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AMURKÖDER

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AMURKÖDER

Beitragvon koppenkitzler » 13.03.2011, 14:40

Was sind Eure Lieblingsamurköder,was sind Eure Erfahrungen und gibt es den ultimativen Amurköder überhaupt?
Würd` mich interessieren,was Eure Erfahrungen sind,da der April bei milden Temperaturen schon ein recht guter Amurmonat sein kann und die Fliegenfischwasser wahrscheinlich eh noch trüb sind...........
Mein Lieblingsköder war immer Polenta-Semmelbröselgemisch oder Mais,manchmal auch Schwimmbrot/-Semmel(letzteres aber nur in den schwülen Monaten).`
Hat jemand Erfahrung mit Spinat,Algen,Grünzeugködern jeglicher Art?

L.G.Bernhard
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon goschi » 13.03.2011, 16:58

Find der Klassiker.. sprich "Ölkas" und "Woaz" ... bringt immer schöne Amur... ist aber leider ned grad selektiv!


lg
Willst du einen Tag lang glücklich sein, dann feiere ein Fest.
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Tom92 » 13.03.2011, 18:11

seas,

Ich fang meine Amur mit Schwimmsemmel+Blätter oder irgend an Grünzeugs
Aber auch mit an Salat alleine hab ich schon welche dawischt....

mfg tom
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon koppenkitzler » 13.03.2011, 21:44

Danke!

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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Lupus » 14.03.2011, 06:27

Hallo Koppenkitzler!
Es stimmt, dass sich Amur dort , wo von Nichtanglern viel mit Brot gefüttert wird, natürlich gerne mit diesem Köder fangen lassen. Ich hatte einmal die Gelegenheit, an einem sonst nicht für die Fischerei zugänglichen Teich, wo sonst mit Brot gefüttert wurde, das auszuprobieren und natürlich war es Spannung pur, wenn sich so ein Torpedo erst träge zum Brot hinschiebt und dann geht „die Post ab“.
Ansonsten hatte ich an heimischen Gewässern folgendes beobachten können: Frische Grashalme, also nicht hartes Gras, sondern das weichere „süßere“ Gras. Als Stimmungsbarometer dafür dienen oft die Rotfedern. Versuche einmal, hochstehende Rotfedern mit abgerissenen Grashalmen zu füttern und die wirst staunen. Diese Cyprinidenart ist wohl der typischste heimische Pflanzenfresser (in der wärmern Jahreszeit). Es ist wahnsinnig komisch zu beobachten, wenn sich zwei Rotfedern um einen längern Grashalm balgen, jede vom anderen Ende her abnagt, bis sie sich mit den Mäulern treffen und sozusagen küssen. Oder eine war die schnellere und zieht mit einem Grasham vor den Konkurrenten ab , der Halm wird immer kürzer und zum Schluß schaut es aus, als habe sie einen „Tschick in der Pappn“.
Diese Erfahrung kann man sich beim Amur zu Nutzen machen und mit etwas Geduld um den kräftigen kurzschenkligen Haken Grashalme knoten, bis es ein ordentliches Büschel ist. Das dann mit leichtem Stoppelzeug oder Wasserkugel flach gestellt als Methode.
Du schreibst April: Das ist natürlich relativ. Es kann im April noch saukalt sein (sogar nach einem warmen März), dann funktioniert das natürlich nicht. Dann wieder gibt es Tage im April, wo im und am Wasser schon der vollste Frühling ausgebrochen ist und die Fische hoch stehen. Ich hatte 1999/2000 das Phänomen erlebt, dass wir von einem Floridaurlaub zurückkamen und in Wien war es mindestens so heiß wie in Florida. Am Ostersonntag waren wir schwimmen! Im Uferwasser standen Fische in Hülle und Fülle um uns herum und auch die berühmten Rotfedern ließen sich mit Gras füttern (aus der Hand!). Das war dann auch die Zeit, wo ich noch gelegentlich mit der beschriebenen Methode auf Amur fischte.
Gruß. Lupus
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Karpfenjagd » 11.06.2011, 07:50

Also ich fische auf Amur mit Hartmais den ich mit etwas Vanillezucker koche und dann 2 Wochen in der brühe stehen lasse .
Diskutiere nie mit Idioten,denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!!
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Limnologe » 11.06.2011, 16:37

Ich habe früher oft auf Amur geangelt.

im Prinzip kommst du mit zwei Ködern aus:
1. Semmel (Oberfläche)
2. Hartmais/Mais auf Grund

Am Selektivsten ist halt das Oberflächenangeln mit Semmel. Zugegebenermaßen muss ein sehr guter Amurbestnand vorhanden sein, und diese an der Oberfläche fressen, um diese Mehtode sinnvoll anzuwenden, mit der Zeit entwickelst du auch die richtigen Techniken beim Semmelauffädeln, Köderpräsentation etc, um die Effizienz zu steigern, bzw den Köder länger am Haken zu haben.
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Raptor » 11.06.2011, 16:58

Limnologe hat geschrieben:Am Selektivsten ist halt das Oberflächenangeln mit Semmel. Zugegebenermaßen muss ein sehr guter Amurbestnand vorhanden sein, und diese an der Oberfläche fressen, um diese Mehtode sinnvoll anzuwenden, mit der Zeit entwickelst du auch die richtigen Techniken beim Semmelauffädeln, Köderpräsentation etc, um die Effizienz zu steigern, bzw den Köder länger am Haken zu haben.


Hab meine bisherigen Amur alle mit Semmel ca 20 cm unter der Wasseroberfläche gefangen. Hin und wieder auch mit einem 20 Pop Up mit Salat
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Re: AMURKÖDER

Beitragvon koppenkitzler » 12.06.2011, 18:56

Ich habe auch mit der Semmel die besten Erfahrungen gemacht.
Eigenartigerweise sieht man beim Amurbiß oft keine Wasserbewegung,kein Schlürfen oder Ringerl.
Anscheinend saugen sie die Stücke oft ganz sanft von unten an.
Karpfen machen das meistens lautstark und oft auch etwas ungestümer(vor allem die Kleinen)


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Re: AMURKÖDER

Beitragvon Lepidorfer » 20.06.2011, 15:16

Serwas Leidln!!!

Also ich habe meine ganzen Amur auf Brot an der Grundmontage gefangen, Laufblei (40-100 g)... 3-5 m vom Schilf entfernt, da wo man halt Amur vermutet...

Ich habe meine Fische eigentlich nie tiefer als 4 m gefangen...

Am besten funktioniert es wennst mit Brot vorfütterst, schmeiss einfach einen Laibbrot in einen 10 l Kübel und füll ihn mit Wasser... Lass es 1-2 Stunden aufwaggen und dann machst Ballen draus und wirfst diese an die Stellen...

Habe beim BH immer das Brot am Freitag Mistsackweise nachhause getragen... :up2: Habe damals 4 Stück ü 1 m gefangen...
NACH DEM ANGELN IST VOR DEM ANGELN!!!
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