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An der Quelle der Kupa

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An der Quelle der Kupa

Beitragvon Rudolft » 17.08.2008, 07:37

Ein Kurzbericht von einer Tagesfischerei in meinem Urlaub



Von meinem Urlaubsort in Kroatien ist es ungefähr eineinhalb Autostunden zu dem Grenzfluß Kupa, der zwischen den beiden Ländern Slowenien und Kroatien dahinfließt.
Ich wollte unbedingt die Quelle dieses Flusses finden. Nach zweimaligen Fehlversuchen schaffte ich es endlich dieses Jahr. Meine Frau und ich verbrachten einen Tag in diesem urigen nur über zwei Grenzen zu erreichen dem Quellgebiet, wo ich auch meine Rute schwingen konnte. Aber in so naturbelassenen Wildrevieren erkennt man sofort den unterschied der Fischerei gegenüber voll besetzten Revieren in unseren Gebieten.
Den ersten halben Tag, wo ich es mit der Nymphe versucht hatte, blieb ich Schneider. Die Äschen die ich sehen konnte hatten mich natürlich schon längst in diesem kristallklaren Wasser wahrgenommen und verweigerten sofort meine Nymphen. Was ich auch versuchte, ich konnte sie vorerst nicht aus der Reserve locken. Erst Nachmittags als sich die ersten Ringe zeigten, konnte ich mich mit kleinen Fliegen (20iger Midge grün) einwenig wichtig machen. Als Erstes überlistete ich eine massige Bachforelle und dann doch noch sieben Äschen, welche mir eine besondere Freude bereiteten, da die Wildfische es mir in diesem Gebiet nicht leicht gemacht haben .Leider mußte ich auch dort feststellen ,daß Fischreiher und Kormoran ihr Unwesen treiben. Alles in Allem eine anspruchsvolle Fischerei in einer wunderschönen Landschaft.
Herzliche Grüße Rudolf
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon Lupus » 18.08.2008, 05:11

Hallo Rudolft:
Sehr schönes Gewässer, und hoffentlich richten die Vögel nicht allzugroßen Schaden dort an.
Aber (fast) noch mehr hätte mich noch eine Antwort von Dir auf meine (leider einzige)Antwort zu Deinem Bericht über den Kalten Gang interessiert, und auch bei Deinem Beitrag 3x Alexandra hätte sich noch eine vielleicht interessante Diskussion ergeben....
Gruss und Petri. Lupus
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon Rudolft » 18.08.2008, 17:47

Servus Lupus,
also ich habe mir nochmals Deine Antwort zum Kaltengang durchgelesen kann aber keine Frage herauslesen?
Du solltest sie mir nochmals stellen!!!
Als zweites zur Alexandra-Nymphe wollte ich nicht mehr umrühren,das ist nicht meins.
Liebe Grüße Rudolf
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon Lupus » 19.08.2008, 05:26

Rudolft hat geschrieben:Servus Lupus,
also ich habe mir nochmals Deine Antwort zum Kaltengang durchgelesen kann aber keine Frage herauslesen?
Du solltest sie mir nochmals stellen!!!

Hallo Rudolft!
Nun, dann ist das ein kleines Missverständnis :wink: !
Ich formuliere meine Forumsbeiträge relativ selten als direkte Frage, sondern bin bemüht, an die Thematik mit eigenen Beobachtungen/Erfahrungswerten anzuknüpfen, wo sich ein "Gespräch" weiter anknüpfen läßt/lassen k a n n .
Insofern vermeide ich direkte Fragen sondern lade vielleicht eher zu weiteren Standpunkten ein. In diesem Kontext war es meine (vielleicht zu verborgene?) Erwartung, von Dir noch etwas aus Deiner sicher profunden Sicht zur Thematik "Biber in unseren Gewässern", vielleicht als Vergleich zwischen kleinen Fließgewässern wie eben der Kalte Gang etc. und den Donauauen zu lesen.
Jedenfalls danke für Deine klärende Antwort hier. Vielleicht machen wir beim "Kalter Gang"-Thema weiter?
Gruss und Petri. Lupus
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon Rudolft » 19.08.2008, 13:42

Also Lupus,
zum Thema "Biber" möchte ich folgendes sagen:"ist aber nur meine Meinung"
Ich kann mich noch gut erinnern wie das Projekt Biberbesatz unterhalb Wiens durch Hr.Lötsch durchgeführt wurde.Ich nahm sogar an einer Exkursion in die Donauauen teil und freute mich damals auch über die Biberspuren die uns gezeigt wurden.
Heute allerdings muß man den Irrtum ganz einfach eingestehen,sollten die Biber nicht bejagt werden ,was ich leider nicht glaube so wird der Schaden den sie anrichten enorm werden. Sie haben in unseren Breiten keine natürlichen Feinde und können sich daher grenzenlos vermehren.Im Kaltengang ist es inzwischen so arg,daß so glaube ich, es bestimmt
weit über hundert Biber gibt.Sie werden leider alle Flüsse die in die Donau münden besetzen und vieles unterminieren und sehr großen Schaden an den Bäumen anrichten. Auf die Fischerei wird es sich nicht besonders auswirken (ausser das sie vieles verblocken) jedoch Landschaftlich und Landwirtschaftlich (sie fressen Mais und auch Zuckerrüben,findet man im Bach) sicherlich.
Die Moral von der Geschichte ein " Fehlprojekt "

HG Rudolf
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon zanderl » 19.08.2008, 20:23

Ein sehr schönes Gewässer hast du da befischt, Dickes Petri! :wink:


Zum Thema Biber:

An meinen Friedfischrevier (schönauerwasser) sind die Viecherln auch schon zur Plage geworden.

Das sie schon anfangen die Zuckerrüben ins Wasser zu schleppen kann meiner Meinung nach auch nur ein Zeichen
sein das ihnen das Weichholz (Pappeln, Weiden usw) langsam aber sicher ausgehen!
Eine gezielte Bestandsreduktion wäre angebracht.


mfg Peter :wink:
Karpfen, Waller, Hecht und Co gibts zum Glück nicht nur am Po!
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Re: An der Quelle der Kupa

Beitragvon Lupus » 19.08.2008, 20:35

Hallo Rudolft!
Danke für Deine Antwort. Deine Meinung deckt sich ganz mit meiner.
Hallo Zanderl:
Ja, ich kann nur sagen Herzliches Beileid von einem oberen Lobau-Anlieger :wink: .
Gruss und Petri. Lupus
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