Am Freitag Abend hatten Geri und ich bschlossen am Samstag mal etwas in der Donau zu fischen. Ich als wirkliche "Donaujungfrau"
war natürlich voller Erwartungen an den darauffolgenden Tag!!! Um 10:00 Uhr haben wir noch schnell die Zelte vom Festl am Vorabend abgebaut und verstaut. Dann gings zu mir meine Ausrüstung holen, ich packte eine Karpfenrute und meine schwere Spinrute ein. Dann gings richtung FP Simmering um diese "Erdspießdonaurutenhalter" (k.A wie die genau heißen
) zu besorgen, 10 Euronen kosten die Dinger... Naja noch a Packl Maden und 2 Packl Würmer und dann waren wir auch schon am Weg zum Geri sein Klumpat holen...Nach dem alles im Auto verstaut war gings noch auf an Abstecher zum Zielpunkt (auf zwa Kornspitz mit Kalbspariser und eiskalten Gösser Natur Radler
) mit Vorräten eingedeck gings dann endlich Richtung Hainburg.Dort angekommen gleich rein in die Jet um die Tageskarten zu lösen... (1 Rute 20 Teuros kost der Schmäh, a ka Bemmerl...
Nach einer halben Stunde, PENG!!! Ein hammerharter Einschlag... Was kann das sein? Nach kurzem aber heftigem Drill in der Hauptströmung kam ein 40er Rapfen an die Oberfläche... Der Geri hätte sich fast das Gnack brochen am weg mir den Kescher zu bringen!
Diese Steine sind teilweise der Hammer!!!
Erster Rapfen und erster Donaufisch GEIEL!!!
Nach dem messen und fotoshoting gings wieder in die trübe Donau zurück.Nach 1,5 Stunden stellte ich auch aufs Ansitzangel um, da ich mir 3 mal fast beide Beine beim Steinekraxeln gebrochen hätte!!!
Ich montierte ein Stückerl Frankfurter auf einem 6er Karpfenhaken, und pfefferte auch mit einem 140 g Strömungblei an die Kante... Wie gesagt bin kein Donauspezi, ich sag mal ich glaube das ich einige Zupfer gehabt habe, aber ich habe den Freilauf immer so eingestellt, das wenn ein gescheiter Fisch anbeisst, der die Schnur leicht runter reissen hätte können.
Dann wurde es mir zu blöd und icht stellte wieder auf Spinaction um, dieses mal montierte ich einen etwa 15 cm langen Doppeltwister an mein Vorfach. Ich warf stromabwärts und faulenzte den Gummi gegen die Strömung. Nach dem 3 od. 4 Wurf, ein leichter Zupfer... Anschlag hmmm... Als ich mit etwas Wiederstand einholte kam plötzlich ein etwa 15-20 cm langer Donaubarsch an die Oberfläche, der leider von Außen durchs Maul gehakt war. Er konnte zum Glück trotzdem wieder in sein Element zurück gesetzt werden!!! (kein Foto...)
Der gute alte Geri fing dann gegen Abend noch eine kleine Brachse, dann packten wir schweisgebadet zusammen und fuhren noch nach Schwechat in die Eisbärenhöle auf an Coppa Tropica!!!
Im Großen und Ganzen ein echt geiler Tag, und Hainburg wird uns wieder sehen!!!






