von Polsi » 27.04.2010, 17:41
Also, einigem, was hier geschrieben wird, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Biegsame Ruten haben nichts mit den Hakeigenschaften eines Rigs zu tun. Selbst mit einem "steifen Prügel" sollte man einen Karpfen, der richtig gehakt ist, mit ein wenig Feingefühl nicht verlieren. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man mit steifen Ruten im Uferbereich und vielleicht noch mit geflochtener Schnur angelt, dann ist der Verlust vorprogrammiert. Denke aber nicht, dass es sich dabei um das Problem von Grazkarpfen handelt.
Auch das mit dem 100 Gramm Gewicht stimmt nicht. Ich fische meine 2,75er Ruten beim Werfen immer mit 80-Gramm-Bleien, teilweise mit 60 Gramm, und bei mir hängen mittlerweile 95 % der Fische super.
Grazkarpfen, ich bin fast schon davon überzeugt, dass eine veränderte Riglänge mehr Fische bringen wird. Außerdem unbedingt nachschauen, ob die Haken wirklich scharf sind. Viele geben sich damit zufrieden, wenn der Haken am Fingernagel eine Kratzspur hinterlässt, bei mir wandert er dann schon die Mülltonne. Der Haken muss am Fingernagel "picken", auch wenn man ihn nur leicht berührt.
Grazkarpfen, kannst du ein Foto deines Rigs mitsamt Köder reinstellen?