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Bebleiung beim Blinken / Wobblen usw.

Zander,Hecht,Wels,Barsch&Co

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Beitragvon Lupus » 28.04.2006, 05:33

Captain hat geschrieben:
Ich selbst habe, so wie Lupus, den ÖFG Ausstand einige Jahre befischt ( Revier Kronau ), nur so als Tip, dort sind viele Welse vorhanden. Gerade die fängt man auch in der Perschling, also auch eine Überlegung wert, einen netten Wels an der Spinnrute :wink:


Captain und prefix kennen sich in der Gegend gut aus, das merkt man. Die Vermutung, dass ich den ÖFG-Ausstand damals befischt hatte, ist naheliegend. Aber es war das Revier genau oberhalb von Kronau, und somit unterhalb von Zwentendorf, also dazwischen. Es gehörte der Gutsverwaltung "Vass". Der alte Graf Vass, ich kannte ihn noch gut ist dann 1983 gestorben und die Nachkommen hatten sich noch einige Jahre "durchgewurschtelt", bis es zum endgültigen Aus kam und alles versteigert wurde. Das Auwaldareal, welches zur Gutsverwaltung gehörte, hatte zwei Gewässer. Den hauptsächlich von mir befischten großen Ausstand, der an der Untergrenze von einer Forststraße überquert wird, stromab ist das Revier Kronau- und zunächst noch den "Silbersee" (nicht zu verwechseln mit dem Silbersee in Kritzendorf), der aber nur zur Hälfte dazu gehörte, die andere Hälfte gehörte der Donauchemie und wurde schon 1975 gänzlich an die Donauchemie veräußert.
Ich hatte dort von 1971-1981 gefischt, traumhaft, einfach traumhaft-wahrscheinlich das beste Wasser was ich jemals befischt hatte.
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Beitragvon Prefix » 28.04.2006, 06:32

war es der blaue bereich auf der karte?

mein revier ist durch die 2 roten striche begrenzt - südufer!
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Beitragvon Lupus » 28.04.2006, 06:47

@prefix: Genau das!!!! Zu dem Fischereirecht, wo ich angeln durfte, gehörte die stromabwärts gerichtete Hälfte des "Silbersee´s ", den Du eingekastelt hast.
Aber das "wirkliche Wasser meiner Träume" war das "Geschirrwasser", welches ja auf der Karte eingezeichnet ist. Nachdem die ihre Silberseehälfte an die Donauchemie verkauft hatten, die ja schon die andere Hälfte gehabt hatte, blieb nur das Geschirrwasser, welches eh den hundertmal besseren Fischbestand hatte. Mein Gott, dort am Südufer, wo es beginnt schmäler zu werden, hatte ich damals eine wahre Räuberhöhle entdeckt, d i e Hechte und Zander die ich dort fing, möchte ich mal auf einem Haufen sehen. Und Karpfen, Karpfen. ....
Und wollte man Köderfische fangen, war es gar nicht so leicht, die gewünschte Größe zu erwischen, die Rotaugen/Rotfedern waren oft so um die 30cm lang.
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Beitragvon Lupus » 28.04.2006, 06:52

Nachtrag: Die Perschling floß damals nicht so gerade in die Donau (das wurde wohl erst beim Kraftwerksbau umreguliert), sondern machte bei Pischelsdorf ein Knie und floß dann gleich hinter dem Ort Langeschönbichl weiter als Aussengrenze zum Auwald, bis sie bei Kronau in einen Donauarm mündete. Ich fuhr also von Langenrohr damals immer Richtung Langenschönbichl (auf der Strecke lag links ein großer Baggersee, der auch angeblich gut sein sollte), dann durch Langenschönbichl durch und bevor der Pfeil "Pischelsdorf" kam am Ortsende, ging es rechts runter , über die (damals dort fließende) Perschling drüber und gleich war man am "Geschirrwasser".
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Beitragvon Prefix » 28.04.2006, 15:23

das geschirrwasser gehört meines wissens jetzt in das revier kronau - da kostet die jahreskarte so ca. 1100 euro oder so (wie bei altenwörth - einfluss mühlkamp und traisen - auch sauteuer und nur ein paar lizenzen übrig - da muss man sich jahrelang anstellen, wenn es einem das geld wert ist - leider).
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Beitragvon Captain » 28.04.2006, 15:39

Servus Prefix,

gute Idee mit der Landkarte, bei dem Revierende stromauf ist der " Eisteich " und ein Stück oberhalb " mein " Fuchsbodenteich zu sehen ( L -förmig ), also sind wir quasi Nachbarn,

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Beitragvon Prefix » 28.04.2006, 15:58

hehe, ich bin mitglied im freizeitzentrum altenwörth (neben dem kraftwerk) und lauf ca. 3 - 4 mal die woche dort im bereich fuchsbodenteich! wenn ich dich seh, dann bleib ich mal auf einen plausch stehen (oder beim herbert) :)

leider glaub ich fast, dass ich dieses wochenende keinen ansitz machen werde - das wetter hm
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Beitragvon Lupus » 28.04.2006, 18:02

Um wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, wo ich Dir einige Tipps zum Spinnfischen nach der Hechtenschonzeit gegeben habe, erlaube ich Dir, meinen kleinen Bericht vom Vorjahr zur Lektüre zu geben:
http://www.angelforum.at/forum/ftopic1572.html
Dort habe ich genau das, was ich mit ufernahem absuchen meinte, praktiziert.
Du siehst auf dem einen Bild auch den von mir verwendeten Blinker. Der ist sehr dünnblechig und demzufolge leicht. Weit lässt er sich gar nicht werfen, aber hatte sich für ufernahe Hechte als hervorragend herausgestellt.
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Beitragvon Captain » 28.04.2006, 20:16

Servus,

na ja, in Prefix`s Revier hat die Donau eine beachtliche Strömung, ob dort Hechte vorkommen ? Die Perschlingmündung ist wohl auch kein Hechthammer, da würde ich auf Zielfisch Zander umschwenken. Also mehr so die Gufi Abteilung wäre angesagt.....,

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Beitragvon Lupus » 29.04.2006, 14:46

Dann ist alles klar. Ich dachte er hätte auch einen Ausstand oder so etwas. Naja, bei Zander muss er dann noch bis 1.6. warten.
Weil wir grad´virtuell "in der Gegend sind" :lol: . Meinen ersten erblinkerten Hecht hatte ich auch im Geschirrwasser gefangen. Das war am 1.5. 1974 (!). Ich hatte so gefischt wie heute eigentlich auch noch, mit normalen nicht zu tief spinnenden Blinkern und landete auf 2 Würfe je einen 2-Kilohecht und freute mich damals als 14-jähriger wie ein Schneekönig. Meinen ersten Hecht im Geschirrwasser hatte ich 1972 mit der damals üblichen Steinzeitmethode (lebender Köfi gefädelt mit Blitzdoppelhaken, mit Korkschwimmer und 5 kleinen Piloten oberhalb - damals war Schnurfett noch nicht so bekannt), gefangen.
Mich schüttelts heute bei der Methode, aber offensichtlich war ich schon damals als halbes Kind dessen bald leid, sonst hätte ich nicht schon 2 Jahre später mit dem Spinnfischen angefangen :lol:
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