Hallo Freunde!
Bin wieder zurück von meinem Schweden-Trip (ich werde bald einen kleinen Bericht verfassen)!
Nun zum Thema!
Nach der x-ten gelandeten Äsche an einem Pool wurde wiedermal mein Weitwurfinstinkt geweckt. Das andere Ufer schien unerreichbar und auch die oben liegende Stromschnelle schien ausser Reichweite und so begann ich an meiner Wurfweite zu feilen. Die Fischerei wurde dabei zur Nebensache und es ging nur mehr um die zu erreichende Weite! Zuerstmal verinnerlichte ich nochmal den Doppelzug und versuchte so viel Schnur wie möglich in der Luft zu halten, dabei wendete ich eine neue Technik an: Beim Rückwurf kam wie üblich der Stopp auf 1 Uhr und mit dem Strecken der Schnur öffnete ich den Winkel auf ca. 2 bis 1/2 3 um einen grösseren Arbeitsweg zur Erhöhung der Schnurgeschwindigkeit für den Vorwurf zu bekommen und mit ein wenig Übung konnte ich diese Technik verinnerlichen. Somit konnte ich die 10m Keule + ca. 7m Runningline in der Luft halten. Die Runningline versuchte ich in recht grossen schlaufen auf einen Stein neben mir zu legen um möglichst wenig Wiederstand beim "schiessen" zu haben. Beim Schiessen der Runnigline erreichte ich maximal 9m. Am Abend gings noch zu ein paar Versuchen auf die Wiese, jedoch auch hier musste ich feststellen, dass ich mit dieser Distanz an mein Limit gestossen bin, also blieb meine maximale Wurfweite vom Abwurfpunkt bis ans Ende des Vorfachs bei (2m Vorfach + 27m Gesamtschnurlänge -1m Runnigline) 28m.
Nun bin auf Tipps von Profis gespannt wie ihr an solche Weitwürfe oder besser gesagt Castingwürfe herangeht.
Hier noch ein paar Grundlegende Details zu meinen Würfen:
Rute: Helios 5# 8,5 Fuss Tip-Flex
Schnur: Signature 5#
Wurfstil - grundsätzlich nach Gebetsroither, Handgelenk aber kein steifes Handgelenk
Griffhaltung - nach einigen Versuchen mit der Daumenhaltung ging ich wieder zurück zur Zeigefingerhaltung
in diesem Sinne
Stramme Leinen






