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Äsche

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Äsche

Beitragvon Nixon » 15.05.2011, 08:36

Hallo!
Wollte mal als Ergänzung zum Thema BF, bisschen die Äsche ins Spiel bringen! Für mich ein gänzlich unbekannter Fisch! Wo sind ihre Standplätze in den Voralpenflüssen, auf was ist bei Fliegen und Vorfach zu achten! Wie empfindlich gegenüber Menschen (Thema Anpirschen, Waten). Erkennt man Äschen am Drillverhalten gleich usw!
Grüße
Zuletzt geändert von Nixon am 15.05.2011, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
Nixon
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Re: Äsche

Beitragvon Karlheinz21 » 15.05.2011, 08:47

Die Äsche ist für mich der schöste und interessanteste Fisch überhaupt. Fange meine hauptsächlich in der Mur mit Nymphen. (Pheasant tails, Red Tags etc Gr. 12, 14) teils mit Tungstenköpfchen um schnell runter zu kommen. Aber auch die Trockene funktioniert manchmal sehr gut( Adams, Pra Wu, Red Tag, CDC Dun und Ameisenimitationen!!). Auffällig ist, dass sich die Äsche im Gegensatz zu manchen Forellen relativ gut anpirschen lässt und oft weniger scheu ist. Bei heiklen Fischen sollte das Vorfach allerdings länger und feiner sein. Standplätze: eigentlich an allen vielversprechenden Plätzen( Rinnen, Kurve, Kehrwasser, Übergänge zw. schneller u langsamer Strömung!!, Riesel etc..)
Im Drill erkennst du eine Äsche eigentlich an den typischen, "rüttelnden" Kopfschlägen oder spätestens wenn sie springt...

beste Grüße,

Michael
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Re: Äsche

Beitragvon Lupus » 15.05.2011, 10:01

Das Wesentlichste hat Karlheinz schon gesagt.
Was die Standplätze betrifft, steht die Äsche fast immer im Freiwasser und ist wie gesagt nicht so scheu, man kann sich ihr oft recht gut nähern. Ich habe glaube ich 90% der Äschen mit der Trockenfliege gefangen. Das Wichtigste ist die Präsentation der Fliege. Hartes Aufhauen geht nicht, sie muß wie ein Löwenzahnsamen zart aufsetzen und ganz natürlich abtreiben. Direkt auf den Kopf werfen ist schlecht. Die Fliege soll ein gutes Stück ganz locker und natürlich abtreiben. Die Äsche nimmt die Fliege meistens nicht gleich unmittelbar, sondern läßt sie über sich treiben, und macht dann eine flinke Drehung und nimmt sie recht zart. Das Phänomen, warum sie nicht direkt vor dem Kopf nimmt, dürfte mit ihrem Blickfeld zusammenhängen (Birnenförmiges Auge).
Kurz nach dem Anschlag dreht sie sich häufig erst um die eigene Achse um dann sehr schnell stromab zu flüchten. Oft stellt sie sich dann in ein bestimmtes Loch und bohrt in den Grund. Man erkennt das an den eigenartigen Zitterbewegungen. Springen tut sie nicht so oft wie die Regenbogenforelle. In der Endphase des Drills kann es besonders in starker Strömung schwer werden, wenn sie durch die Äschenfahne sich querlegt und wie ein schwerer Sack hängt. Wenn man dann die Rute seitlich hält, kommt sie aus dem Gleichgewicht und läßt sich recht leicht heranziehen.
Am schwierigsten ist es, die Äsche in sehr ruhigfließenden klaren Zügen zum Steigen zu bewegen. Da geht es dann auch kaum, wenn man flußaufwärts wirft. Am besten seitlich leicht stromab.
Wo es schneller fließt, nimmt sie leichter. Vor allem in so Rieselstrecken, wo sie gerne steht.
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Re: Äsche

Beitragvon Köfi » 15.05.2011, 10:05

Nixon hat geschrieben:Hallo!
Wollte mal als Ergänzung zum Thema BF, bisschen die Äsche ins Spiel bringen! Für mich ein gänzlich unbekannter Fisch! Wo sind ihre Standplätze in den Voralpenflüssen, auf was ist bei Fliegen und Vorfach zu achten! Wie empfindlich gegenüber Menschen (Thema Anpischen, Waten). Erkennt man Äschen am Drillverhalten gleich usw!
Grüße


Bin zwar kein FliFi - Experte, geschweige Äschen - Profi, aber kann mir nicht vorstellen, dass es etwas bringen würde, wenn Du Dich anpinkelst ... soll das Glück bringen? lol.
LG Fritz
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Re: Äsche

Beitragvon Nixon » 15.05.2011, 10:17

Köfi hat geschrieben:
Nixon hat geschrieben:Hallo!
Wollte mal als Ergänzung zum Thema BF, bisschen die Äsche ins Spiel bringen! Für mich ein gänzlich unbekannter Fisch! Wo sind ihre Standplätze in den Voralpenflüssen, auf was ist bei Fliegen und Vorfach zu achten! Wie empfindlich gegenüber Menschen (Thema Anpischen, Waten). Erkennt man Äschen am Drillverhalten gleich usw!
Grüße


Bin zwar kein FliFi - Experte, geschweige Äschen - Profi, aber kann mir nicht vorstellen, dass es etwas bringen würde, wenn Du Dich anpinkelst ... soll das Glück bringen? lol.


grad selber gelesen.... :up2:
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Re: Äsche

Beitragvon Ybbs-Äsche » 15.05.2011, 18:37

Hallo!
Die Äsche ist mit Sicherheit einer der schönsten Fische die ich mit der Fliege befische.
Zum Thema kann ich einiges berichten.
Mein Revier ist die Ybbs also ein typisches Voralpengewässer.
Hier fühlt sich die Äsche wohl,lange Züge mit Riesel,viele Übergänge von tiefen Gumpen in weite Flachzonen.
Die Äsche bevorzugt solche Stellen,hier tritt sie meist in großen Äschenschulen auf.
Äschen sind keine scheuen Fische,sie wandern auch in der Laichzeit nicht weit ab.
Selbst nach einem Fang zieht die Äsche meist wieder auf ihren Standplatz.
Die beste Zeit zum Äschenfang ist das zeitige Frühjahr sowie der Herbst,aber auch im Winter können
hartgesottene Fliegenfischer noch stattliche Exemplare überlisten.
Zur Ausrüstung lässt sich folgendes festhalten.
Die Rute sollte eher eine medium fast Aktion besitzen, da dieses Gerät die wuchtigen Kopfstöße besser abfedert
als eine zu harte Rute.
Das Vorfach mit möglichst dünner Spitze (0,16-0,14)und in Fluorcarbon.
Die meisten Äschen fange ich mit der Trockenen(Red Tag, Compara Dun, Die Geniale,oder CDC Fliegen ).
Äschen befische ich nur von vorne da ihr Sichtfeld sehr eingeschränkt ist.
Das Vorfach lege ich mindestens 2-3 Meter vor dem auf das Wasser.
Die Äsche lässt meist die Fliege über sich hinwegtreiben,macht kehrt und nimmt sie dann in der Wendbewegung.
Ein kräftiger Anhieb ist nicht notwendig, da die Äsche immer zu ihrem Standplatz zurückkehrt.
Äschen brauchen nach einem Drill auch wesentlich länger als Forellen bis sie sich wieder erholt haben und in ihr Element zurückkehren können. :D
Anbei ein Bild dieser schönen Fische aus der Ybbs.
Das ist ein kleiner Auszug aus meinen Erfahrungen bezüglich Äschen,
hoffe du kannst etwas damit anfangen.
LG Ybbs-Äsche
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Re: Äsche

Beitragvon Nixon » 16.05.2011, 07:50

Ybbs-Äsche hat geschrieben:Hallo!
Die Äsche ist mit Sicherheit einer der schönsten Fische die ich mit der Fliege befische.
Zum Thema kann ich einiges berichten.
Mein Revier ist die Ybbs also ein typisches Voralpengewässer.
Hier fühlt sich die Äsche wohl,lange Züge mit Riesel,viele Übergänge von tiefen Gumpen in weite Flachzonen.
Die Äsche bevorzugt solche Stellen,hier tritt sie meist in großen Äschenschulen auf.
Äschen sind keine scheuen Fische,sie wandern auch in der Laichzeit nicht weit ab.
Selbst nach einem Fang zieht die Äsche meist wieder auf ihren Standplatz.
Die beste Zeit zum Äschenfang ist das zeitige Frühjahr sowie der Herbst,aber auch im Winter können
hartgesottene Fliegenfischer noch stattliche Exemplare überlisten.
Zur Ausrüstung lässt sich folgendes festhalten.
Die Rute sollte eher eine medium fast Aktion besitzen, da dieses Gerät die wuchtigen Kopfstöße besser abfedert
als eine zu harte Rute.
Das Vorfach mit möglichst dünner Spitze (0,16-0,14)und in Fluorcarbon.
Die meisten Äschen fange ich mit der Trockenen(Red Tag, Compara Dun, Die Geniale,oder CDC Fliegen ).
Äschen befische ich nur von vorne da ihr Sichtfeld sehr eingeschränkt ist.
Das Vorfach lege ich mindestens 2-3 Meter vor dem auf das Wasser.
Die Äsche lässt meist die Fliege über sich hinwegtreiben,macht kehrt und nimmt sie dann in der Wendbewegung.
Ein kräftiger Anhieb ist nicht notwendig, da die Äsche immer zu ihrem Standplatz zurückkehrt.
Äschen brauchen nach einem Drill auch wesentlich länger als Forellen bis sie sich wieder erholt haben und in ihr Element zurückkehren können. :D
Anbei ein Bild dieser schönen Fische aus der Ybbs.
Das ist ein kleiner Auszug aus meinen Erfahrungen bezüglich Äschen,
hoffe du kannst etwas damit anfangen.
LG Ybbs-Äsche



danke für die ausführliche antwort!
Nixon
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