von Thorhammer » 12.08.2010, 20:26
Meine Meinung zum Anfüttern:
Wenn du auf einen Gewässer fischt, wo es so gut wie täglich von Anglern wimmelt dann erspare dir das anfüttern. Siehe es von der Seite: Jeder Fischer wirft permanent seine Kugeln, Teig, Partikel usw auf seinen Angelplatz - das ganze auf minimaler Entfernung. In so einen "Puff" bringt das Anfüttern, meiner Meinung nach, rein garnichts. Die Fische kommen und gehen - ob sie beißen ist dabei eigentlich großteils Glücksache. So hab ich zumindest meine Erfahrungen auf den diversen Teichen gemacht.
Solltest du ein Gewässer befischen welches weniger frequentiert ist, dann ist ein gewisses Anfüttern durchaus vom Vorteil. Im Normalfall reichen 5-7 Tage vollkommen aus. Die ersten Tage immer mit der gleichen Menge - am Tag bevor du dor den Ansitz wagst nur die hälfte. So kann mann sozusagen den Fisch zum Buffet rufen (zumindest solltest du aber auch die Zeiten regelmäßig dabei halten).
Bei solchen Geschichten solltest du dich aber auch nicht unbedingt beobachten lassen - bringt dir ja nix wenn das ein anderer mitbekommt und dann auf deine Kosten die Fische fängt.
Was den Anfütterköder angeht kannst du jeden Fisch auf jeden Köder eingewöhnen - du muss nur regelmässig damit füttern. Wichtig wäre natürlich auch den Köder dann bei deinen Ansitz zu verwenden - ganz nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht"!
Am billigsten fütterst du wahrscheinlich mit dem Tagger vom Baumarkt an - die meisten Zuchten verwenden diese kleinen Pellet´s. Ein Vorteil darin ist, dass du es nach einer kurzen Einwirkphase mit Wasser zu einen durchaus brauchbaren Teig verarbeiten kannst. Ich persönlich verwende das Zeug aber nicht, sehe aber immer wieder das andere damit fangen. Manche vermischen das Zeugs dann noch mit unterschiedlichen Partikeln (Mais, Hanf, Vogelfutter und andere bekannte Zusätze)
Auch sehr billig ist der Mais - nicht der Dosenmais aus der Dose, sondern Hartmais (so wie der zum Popcorn machen). Das muss allerdings zuvor noch gekocht werden und daber mit gewünschten Aromen "fängiger" (unterschiedliche Gewürze und Süßungsmittel, Fischöl usw...) gemacht werden.
Wie du siehst kommt es vorab auf dein Gewässer an - ich persönlich (habe ich bereits erwähnt) füttere nicht an. Beim Ansitz selbst werfe ich aber gelegentlich noch einen teil vom verwendeten Köder in die Nähe des befischten HotSpot´s. Ob ich dadurch mehr fange kann ich nicht sagen - aber mir ist es so lieber als das ich meine verdienten Euros so mirnichts dirnichts im See versenke - noch dazu ohne ein versprochenes Wunschresultat.
Wo, meiner Meinung nach, Anfüttern Sinn macht ,ist ein stationärer Ansitz auf Räuber - Zumiondest von der Logik her. Man streut einen gewissen Bereich mit Partikel ab - lock somit die kleinen Fischis zu Platz - mittendrinnen der Köder für den Räuber. Sowas wird von denen sicher nicht übersehen.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen
Gruß
Thor
Gruß
Thorhammer
Auch Dauerregen hat seinen Reiz