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Biber @ Donaukanal !

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Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 20.09.2010, 16:09

Sonntag war ich angeln und traute meinen Augen nicht!

Anfangs dachte ich es wäre ein Holzprügel aber dann bewegte er sich und ich konnte sehr gut erkennen daß es ein Biber war!

Und daß in Wien !!!!!!!!!!!!

Der Biber war aber bereits am sterben und ne Schar Möwen hatte sich um ihn gesammelt und wartete auf sein Ableben

Ich wollte daß Geschehen noch mit dem Handy filmen, aber dazu waren die Lichtverhältnisse leider zu mies :(
Zuletzt geändert von Techtrancer am 20.09.2010, 21:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bieber @ Donaukanal !

Beitragvon RandyAndy » 20.09.2010, 16:25

Bieber? Bild
(offizielles Bild via Wikipedia)


Hmm, da weiß man jetzt echt nicht ob man sich freuen soll, dass du einen Biber gesehen hast - oder traurig sein muss, weil das Tier schon fast hinüber war...
Aber dennoch, ein seltenes Vergnügen, hast sehr viel Glück gehabt.
Be the change!

Wer Rechtschreibfehler fängt, darf sie (ungeachtet ihrer Größe) behalten.
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 20.09.2010, 17:47

war etwas in eile beim schreiben

war natürlich ein biber^^

auf jeden traurig daß er am sterben war, aber ich find es geil daß er sich von wien nicht abschrecken lässt

ich frag mich blos wo der seine burg im donaukanal hatte und ob sein ableben ev etwas damit zu tun hatte, daß vor kurzem äste im kanal entfernt wurden!

bzw ist bibervorkommen nicht gleichbedeutend mit naturschutzt?

wär ja geil wenn am kanal keine boote mehr fahren dürften!
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon WiM » 20.09.2010, 18:18

ich hab auch mal einen biber im kanal beobachten dürfen:
Bild

http://www.rotauge.at/berichte/Ja_es_gi ... %2521.html
tight lines
Christoph Wimmer
http://www.sparfisch.com - Schnäppchen für Angler
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 20.09.2010, 21:05

ich würd zu gerne mal die burg von einem biber in natur sehen
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon morgenthau » 21.09.2010, 00:00

Da wirst Du nicht viel sehen außer einem Haufen Äste. Abgesehen davon, dass sich der Biber über die Aufwartungen möglicherweise nur begrenzt freut.
<°))))))><
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 21.09.2010, 13:48

ist mir schon klar daß man nichts sieht. eingänge sind ja unterirdisch
dennoch würd ich gerne mal so ne burg sehen. kann sie ja nur vom hören sagen
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon ubik » 21.09.2010, 13:58

am marchfeldkanal kannst du gut biber beobachten.
auf der höhe bei der brünnerstrassen brücke.
rechts davon wenn man stadtauswärts fährt, also ein stückerl flussabwärts,
gibts eine kleine insel, dort wo der weg eine s-kurve macht,
da lebt eine biberfamilie und die kann man bei dämmerung sehr gut beobachten.

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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 21.09.2010, 14:58

big thx

muss ich mir mal anschauen :)
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 22.09.2010, 19:38

hab ne interessante info!

bei denn bibern die in den letzten jahren vermehrt auftreten handelt es sich um keine einheimischen, sondern um kanadische biber die von ein par grün grünen vollvasn ausgesetzt wurden

nun werden diese kanadischen biber bald zu einem problem werden, da sie sich rasant vermehren, da ihnen der natürliche feind fehlt und die jäger sollen nun für den dadurch verursachten wildschaden finaziell aufkommen
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon morgenthau » 22.09.2010, 22:35

Das ist in der Tat eine rasend interessante Information.
Da die Biber in Österreich augerottet waren, ist es nicht weiters erstaunlich, dass es sich nicht um "einheimische" Biber handelt, sondern die Tiere von auswärts eingeführt werden mussten (da sie sich aber reproduzieren und ihre ursprünglichen Lebensräume wiederbesiedeln, kann man mittlerweile durchaus wieder von einer heimischen Tierart sprechen). Wie viele davon aus Kanada stammten, ist vermutlich nicht so leicht zu eruieren.

Ich finde vor allem Deine 180-Grad-Wendung erstaunlich. Zunächst findest Du es "geil", wenn Du einen Biber beobachtest, und plötzlich ist er dann ein nahezu kormoranesker Schädling. Und hinter allem stecken natürlich wieder die Grünen.
<°))))))><
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Kaindlau » 22.09.2010, 22:50

Techtrancer hat geschrieben:hab ne interessante info!

bei denn bibern die in den letzten jahren vermehrt auftreten handelt es sich um keine einheimischen, sondern um kanadische biber die von ein par grün grünen vollvasn ausgesetzt wurden

nun werden diese kanadischen biber bald zu einem problem werden, da sie sich rasant vermehren, da ihnen der natürliche feind fehlt und die jäger sollen nun für den dadurch verursachten wildschaden finaziell aufkommen


Sehr geehrter Hr.Techtrancer

Ich bitte dich deine Einstellung zu den Kormoranen, Bibern, der Rechtschreibung und den Grünen zu überdenken.
Ansonsten sehe ich mich gezwungen an dir die Funktion "ignoriertes Mitglied" als erstes auszuprobieren. :mrgreen:
Den dein "gefährliches Halbwissen" ruft bei mir Reaktionen hervor die Allgemein als "mir geht das geimpfte auf" bekannt sind, einhergehend mit einem für mich gefährlichen Anschwellen der Halsschlagader. :wink:

Petri aus Enns
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(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Techtrancer » 22.09.2010, 23:09

An meiner Einstellung gegenüber Kormoranen wird sich garantiert nichts ändern!
Die gehören dezimiert wo es nur geht!
Bei den Bibern......schauen wir mal was kommt, aber da trifft es uns Angler ja auch fast gar nicht sondern mehr leut die nen regulierten Fluß als Idelazustand sehen ;)
Nen Angler erfreut es ja, wenn ein Fluß nicht reguliert ist :D
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon Lupus » 23.09.2010, 06:34

Hallo!

Ich bin ja bemüht, Zusammenhänge zu verstehen und so es möglich ist, etwas Hintergrundwissen zu verwenden. Allerdings ist dann immer die Gefahr, dass die Stellungnahme zu kopflastig aus der Sicht des Fischers wird.
Deshalb kann ich nur ganz vorsichtig versuchen, zum Thema Biber etwas zu formulieren.

[Vielleicht gelingt es mir dabei sogar das kleine Kunststück, was einer der Vorschreiber nicht schafft….., nämlich unbestimmte Artikel in voller Weise auszuschreiben (einen statt ´nen, eine statt ´ne…..)……, jedoch….ich schweife ab…]

Kann es sein, dass die Wiederbesiedlung von seit Generationen ausgestorbenen Tieren manchmal doch nicht ganz unproblematisch ist, wenn sich die Gegebenheiten seitdem stark verändert haben?
Die ersten ganz zaghaften Spuren von Bibern sah ich irgendwann Mitte oder Ende der 80er Jahre bei der Mühlleitner Furt (Kühwörther Wasser-Untere Lobau) und zwar, nachdem ich in der Zeitung gelesen hatte, dass versuchsweise einige Biber-Päärchen in der unteren Lobau ausgesetzt wurden.
Meine Freude war groß, als ich einen kleinen, zugespitzt angeknabberten Baum sah. Solchen Anblick kannte ich bislang nur aus Naturfilmen.
Nur hat sich die Population sehr, sehr stark ausgebreitet und da jedes Tier oder jede Familie seinen/ihren eigenen Platz braucht, haben sich die Biber immer mehr in besiedelte Gebiete gewagt.
Einen Biber zu beobachten ist heute keine Schwierigkeit mehr. Sie haben auch strapazierte Naherholungsgebiete zu beherrschen gelernt, wo tagtäglich hunderte Badegäste und massenhaft freilaufende Hunde die Vorherrschaft haben.
Kann es sein, dass in einer intakten Landschaft wie Kernzonen des Nationalparkes unterhalb von Wien sich jene Tiere konstant behaupten konnten, die „am stärksten“ sind, und die schwächere, ungeliebte Konkurrenz muss hingegen in weniger ideale und stark vom Menschen frequentierte Gebiete ausweichen?
Wenn ich mir nämlich an einer Schottergrube im 22. Bezirk das Treiben der Biber ansehe, so scheint es eher der Mut der Verzweiflung zu sein, der sie dazu treibt, fast gnadenlos alles, was in die Luft ragt und Äste und Blätter hat, niederzustrecken? Oder entlang des Treppelweges an der Donau? Bäume, die nicht härteste Blessuren aufweisen, sind dort schon eine Seltenheit.
Ein kleines Stück Wald an jener Schottergrube (früher war das die einzige Zone, wo im Sommer etwas Schatten war und man …. von Wildbadenden verschont, ein wenig fischen konnte) ist jetzt ein Baumfriedhof. Es ist faszinierend und bestürzend zugleich, zu sehen, mit welcher panikartigen Energie hier fast alle Bäume niedergestreckt wurden, und zwar nicht nur im unmittelbaren Uferbereich, sondern auch weiter hinein in das Festland.
Wenn man jetzt an einem der wenigen verbliebenen und recht unattraktiven Plätzen versucht, zu fischen (diese „Plätze“ wurden von den Badegästen und Hunde-Steckerlwerfern, die täglich dort sind errichtet, und zwar interessanterweise trotz Nationalpark in harter, dauerhafter Verbauung, dass es schon fast professionell aussieht), dann kreuzen in den einzigen stillen Morgenstunden zahlreiche ausgewachsene Biber das „Revier“ und irgendwann hört man an einer sowieso nicht mehr befischbaren weil verwüsteten Stelle ein Knabbern, und plötztlich macht es „krawumm“ und der nächste Baum ist niedergestreckt.
Ich hoffe, meine Darstellung ist nicht zu subjektiv (klar… ein Fischer, der ärgert sich nur, dass er keine Plätze mehr hat, wo er fischen kann). Aber es kommt mir wirklich so vor, dass die unkontrolliert starke Population nicht einmal die Biber glücklich macht, denn es dürften eher Kämpfe um Reviervorherrschaften mit den damit verbundenen Verdrängungen sein, die seit einigen Jahren den Biber so auffällig erscheinen lassen.
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Re: Biber @ Donaukanal !

Beitragvon ubik » 23.09.2010, 07:03

Techtrancer hat geschrieben:hab ne interessante info!

bei denn bibern die in den letzten jahren vermehrt auftreten handelt es sich um keine einheimischen, sondern um kanadische biber die von ein par grün grünen vollvasn ausgesetzt wurden

nun werden diese kanadischen biber bald zu einem problem werden, da sie sich rasant vermehren, da ihnen der natürliche feind fehlt und die jäger sollen nun für den dadurch verursachten wildschaden finaziell aufkommen


Ich glaube es war sogar die Glawischnig persönlich.
Bitte lieber Techie, lass den armen Biber am Marchfeldkanal in Ruhe.. :D

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