Am Dienstag den 17.04.2007 fuhr ich gegen 18.00 Uhr zu meinem Angelgewässer in der Donau bei Saxen um die Abendstimmung an einer herrlichen Donaubucht zu genießen.
Von 18-19 Uhr konnte ich herrlich angeln und ich fing auch einen Barsch und ein Zingel.
Doch was in der folgenden Stunde kam, dass war Stress pur. Sage und schreibe neun Schiffe fuhren direkt an meiner Angelstelle vorbei.
Nicht etwa die kleinsten-3 Mega Passagierschiffe waren dabei.
Es gab diese Stunde keinen Zeitpunkt, wo ich nicht das laute Dröhnen der Motoren gehört hätte, wo nicht die Wellen gegen die Steinschlacht gepeitsch hätten und die Spitzen meiner Feederrutten nicht aufgrund des Wellenschlages wie wild hin und hergezittert hätten.
Eine Grundel wurde in dieser Stunde noch zu meinem Wurm geschleudert. Das war´s aber schon mit dem Fischen.
Um 20.00 Uhr, als gerade zwei Schiffe direkt vor meinen Augen kreuzten packte ich zusammen fuhr völlig genervt nach Hause und beschäftigte mich mit folgenden Fragen:
Wie sollen sich im Wellengepeitsche die Fischeier entwickeln?
Wie soll sich bei einer Stunde Stress pur ein Jungfisch wachsen???
Wie sollen die Fische zur Zeit des Höhepunktes des Fressens Nahrung finden???
Solche Extreme hab ich bisher noch nie erlebt aber ein Zunehmen der Schiffahrt kann ich immer mehr beobachten und vor allem werden die Schiffe auch größer.
Von Jahr zu Jahr bemerke ich eine Abnahme des Fischbestandes.
Noch könne sich die Fische in die Altarme zurückziehen aber auch die werden bald vollständig verschlammt sein.
Die Zukunft der Donaufische scheint keine Gute zu sein.
In einigen Jahren werden die Grundeln, die mit den Bedingungen bestens zurechtkommen die Donau beherschen!!!






