Bei einer richtig abgestimmten Spinnrute ist die Grifflänge mit der Länge des Unterarmes begrenzt. Sonst kann man nicht richtig "zupfen" damit, weil man sich sonst mit dem überstehenden Griffteil immer in den Bauch haut.
Ich habe viele handgemachte Ruten und gebe dabei immer die Länge meines Unterarmes an, damit diese dann genau auf mich abgestimmt wird. Nona, sonst brauche ich sie ja eh nicht per Hand fertigen lassen.
Der lange vordere Teil des Blanks und das kurze Griffstück sollten im Idealfall das gleiche Gewicht haben, dann ist die Rute richtig ausgewogen.
Die Hersteller der Rollen fertigen diese fast immer so, dass sie ausgewogen sind, also kein Drehmoment auf den Rollenfuss und damit auch nicht auf den Blank ausüben. Wenn man eine Rolle beim Rollenfuss greift, dann merkt man, dass diese automatisch fast waagrecht hängt. Dabei ist es egal ob es sich um eine Rolle mit Frontbremse, Heckbremse oder um eine Freilaufrolle handelt.






