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Anker?

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Anker?

Beitragvon Polsi » 02.03.2008, 21:28

Hallo!

Um mein Boot fest verankern zu können, bräuchte ich vorne und hinten einen Anker. Derzeit verwende ich eine massive Stahlplatte von sicher 15-20 kg. Diese ist aber sehr unhandlich, und wenn sie einmal unten ist, wieder sehr schwer heraufzuholen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das beim Spinnfischen nicht gerade praktisch ist, wenn man an verdächtigen Stellen ankern will, damit man nicht vorbeitreibt.

Was ich von euch gerne hören würde, wären Vorschläge, was ich noch so als Anker benutzen könnte, das schwer genug wäre, und wo ich das herkriege. Hat jemand von euch eine Idee?
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Re: Anker?

Beitragvon Waller-Karpfen-LUCKY » 02.03.2008, 22:58

Sers Polsi! 8)

Da gibts ne billig Variante :arrow: einfach einen Kanister der gewünschten Grösse mit Sand oder Kieselsteine gefüllt und mit einen Seil befestigt!
So funzt es eigentlich super am Wallersee! :wink:


*mfg* Wallerkarpfen-LUCKY 8)
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Re: Anker?

Beitragvon Polsi » 02.03.2008, 23:53

@Lucky: super, danke, gute Idee!
Hätte ich selber draufkommen müssen!
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Re: Anker?

Beitragvon hecht1401 » 03.03.2008, 14:19

Noch ein ganz billiger und "ökologischer" Anker: Nimm einfach eine Baumwolltragtasche, Steine hinein, Knoten gmacht, Wäscheleine dran und los gehts! Vorteil, du kannst den Inhalt im Beutel variieren! Für "Noteinsätze" höchst ausreichend!!

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Re: Anker?

Beitragvon Andi_330ci » 03.03.2008, 16:24

Ich hab für mein Boot am Weissensee in Kärnten extra Betonpatscherln angefertigt. Einen 10 l Kübel mit Beton ausgegossen und darin mittig ein zu nem U Hakerl geformtes Eisenstangl einbetoniert wo ich dann ein Bergseil einschlaufe! So hält das Boot bombenfest, einer rechts vorne und ein 2ter links hinten, dann kannst sogar mit Rodpod , Bissanzeigern und Swingern im Ruderboot fischen ohne dass die Bissanzeiger bei dem kleinsten lüfterl aufheulen weil sich das boot bewegt :wink:

Noch ein ganz billiger und "ökologischer" Anker: Nimm einfach eine Baumwolltragtasche, Steine hinein, Knoten gmacht, Wäscheleine dran und los gehts! Vorteil, du kannst den Inhalt im Beutel variieren! Für "Noteinsätze" höchst ausreichend!!



damit kannst ne Luftmatratze so wie du es erwähnst "notdürftig" ankern, mehr aber nicht :lol: :mrgreen:
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Re: Anker?

Beitragvon hecht1401 » 03.03.2008, 16:52

Also für mein Boot am Irrsee (Renkenfischen bis 25 m Tiefe) verwende ich eine mit Blei ausgegossene Metallhülse, wiegt ca. 8 kg! Wende du das mehrmals am Tage mit der Winde händisch hochziehst, das genügt! Fische immer nur mit einem Anker, treibt mich nur bei starkem Wind (wodurch das Zupfangeln eh meistens sinnlos wird) ab. Fische nie mit Rodpod und ich habe den von mir beschriebenen Notanker einmal am Affritzer See verwendet, da ich mir dort ein Boot ausgeborgt habe und kein Anker vorhanden war! Für den einen Tag hat der es locker gemacht! Sollte also zum Spinnfischen (damit es nicht zu schnell abtreibt), also genügen!

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Re: Anker?

Beitragvon zanderl » 03.03.2008, 18:11

Bei Wassertiefen bis 4m benutze ich Haselnußstangen funzt bei weichen Boden sehr gut!

Ab 4m kommen dann Gußeisensteine mit ca. 8kg zum einsatz.



mfg peter
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Re: Anker?

Beitragvon Renkenflüsterer » 03.04.2008, 15:07

Schau mal bei einem Baumaschinenmechaniker.Der sollte alte Baggerzähne haben.Die halten gut.Nehme ich selber.
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Re: Anker?

Beitragvon Mieminger » 04.04.2008, 09:52

Also für mich hat das mit dem Beton, was ich auch probiert habe immer ganz extrem schlecht funktioniert.
Grund: Bei meinem Gew. gibt es ab Nachmittag immer eine steife Brise. Dann ist man mit Beton immer schlechter dran wie mit Metall.
----
Ich glaube dass liegt daran dass Beton einfach nicht so gut am Grund einsinkt wie zB Eisen, weil die Dichte geringer ist (etwa 2.5 g/cm3).
Eisen hingegen hat so etwa 7 Blei 10, dh die sinken einfach besser ein und auch bei etwas Wind hat das Boot noch guten Halt.
Ende des wissenschaftl. Exkurses :mrgreen:
---
Bei unserem Betonteil hat es uns regelmässig über den See geblasen. :evil:
Also ich kann von Beton nur abraten, wenn 's windig ist.
Am Irrsee (kenn ich gut) wird's vermutlich klappen, weil dort meist nicht so viel Wind ist! :)
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Re: Anker?

Beitragvon Ferdl » 04.04.2008, 10:52

servus polsi!

wenn du zu SPINNFISCHEN ankern willst, wäre unter umständen ein driftsack besser, da du nicht ständig auf- und ablassen musst, dieser die "fahrt"/das driften des bootes auf minimalgeschwindigkeit reduziert.

habe es allerdings selbst noch nie probiert, da ich beim spinnen meist mit dem belly am wasser bin und man dabei immer schön langsam mit den flossen die gewünschte geschwindigkeit bestimmt.

für den schwarzsee habe ich einfach eine 2l-flasche aus plastik mit beton ausgegossen, da dort selten starker wind geht, das wasser nicht tief ist und der anker in den schlammboden sinkt reicht das dort. nur wurde der samt boot vor einigen jahren geklaut....

lg, ferdl
peta darf kommen - mein eisloch ist groß genug für alle!
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Re: Anker?

Beitragvon Emanuel » 04.04.2008, 11:15

habe einen alten Zaunsständer geteilt. In ca 40cm lange Stücke und in der Mitte jeweils ein Loch gebohrt. Zwei Stücke mit einer STellschraube zusammengeschraubt. Wenn ich den Anker verwenden will, mach ich ein X aus den beiden Metallstücken also wie eine Panzersperre.
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Re: Anker?

Beitragvon rob gone fishing » 04.04.2008, 14:02

also ich verwende in der donau bei meinem 440 er boot einen 7 kilo klappanker plus einer 2 meter langen ankerkette.
das hält das boot bomben fest in der strömung.
möchte ich quer zur strömung ankern,kommt noch ein zweiter hinzu.
den hab ich mir auch selber gebaut.
eine alte kaffedose mit alten bleien gefüllt,mit beton ausgegossen und oben eine große schraube mit rein zur befestigung des ankerseiles.
dadurch ist der anker vom volumen noch sehr klein aber trotzdem schwer genug.
überhaupt kann ich jedem der im fluß fischt empfehlen,immer eine ankerkette vorzuschalten.so mit kommt der druck immer auf die kette und erst gar nicht zum anker.das sparrt dir viel ankergewicht.
ein driftsack funktioniert nur bei wind und wenn das boot/angriffsfläche groß genug ist!!im fluss unter strömung gar nicht.
lg rob
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