von Lupus » 15.08.2006, 10:11
@DrillstattKill: Ich sehe, Du bist bewandert mit den Methoden der Salzkammergutseen.
In der Tat wird diese Art des Saiblingsschleppens seit den 80er Jahren dort sehr häufig angewendet. Ich hatte es hauptsächlich am Grundlsee gesehen.
Gefangen wurde damit, natürlich eben leider viele Untermaßige. Ich war ja noch einer von der "alten Schule" und fing meine Saiblinge damals noch seit den 70er Jahren mit der klassischen Schlepprolle und mit selbstgemachten Blinkern (der Blinker durfte nicht eigenschwer sein und wurde am besten aus Dosenblech hergestellt und rotierte um ein Stück steifen Draht, so ähnlich wie ein Spinner, nur dass er länglich war und oben sowie unten mit einer Bohrung durch den Draht gezogen war.
Naturköder kam da hinten dann keiner dran und die Saiblinge waren recht beachtlich, oft zwischen 35-40cm.
Später wie gesagt kamen viele mit den hakenlosen Lockblinkern und den Maden hinten dran.
Ich mochte das nicht, weil ich die Kombination Würmer/Maden mit Forellen/Saiblingen persönlich nicht ästhetisch finde.
Das ausgefuchsteste was ich sah, war so ein amerikanisches rig mit mehreren Lockblinkern, ich habe es neulich in einem Katalog gesehen als "Cowbell-Flasher".