. vermehren) willst? Sei mir nicht böse, aber allein das Halten von Karpfen in einem Gewässer dieser Größe grenzt an Tierquälerei. :shock:

Beispiel: Wenn du jemanden kennst, der Koikarpfen hält (also in gewisserweise Karpfen), wird dir derjenige sagen, dass man pro Fisch MINDESTENS 1000 Liter Wasser braucht, um ihn artgerecht halten zu können!
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Oldboy » 10.03.2009, 21:26

@ Romario

Für Köderln geht die Größe - ich halte selbst manchmal Rotaugen, Rotfedern und Lauben in meinem reviernahen Biotop, welches allerdings größer und tiefer ist - was du eigentlich auch machen könntest, wenn Du schon baggerst und Platz hast.

Beste Grüße, Oldboy
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Drohne » 10.03.2009, 23:25

Romario hat geschrieben:Ich baggere das Biotop etwas tiefer aus, kaufe mir eine neue Teichfolie, jede Menge Wasserpflanzen und befülle es erneut mit dem Wasser aus dem nahen Bach. Dann warte ich bis sich die ersten Tiere (s.o.) einfinden und dann:
Mach ich eine kleine Fischzucht :)


Ich habe solch ein Biotop und alle möglichen Donaufische fühlen sich darin wohl. Da lebt kunterbunt alles zusammen was nur Schuppen und Flossen hat. Rotaugen und Federn, Nasen uns Lauben, Goldfische, Kois ect.ect. Ist etwa 1,30m tief und eine Pumpe sorgt tagsüber für Sauerstoff. Erst einmal in etwa 20 Jahren hatte ich nahezu einen Totalausfall. Offenbar kam da etwas hinein was den Flossenträgern nicht sehr gut tat. Was ich suche und nur sehr schwer zu bekommen sind ist kleine Karpfen und Schleien.
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Romario » 11.03.2009, 10:16

Polsi hat geschrieben:Verstehe ich das richtig, dass du Karpfen in einem Becken von drei Meter Durchmesser züchten (d.h. vermehren) willst? Sei mir nicht böse, aber allein das Halten von Karpfen in einem Gewässer dieser Größe grenzt an Tierquälerei. :shock:

Beispiel: Wenn du jemanden kennst, der Koikarpfen hält (also in gewisserweise Karpfen), wird dir derjenige sagen, dass man pro Fisch MINDESTENS 1000 Liter Wasser braucht, um ihn artgerecht halten zu können!


Hi Du
Hast du falsch verstanden.
Meine Frau hätte gerne einen (1Stk.) Karpfen zum Füttern und streicheln .... was soll man da sagen :)
ich hingegen verwend den miniteich als Köfi-Aufzucht - so ist sie glücklich und ich hab meine köfis
alles klar?
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Gschitz » 11.03.2009, 10:25

also wenn ein karpfen 1000 liter wasser braucht und du den teich 1 meter tief machst, kann deine frau (nach polsi seiner regel) sogar bis zu sieben karpfen streicheln :mrgreen:
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Romario » 11.03.2009, 10:27

Drohne hat geschrieben:
Romario hat geschrieben:Ich baggere das Biotop etwas tiefer aus, kaufe mir eine neue Teichfolie, jede Menge Wasserpflanzen und befülle es erneut mit dem Wasser aus dem nahen Bach. Dann warte ich bis sich die ersten Tiere (s.o.) einfinden und dann:
Mach ich eine kleine Fischzucht :)


Ich habe solch ein Biotop und alle möglichen Donaufische fühlen sich darin wohl. Da lebt kunterbunt alles zusammen was nur Schuppen und Flossen hat. Rotaugen und Federn, Nasen uns Lauben, Goldfische, Kois ect.ect. Ist etwa 1,30m tief und eine Pumpe sorgt tagsüber für Sauerstoff. Erst einmal in etwa 20 Jahren hatte ich nahezu einen Totalausfall. Offenbar kam da etwas hinein was den Flossenträgern nicht sehr gut tat. Was ich suche und nur sehr schwer zu bekommen sind ist kleine Karpfen und Schleien.


Danke für die Beruhigung :)
Ich glaub ich werd mir so eine pumpe kaufen.
was die Jungkarpfen betrifft hab ich vielleicht einen tipp: fahr mal nach tschechien ca 15km hinter der grenze laa/thaya.
dort gibts eine riesen Karpfenzucht inklusive Verkauf.
Der Ort heisst Jaroslavice
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Romario » 11.03.2009, 10:32

Gschitz hat geschrieben:also wenn ein karpfen 1000 liter wasser braucht und du den teich 1 meter tief machst, kann deine frau (nach polsi seiner regel) sogar bis zu sieben karpfen streicheln :mrgreen:


bitte sagts des net meiner frau :)
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Highsider » 11.03.2009, 10:57

Romario hat geschrieben:
Gschitz hat geschrieben:also wenn ein karpfen 1000 liter wasser braucht und du den teich 1 meter tief machst, kann deine frau (nach polsi seiner regel) sogar bis zu sieben karpfen streicheln :mrgreen:


bitte sagts des net meiner frau :)


Warum nicht?
hast Angst vor den Karpfen, oder davor, das deine Frau DICH dann garnicht mehr streichelt? :lol:
Ich selber habe leider keinen Garten und muß mich mit der Regenwurmzucht zufrieden geben, ich vermute die sind (zumindest derweil) keine Konkurrenz für meine Streicheleinheiten. :D
Viel Erfolg mit den Köfis! Und berichte doch bitte ob dann alles hinhaut!?
lg carsten
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Romario » 11.03.2009, 11:21

Drohne hat geschrieben:
Romario hat geschrieben:Ich baggere das Biotop etwas tiefer aus, kaufe mir eine neue Teichfolie, jede Menge Wasserpflanzen und befülle es erneut mit dem Wasser aus dem nahen Bach. Dann warte ich bis sich die ersten Tiere (s.o.) einfinden und dann:
Mach ich eine kleine Fischzucht :)


Ich habe solch ein Biotop und alle möglichen Donaufische fühlen sich darin wohl. Da lebt kunterbunt alles zusammen was nur Schuppen und Flossen hat. Rotaugen und Federn, Nasen uns Lauben, Goldfische, Kois ect.ect. Ist etwa 1,30m tief und eine Pumpe sorgt tagsüber für Sauerstoff. Erst einmal in etwa 20 Jahren hatte ich nahezu einen Totalausfall. Offenbar kam da etwas hinein was den Flossenträgern nicht sehr gut tat. Was ich suche und nur sehr schwer zu bekommen sind ist kleine Karpfen und Schleien.


Hi Du
eine frage hab ich noch auch wenns vielleicht blöd klingt aber:
Bringt deine Pumpe Sauerstoff ins Wasser oder Frischwasser??
Sprich: Brauch ich einen Zulauf bzw. Ablauf bzw. Schlauch oder reicht die Pumpe die ich reinstelle ins Biotop ohne was.
vielen dank
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Sickboy » 11.03.2009, 11:26

Naja du musst es ja alleine schon deiner Frau zuliebe machen! :-))) Find ich aber genial das deine Frau auf Fische streicheln steht! :wink:
Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Köfi » 11.03.2009, 14:45

Drohne hat geschrieben:Ich habe solch ein Biotop und alle möglichen Donaufische fühlen sich darin wohl. Da lebt kunterbunt alles zusammen was nur Schuppen und Flossen hat. Rotaugen und Federn, Nasen uns Lauben, Goldfische, Kois ect.ect. Ist etwa 1,30m tief und eine Pumpe sorgt tagsüber für Sauerstoff. Erst einmal in etwa 20 Jahren hatte ich nahezu einen Totalausfall. Offenbar kam da etwas hinein was den Flossenträgern nicht sehr gut tat. Was ich suche und nur sehr schwer zu bekommen sind ist kleine Karpfen und Schleien.


@Drohne; ein paar Minikarpfen und -Schleien könnte ich Dir schon aus meinem Aquarium geben.
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Sickboy » 11.03.2009, 15:04

@köfi wow echt schöne Bilder. HAst du selber eine Zucht, oder verwendest du die Fische als Köderfische????
Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.
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Re: Biotop als Mini-Fischzucht?

Beitragvon Köfi » 11.03.2009, 15:25

@Sickboy; Die "Edelfisch-Kinder" habe ich vom letzten Abfischen in meinem neuen Revier. Wenn die Becken alle ausgeräumt sind, werden die Schleussen geöffnet und der Gutsbesitzer gestattet dann den Einsatz von Keschern ... da sind die Babies her. Nächstes Jahr nehme ich aber einen größeren Kescher mit 8)
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