von hecht66 » 26.10.2007, 08:14
Hallo Werner,
zum Barben fischen in der Mur hätte ich da so ein paar Infos. Habe bei Mellach unter dem Stau in der Strömung gefischt -also nicht in Gralla, ist aber so ähnlich dort.
Es ist zwar schon ein paar Jahre her aber mein System sollte noch immer funktionieren. Als erstes würde ich als Standort für Barben die Starke Strömung aussuchen bzw. ist die Mur in diesem Bereich sehr gerade und hat eine starke Strömung. Hier eignet sich vor allem ein Platz mit überhängenden Bäumen oder Sträuchern oder der Einflauf eines Baches oder Kanal (Kanal ist immer gut - Barben fressen wirklich alles).
Nun kommt das System:
Eine Rute in der Länge von ca. 3,6-4,0m. Ist bei der Mur eigentlich kein Problem. Die Rute sollte eine mittlere Stärke haben und ganz wichtig eine sensible Spitze. Schnur- 0,25-0,30 mm ! Ich habs sogar drunter probiert und bezahlt!! Ein leichtes Grundblei vielleicht so 10 Gramm (Olive) und 30 cm Vorfach. Mittlere Hakengröße. Die Stelle wo du fischt mit Mais und Maden anfüttern -Strömung beachten und etwas oberhalb anfüttern. Und dan geht es los - mit ein paar Maden oder einem Maiskorn. Den Köder einfach mit der Strömung ein paar Meter abtreiben lassenund stoppen. 1-2 Minuten warten und auf die Rute dabei halten und auf einen Biss warten. Daher die sensible Rute, denn du musst den Biss spüren oder an der Spitze sehen, auch das halten der Schnur geht. Die Länge der Rute benötigst du damit du weiter in die Strömung rauskommst. Nach 1-2 Minuten den Köder um ca. einen halben Meter abtreiben lassen und so weiter. Es ist ein sehr aktives Fischen und wird dir super Erfolge bringen, da nicht nur Barben sondern auch Karpfen, Äschen und Forellen so zu überlisten sind. In der Mur gibt es ja "Riesen". Gegen meine größte Barbe hatte ich keine Chance -die ging die sehr starke Strömung hoch und ich brachte sie nicht zurück. 10 Minuten Drill und der Haken schlitzte aus.
Also Petri und viel Spass, ich hoffe es gibt noch immer genug riesige Barben in der Mur.
Thomas