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"aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

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"aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon grazkarpfen » 25.04.2010, 17:43

grüß euch!

ich hab seit einiger zeit das problem, dass ich, meiner meinung nach, extrem viele aussteiger beim karpfenfischen habe.

meistens siehts so aus: schöner biss(run)-> anschlag-> drill-> und irgendwann ist dann einfach "aus", und ich hol nur mehr die leere montage ein.

nun meine frage: woran liegt das!?
ich angle meistens mit 2 pellets am haar. verwendet ihr beim pellet und boiliefischen die gleichen haken?

im anhang sind noch 2 fotos von meinem rig.

thx

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Beitragvon Gschitz » 26.04.2010, 07:48

Ich hatte das gleiche Problem beim Pellts- fischen.

Eine Verbesserung brachte ein Bleischrot ca. 5cm hinter dem Haken und die Fixierung vom Haar im Hakenbogen. In irgend einem Bericht vom Polsinger ist so ein Rig abgebildet.

lg
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon rob gone fishing » 26.04.2010, 09:22

du musst auch aufpassen, das dir der haarabstand zum hakenschenkel nicht zu groß wird.
sieht auf deinem foto fast so aus.dadurch hängen die karpfen ganz vorne auf der lippe und reissen dann beim drill aus.
ist mir auch schon so gegangen.neues haar gebunden, eine weichere rute verwendet und alles war gut.
lg rob
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Polsi » 26.04.2010, 11:31

@Grazkarpfen:

Dein Rig sieht eigentlich gut aus, der Haarabstand passt meiner Meinung nach super. Ich würde auf jeden Fall das Rig um 5 cm verlängern. Wenn das Rig zu kurz ist, saugt der Fisch den Köder ein, richtet sich auf und hakt sich dann zu weit vorne in der Unterlippe, worauf er einfach ausschlitzt. Wenn du das Vorfach etwas verlängerst, kann der Karpfen das Rig tiefer einsaugen uns müsste dann eigentlich perfekt hängen.
Das Haar würde ich eher nicht verkürzen, denn dann läufst du Gefahr, dass der Haken nicht mehr richtig arbeiten kann.

Auf welchem Untergrund fischt du denn und wie lang sind deine Rigs?
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Redmire Pool » 26.04.2010, 13:09

Anhand dieses Fotos trau ich mir nicht 100% sagen was falsch ist...

Der Abstand Köder / Hakenbogen schaut mir aber gut aus!

Kannst du die Aussteiger in % beziffern? Ein kleines Beispiel: Fische seit etwas über einem Jahr das KD - Rig und voriges Jahr pickten alle Fische. Bei einer Session heuer 2 Aussteiger hintereinander auf diesem Rig - vielleicht hängen die nächsten 50 Fische wieder einwandfrei?
Grundsätzlich habe ich bei Pellets nicht dieses 100% sichere Gefühl, wie bei der Kugel - Das Pellet wird ja relativ schnell weich und Weißfische können dem Pellet auch zusetzen... :?:
Von Fox gibt es ja dieses Mash in dem du das Pellet ein wenig schützen kannst.

Einfach ein bisschen probieren - Riglänge/vielleicht auch Haarlänge/ ist der Haken immer absolut 100% scharf usw. usf.
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon grazkarpfen » 27.04.2010, 08:55

@ redmire:

aussteiger beim pelletfischen um die 50% :!:

bei niedriger wassertemperatur ist das mit dem "weich werden" bzw auflösen nicht so schlimm, eher im sommer! außerdem lege ich die pellets schon tage davor in fischöl ein, was die wasserlöslichkeit weiter vermindert und auch die lockwirkung erhöht!

gibt es irgendein größenverhältnis zwischen ködergröße und haarlänge?
verwendest du bei größeren ködern größere haken?

riglänge beträgt bei mir ca 17cm bis zur hakenöse.

@ polsi:

untergrund ist eher hart und steinig, zwischendurch vielleicht ein bisschen weicher. krautig! (alte schottergrube)
riglänge oben^^
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Redmire Pool » 27.04.2010, 09:36

Hi, die Haken größe ist ein eigenes Thema und da änderte ich selbst meine Meinung in den letzten Jahren.

Momentan fische ich mit recht kleinen Haken, als Beispiele:

20mm Ködergröße Hakengröße 6-8
25-30mm Ködergröße --"-- 4

Kann es sein, dass am Tag der vielen Aussteiger Kleinkarpfen unterwegs waren? Beobachte es weiterhin, eine Aussteigerquote von 50% auf nicht nur ein Fischen bezogen, ist sehr schlecht.
Wenn du dir 100% sicher bist, dass der Untergrund hart ist, dann würde ich das Rig eher kürzen. Zwischen 15-20cm Riglänge ist sehr gängig. Auf hartem Grund fische ich eher kürzer.

Eine Möglichkeit wäre auch die Ronny de Groote Methode, der gibt mittig auf das Vorfach ein rund 10Gramm schweres Olivblei - da tut sich der Göbe schwer es wieder los zu werden.
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Anonymer Thomas » 27.04.2010, 09:53

also da du sagst "anschlag" ich denk das is scho mal der 1 schritt in die falsche richtung, denn bei da selbsthakmontage brauchst ned heften, da ist nur die gefahr eines aussteigers noch größer meiner erfahrung nach.
ich bin ned so da ur karpfenspezi aber meiner erfahrung nach sitzen sie sehr gut am haken wenn man über die öse einen schrumpfschlauch mit einem knick drin macht. und das haar vom schenkel zum köder etwa 1 cm lang ist.
Er hat sich gestreubt und gewehrt, aber schliesslich hatte ich ihn doch am Haken. Das war vielleicht ein Teufelswurm! Ich hätte schwören können dass ich damit was fange --- Hal aus Malcolm mittendrin ---
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Zanderheli » 27.04.2010, 10:17

Das Rig schaut gut aus. Das Blei sollte mind. 100 Gr haben.
Der Haken kann leicht zu dünn sein, dann schlitzt er viel leichter! Verwende Hayabusa oder Owner Haken.
Verwende biegsamerer Ruten, oft liegt es an einer bockigen Rute wenn viele Fische aussteigen.

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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon grazkarpfen » 27.04.2010, 15:04

@ heli: 100gr+ bleie funzen bei mir eher nicht da ich 2,5lbs ruten habe, sind aber relativ "weich".
ich glaube aber auch nicht dass es daran liegt, außerdem passierts ja erst meistens mitten im drill dass sie "aussteigen".

@ redmire: bin mir LEIDER sicher dass da einige große dabei warn...

mittlerweile glaube ich, auf die ursache des problems gekommen zu sein:

ich montiere das untere pellet immer mit einem gummiringerl, das unter spannung steht, und das obere pellet hält.
beim wurf bwz beim auflösen im wasser passierts dann dass das gummiringerl aus dem unteren pellet rutscht, somit keine spannung mehr vorhanden ist und das obere pellet zum hakenbogen verschiebt bis dieses dort ansteht.

glaubt ihr dass dies der grund des problems ist, wenn meine theorie stimmt?
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Zanderheli » 27.04.2010, 16:21

ich habe deine pellettsmontage leider noch nicht begriffen, wenn es aber so ist daß ein pellet beim Haken ansteht dann kann es sein das alle Fische nur flach gehakt werden und dann ausschlitzen. Denk nach ob die Ausschlitzer dann waren wenn die Montage schon lange gelegen hat und umgekehrt.

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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Polsi » 27.04.2010, 17:41

Also, einigem, was hier geschrieben wird, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Biegsame Ruten haben nichts mit den Hakeigenschaften eines Rigs zu tun. Selbst mit einem "steifen Prügel" sollte man einen Karpfen, der richtig gehakt ist, mit ein wenig Feingefühl nicht verlieren. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man mit steifen Ruten im Uferbereich und vielleicht noch mit geflochtener Schnur angelt, dann ist der Verlust vorprogrammiert. Denke aber nicht, dass es sich dabei um das Problem von Grazkarpfen handelt.
Auch das mit dem 100 Gramm Gewicht stimmt nicht. Ich fische meine 2,75er Ruten beim Werfen immer mit 80-Gramm-Bleien, teilweise mit 60 Gramm, und bei mir hängen mittlerweile 95 % der Fische super.

Grazkarpfen, ich bin fast schon davon überzeugt, dass eine veränderte Riglänge mehr Fische bringen wird. Außerdem unbedingt nachschauen, ob die Haken wirklich scharf sind. Viele geben sich damit zufrieden, wenn der Haken am Fingernagel eine Kratzspur hinterlässt, bei mir wandert er dann schon die Mülltonne. Der Haken muss am Fingernagel "picken", auch wenn man ihn nur leicht berührt.

Grazkarpfen, kannst du ein Foto deines Rigs mitsamt Köder reinstellen?
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon grazkarpfen » 27.04.2010, 18:30

kann mir nicht vorstellen dass es an der hakenschärfe liegt.
wie genau machst du denn diesen test?

am ersten bild sieht man jetzt wies nicht sein sollte, mit "durchgerutschtem" gummiringerl,
am zweiten die montage im eigentlich vorgesehenen zustand.

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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Polsi » 27.04.2010, 18:44

Grazkarpfen, die Haarlänge ist meiner Meinung nach viel zu kurz, auch am zweiten Bild. So kann sich der Haken nie richtig drehen! Du brauchst mehr Abstand zwischen Köder und Haken.

Außerdem halte ich die Befestigung der beiden Pellets für nicht besonders gelungen, da ist ein Verrutschen ja Vorprogrammiert. Versuch es mit Einschlaufen und benutz dabei nur einen großen Pellet. So wie man es zB bei Frolic macht!
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Re: "aussteiger" bei selbsthakmontage- gründe!?

Beitragvon Polsi » 27.04.2010, 18:46

Hier eine Fotoanleitung, die ich einmal gemacht habe:
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