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Beißfaule Karpfen bei 28°C Wassertemperatur + Krebsplage

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Beißfaule Karpfen bei 28°C Wassertemperatur + Krebsplage

Beitragvon Karpfenrudi » 29.07.2006, 20:15

Hallo, Ihr schwitzenden Karpfenfreunde!

Mich würden eure Erfahrungen mit beißfaulen Karpfen bei hohen Wassertemperaturen - Teich hat derzeit 28 - 29°C - interessieren.

Um welche Tageszeit und an welchen Stellen gehen bei solchen Temperaturen die Karpfen gerne an welche Köder?

Noch eines: In dem Teich wimmelt es von Krebsen mit Körperlängen bis zu 15 cm und Scherenspannweiten bis zu 28 cm, die jeden Köder innerhalb kurzer Zeit zerlegen, auch Boilies!
Frolic verschwindet spätestens nach 10 - 15 Minuten und die Krebse ziehen problemlos 85 g schwere Bleie der Selbsthakmontage am Boden hin und her.

Abkühlung und heiße Fänge wünscht
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Beitragvon Schligi » 29.07.2006, 20:44

Ich gehe bei solcher Hitze entweder ziemlich früh oder am späten nachmittag.Köder ist bei mir meistens Mais und Maden.
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Beitragvon Barsch89 » 29.07.2006, 21:04

Schau mal ob die Karpfen bei dir an der Oberfläche stehen (tun sie im Sommer meistens). Nähere Infos zur Oberflächenfischerei hier.
The two best times to fish is when it's rainin' and when it ain't.
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Beitragvon Roland » 30.07.2006, 05:54

Bei diesen extrem hohem Wassertemeraturen wird es extrem schwer einen Carp zum Landgang zu überreden denn bei diesen Temp. stellen sie normal die Nahrungsaufnahme ein bzw, wird sie extrem zurückgeschraubt!
War gestern auch wieder am Wasser! 3 Leute 6 Ruten 1 Carp!
Also viel Glück!
Um den Krebsen Herr zu werden probier man mit etwas auftrieb deinen Köder knapp über grund anzubieten!
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Beitragvon Lupus » 30.07.2006, 06:29

Ich würde auch sagen, eher über dem Grund anbieten.
Selber konnte ich übrigens an meinem Gewässer von beissfaul nichts bemerken. War letzte Woche und gestern jeweils 2 Stunden am Abend Karpfenfischen mit Mais an der Scharkante, und die Fische "springen" einem fast in den Kescher :lol: . Normalerweise ging ich immer ganz zeitig in der Früh, wo praktisch Fanggarantie ist, aber bei diesen Aktionen am früheren Abend kann ich mir die Aufsteherei am Wochenende angenehmerweise sparen :wink:
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Beitragvon Captain » 30.07.2006, 06:34

Servus Karpfenrudi ,

Sommerzeit = Nachtfischzeit ! Die Carps fressen hauptsächlich wenn die Sonne nicht mehr auf das Wasser brennt . Also raus mit Zelt und Liege an die frische Luft :D . Falls du nicht Nachtfischen darfst , nutzte die frühen Morgen bzw. späten Abendstunden .

Gegen Krebse helfen spezielle " Boiliekäfige " von SOLAR , oder krebssichere Netze von STARBAITS , keine Angst , die Carps beissen trotz der Ummantelung . Falls dir die Krebse das Haar kappen , verwende einfach ein dünnes Stahlvorfach als Haarmaterial ,

L G , Captain
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Beitragvon Rob » 30.07.2006, 12:29

Konnte auch vor einigen Tagen einen Carp verhaften ohne anzufüttern!
Lg Robert
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Beitragvon 003Wuffi » 30.07.2006, 13:10

Hy schliesse mich den anderen an hab heute zwar keinen Karpfen erbeutet aber dafür 2 schöne Brachsen, eine bereitet meine Frau gerade zu (für sich) gefangen eine mit Maiskörndl eine mit vom Angelkollegen bekommenen Polenta. Nach 9 Uhr kein Biss mehr.
Gruss Wolfgang :D
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Beitragvon Silvio » 01.08.2006, 12:43

Servus,, es stimmt schon, dass die carps bei solchen temperaturen des wassers meistens als sonnenliebende fische träge an der oberfläche herumlungern, doch die nahrungsaufnahme bei solchen temperaturen stellen sie nicht ein!!! sie fressen schon aber im geringeren ausmaße!!! da drr karpfen ein fisch ist welcher seine körpertemperatur der des wassers anpasst und die optimalen fresstemperaturen bei ca. zw. 18°-24° liegen!
wenn ein wasser wie du es beschreibst auf seine fast 30° kommt dann ist es ein zeichen für eine kleine wasserfläche die sich sehr schnell aufheitzt und einen geringen sauerstoffanteil besitzt.die kleinstlebewesen welche beim karpfen am speißeplan ganz oben stehen pflanzen sich bei solchen verhältnissen am besten fort, da sie die wärme benötigen und somit gibt es ein größeres nahrungspotenzial für unsere zielfische!! wenn sie nahrung aufnehmen, müssen sie sie nicht wirklich suchen, da eben bei solchen temperaturen gewaltig viel nahrung vorhanden ist!! deswegen kommt es euch vor dass weniger gefangen wird!! stimmt aber nicht!!

=> hitze bedeutet weniger fischer an euren gewässern und weniger futter das von den besagten ins wasser fällt und die carps irritieren könnte und sie irgendwie kalt lässt! folge bei solchen temperaturen den fischen in die tieferen regionen des gewässers welche niedrigere optimale temeraturen zur nahrungsaufnahme besitzen!! biete dort kleinste und unauffälligste freebaits, wie zb: leinsaamen, mais, hanf....., an und lege über dem teppich deinen hookbait ab!!
die besten voraussetzungen wären natürlich auch noch ein regen welcher dem wasser wieder eine sauerstoffzufuhr verpasst und für abkühlung sorgt.

nicht nur glauben die fische fressen nicht, werdet auf die externen natürlichen faktoren aufmerksamer!!
ein beispiel zum vergleich habe ich noch: "du verlierst bei großer hitze auch sehr viel energie und nimmst sie durch nahrung und getränke weider zu dir, ebenso geht es unseren beschuppten freunden"

na dann meine freunde, hot days are not bad days

lg SILVIO
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Beitragvon Lupus » 01.08.2006, 12:52

An der Theorie von Silvio ist etwas dran , denn ich befische unter anderem eine Schottergrube, wo im Hochsommer die Fische am besten in tieferem Wasser von 3-4m beissen. Und wie er sagt, hauptsächlich mit Mais, als Anfütterungsmittel und Hakenköder (äh, sorry: freebait und hookbait muss ich jetzt sagen, damit es alle verstehen? :oops: ).
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Beitragvon El Carpo » 01.08.2006, 13:04

Dort wo das Wasser etwas tiefer ist erwärmt es sich nicht so schnell/stark... kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff aufnehmen... daher werden diese Stellen wenn die Temperaturen hoch sind auch eher von den Karpfen bevorzugt. In meinem Gewässer ist es so das wie schon geschrieben an den tieferen Stellen besser gefangen wird. Bzw. an den Kanten wo es dann tiefer abfällt.
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Beitragvon Silvio » 01.08.2006, 13:17

es ist aber auch so, dass wenn ein starker wind, der das oberflächenwasser abkühlt speziell in eine bucht mit flachwasserzonen mit einer tiefe von ca. bis einen meter weht, das wasser in den oberen schichten mit sauerstoff anreicher und die carps der oberflächenströmung folgen und dann in den flachwasserzonen ihre nahrung aufnehmen, da dort dann die nahrung im schlamm oder schotter aufgewühlt wird!!

bei regen ist es auch empfehlenswert, uferzonen anzufischen, da dort die erde der zum wasser abfallenden landstriche ins wasser geschwemmt wird! diese erde enthält sehr sehr viele nährstoffe!! diese massen verursachen große mit guter nahrung versetzte wirbel im wasser direkt an den ufern!

lg SILVIO

und "no wind no carp"
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Beitragvon El Carpo » 01.08.2006, 13:30

so ists... Wind usw. ist aber eher in großen Seen interessant.

In einem kleinen See ist die Auswirkung nicht sooo groß.
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Beitragvon Karpfinger » 01.08.2006, 15:25

ich kann mich auch nicht beschweren, ich war von samstag bis sonntag mit einem kumpel auf carps aus die luft heiss und schwül und wir konnten dennoch 10 prächtige carps landen welche sogar sehr gute kämpfer waren. wobei das wasser (gemessen in den randzonen) um die 28 grad hatte. gefangen wurde das meiste im freiwasser. angefüttert wurde mit mais und gefischt mit boilies und mais. wassertiefe des sees fast durchgehend von 2,5 - 3 meter.
gegenüber von uns fischten zwei typen die unmengen an boilies fütterten (sogar mit ferngesteuertem boot), gefangen haben sie aber in den 24h an denen wir am wasser waren fast nichts 1 carp und 1 ausschlitzer.
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Beitragvon El Carpo » 01.08.2006, 15:41

Man muß angeln wo die Fische sind ! Sonst nützt einem der ganze "Schnick Schnack" auch nix :lol: :lol: :lol:
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