Da das Thema Wels hier ja immer gefragter zu sein scheint, möchte ich einen neuen Diskusionsansatz einbringen:
Wie ich das hier so rausgelesen habe, wird hier mit Welsspezialist einer bezeichnet, der spezielle Methoden zum Welsfischen ausbearbeitet hat. Ich sehe das nicht so. Um einen Wels zu fangen, bedarf es einer Basis an anglerischem Wissen, aber das Gewässerwissen ist weitaus wichtiger. Also ist ein Welsspezialist ist für mich einer der das Gewässer kennt, ein Döbelspezialist dagegen muss schon um einiges subtiler ans Werk gehen.
Weiters glaube ich nicht, das ein Wels mit 1,30 merklich schlechter schmeckt als einer mit 90cm, oder kann hier Einer von einem Vergleich berichten?
Des weiteren müssen die Grenzen abgesteckt werden. Ab wann ist er denn kapital? In den meisten Gewässern ist ein 1m Wels schon kapital, und soetwas als Baby zu bezeichnen ist ja wohl ein Scherz.
Für mich persönlich ist 130cm die Grenze wo ich sage, das ist ein Ausnahmefisch.
Zuletzt noch eine Frage: Wenn ihr einen Wels mitnehmen wollt, wie tötet ihr ihn eigentlich? Ein schlag aufs Haupt, wie sonst üblich, bringt hier nämlich nichts.





